summaryrefslogtreecommitdiff
path: root/system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme
diff options
context:
space:
mode:
Diffstat (limited to 'system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme')
-rw-r--r--system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme320
1 files changed, 320 insertions, 0 deletions
diff --git a/system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme b/system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme
new file mode 100644
index 0000000..d526aa3
--- /dev/null
+++ b/system/printer-24nadel/schulis-mathe-1.0/doc/readme
@@ -0,0 +1,320 @@
+#type("nlq10")##limit(18.0)##start(1.5,1.0)#
+#head#
+Treiber-Installations-Programm #right#Seite %
+für 24-Nadel-Matrixdrucker #right#23.12.1988
+
+
+#end#
+#on("u")#Dokumentation zum Treiber-Installations-Programm für 24-Nadel-
+Matrixdrucker#off("u")#
+
+#on("u")#Inhalt:#off("u")#
+
+1. Installations- und Gebrauchsanleitung
+2. Druckertreiber-Auswahl
+3. Steuerungsmöglichkeiten und Spezialfeatures
+4. Weitere Hinweise
+
+
+#on("b")#1. Installations- und Gebrauchsanleitung#off("b")#
+
+#on("u")#Einrichten#off("u")#
+So wird das Treiber-Installationsprogramm eingerichtet:
+
+ SV drücken
+
+ nach 'gib supervisor kommando:'
+
+ begin("PRINTER","SYSUR")
+
+ in der Task "PRINTER" (nach 'gib kommando'):
+
+ archive ("std.printer")
+ fetch ("printer.24.nadel",archive)
+ check off
+ insert ("printer.24.nadel")
+
+Das Programm wird dann insertiert.
+
+#on("u")#Druckerkanal#off("u")#
+Hiernach wird die Kanalnummer des Druckers erfragt. Wenn der Drucker
+über Parallelschnittstelle betrieben wird, ist die Kanalnummer
+meistens 15.
+
+#on("u")#Menüsystem#off("u")#
+Das Installationsprogramm zeigt nun eine Liste von Druckerherstellern.
+Wählen Sie den Hersteller Ihres Druckers aus! Hiernach wird eine Liste
+der unterstützten Drucker dieses Herstellers gezeigt. Wählen Sie hier
+den passenden Typ aus!
+Das Installationsprogramm zeigt nun einige Informationen zu dem ange­
+wählten Drucker. Besonders zu beachten sind hierbei #on("u")#Angaben zur Konfi­
+guration des Druckers#off("u")# (z.B. DIP-Schalter). Der Drucker muß unbedingt
+wie angegeben konfiguriert werden, wenn er mit dem ausgewählten Trei­
+ber betrieben werden soll.
+
+Hinweise zu Konfigurationsangaben:
+1. Die Angabe 'egal' bedeutet, daß die Einstellung für die Funktion
+ des Treibers keine Bedeutung hat. Dennoch solte der Anwender darauf
+ achten, welche Funktion die Schalter haben (Druckerhandbuch!). So
+ ist es zum Beispiel immer empfehlenswert, den Papierende-Sensor zu
+ aktivieren, damit der Drucker nach Papierende nicht auf der Walze
+ weiterdruckt.
+2. Die Konfigurationsangaben beziehen sich immer auf genau den ausge­
+ wählten Druckertyp. Wenn Sie den Treiber mit einem anderen Drucker
+ als den ausgewählten verwenden, dann beachten Sie folgende Regeln
+ für die Konfiguration:
+ - Der Drucker muß auf eine passende Emulation konfiguriert werden.
+ - Der Drucker darf bei einem Carriage Return (Code 13) keinen Zei­
+ lenvorschub durchführen.
+ - Der Drucker darf die Perforation #on("u")#nicht#off("u")# automatisch überspringen.
+
+ - Auf Seitenlängen und internationale Zeichensätze müssen Sie nicht
+ achten.
+
+(Hinweise zur Auswahl des richtigen Treibers gibt Abschnitt 2)
+
+Nach den Konfigurationsangaben werden Steuerungsmöglichkeiten des
+ausgewählten Treibers angezeigt. (Siehe hierzu Abschnitt 3)
+
+Falls der Treiber bestimmte grundsätzliche Betriebsmöglichkeiten er­
+laubt (z.B. DRAFT/NLQ, Einzelblatteinzug), werden Sie danach gefragt,
+welche Möglichkeit standardmäßig gewählt werden soll. diese Vorein­
+stellungen können nachträglich in der Task "PRINTER" mit den entspre­
+chenden Steuerprozeduren neu gesetzt werden. Außerdem können bestimmte
+Einstellungen noch für jedes einzelne Dokument (d.h. für jede Druck­
+datei) gewählt ('material'-Anweisung) oder sogar innerhalb eines Doku­
+ments verändert werden (direkte Druckeranweisung \#"..."\#).
+Über die Steuerungsmöglichkeiten informiert Abschnitt 3 ausführlicher.
+
+
+#on("b")#2. Druckertreiber-Auswahl#off("b")#
+
+#on("u")#Verwendung nicht im Menü enthaltener Drucker#off("u")#
+Für den Fall, daß Sie genau Ihren Drucker im Menü nicht finden, soll­
+ten Sie zunächst versuchen, ob ein Treiber für einen anderen Drucker
+des gleichen Herstellers mit Ihrem Drucker korrekt arbeitet.
+Falls dies nicht funktioniert oder der Hersteller überhaupt nicht im
+Menü erscheint, müssen Sie herausfinden (Druckerhandbuch, -händler!),
+welchen Drucker Ihr Drucker emuliert oder welchem er ähnlich ist.
+(Viele Drucker verfügen über EPSON LQ-1000 oder IBM Grafikdrucker bzw.
+Proprinter-Eumulationen.)
+Eine der beiden Anpassungen 'EPSON LQ-1050' oder 'OKI ML-393
+IBM-kompatibel' müßte immer einen (Minimal-) Betrieb ermöglichen (wobei die
+Verwendung der Proportionalschrift bzw. der doppelt hohen Schriften u. U.
+nicht funktioniert).
+
+
+#on("b")#3. Steuerungsmöglichkeiten und Spezialfeatures#off("b")#
+
+Einige Treiber bieten bestimmte Einstellungsmöglichkeiten (z.B.
+DRAFT/NLQ) und/oder Spezialfeatures (z.B. Farbdruck).
+Die Einstellungen können über
+- Steuerprozeduren
+- Materialanweisungen bzw.
+- direkte Druckeranweisungen
+vorgenommen werden.
+
+#on("u")#Steuerprozeduren#off("u")#
+setzen Einstellungen, die für alle Dokumente (Druckdateien) gelten
+sollen. Die Prozeduren müssen in der Druckspooltask (meist: "PRINTER")
+aufgerufen werden. #on("b")#Gültig werden die Änderungen erst, wenn danach in
+der Druckspooltask das Kommando 'start' gegeben wird!#off("b")#
+
+PROC papersize (REAL CONST breite, länge)
+ Dient zur Einstellung der Größe der physikalisch beschreibbaren
+ Fläche.
+ Beispiel: papersize (20.32, 30.48)
+ (Standardeinstellung für Endlospapier 8 Zoll breit und
+ 12 Zoll lang)
+
+PROC papersize
+ Informationsprozedur
+
+PROC top margin (REAL CONST margin)
+ Falls der Drucker es nicht erlaubt, direkt am Blattanfang zu druk­
+ ken (zum Beispiel wegen eines Einzelblatteinzugs), muß mit dieser
+ Prozedur die Länge des oberen Randes, den der Drucker nicht be­
+ drucken kann, in cm angegeben werden.
+ Beispiel: top margin (2.0)
+ (Teilt dem Druckertreiber mit, daß die ersten 2 cm
+ nicht bedruckbar sind.)
+
+REAL PROC top margin
+ Informationsprozedur
+
+PROC std speed (TEXT CONST speed)
+ Parameter: slow, fast
+ Wahl zwischen Positionierung in Mikroschritten (slow) oder in
+ Blanks (fast).
+ Beispiel: std speed ("slow")
+
+TEXR PROC std speed
+ Informationsprozedur
+
+PROC std quality (TEXT CONST quality)
+ übliche Parameter: draft, nlq
+ Wahl zwischen Datenverarbeitungs-Qualität und Schönschrift-
+ Qualität
+ Beispiel: std quality ("draft")
+
+TEXT PROC std quality
+ Informationsprozedur
+
+PROC std typeface (TEXT CONST typeface)
+ übliche Parameter: roman, sansserif, courier
+ Wahl zwischen verschiedenen NLQ-Schriftarten (nur sichtbar im
+ NLQ-Modus, das heißt 'std typeface' schaltet nicht auf NLQ).
+ Beispiel: std typeface ("roman")
+
+TEXT PROC std typeface
+ Informationsprozedur
+
+PROC paper feed (TEXT CONST name)
+ übliche Parameter: tractor, sheet, schacht1, schacht2
+ Wählt Endlospapier oder Einzelblatteinzug und ggf. Schachtnummer.
+ Beispiel: paper feed ("sheet")
+
+TEXT PROC paper feed
+ Informationsprozedur
+
+
+#on("u")#Materialanweisungen \#material("...")\##off("u")#
+müssen in der Druckdatei vor dem ersten druckbaren Zeichen stehen und
+setzen Einstellungen für eine ganze Datei. (Materialanweisungen haben
+für die jeweilige Datei Vorrang vor den durch Steuerprozeduren einge­
+stellten Standardwerten. Diese werden durch die Materialanweisung aber
+nicht geändert.)
+
+Beispiel: \#material("nlq")\#
+ sorgt bei entsprechendem Treiber dafür, daß das gesamte
+ Dokument in Schönschrift-Qualität ausgedruckt wird, egal
+ wie 'std quality' eingestellt ist.
+
+#on("b")#Es darf in einer Datei nur eine Materialanweisung stehen!#off("b")# Sollen meh­
+rere Einstellungen vorgenommen werden, müssen sie in einer Anweisung
+erscheinen. Beispiel: \#material("sheet;draft")\#
+
+
+#on("u")#direkte Druckeranweisungen \#"..."\##off("u")#
+gelten ab der Position, an der sie in der Datei auftreten. Sie haben
+(sofern sie erlaubt sind,) Vorrang vor Standardeinstellungen und
+Materialeinstellungen.
+
+Beispiel: \#"draft"\#
+ schaltet (bei entsprechendem Treiber) auf Datenverar­
+ beitungs-Qualität, egal welche Standardeinstellung vorliegt
+ und welche Materialanweisung gegeben wurde.
+
+#on("b")#In einer Druckeranweisung darf nur eine Einstellung vorgenommen
+werden.#off("b")# Also: \#"nlq"\#\#"sansserif"\#
+
+
+#on("u")#Wichtig#off("u")#
+- Achten Sie bei Materialanweisungen und direkten Druckeranweisungen
+ besonders auf korrekte Schreibweise! Es werden nur Kleinbuchstaben
+ berücksichtigt! Also: \#"nlq"\# und keinesfalls \#"NLQ"\#!!!
+- Direkte Druckeranweisungen werden vom EUMEL-Drucker ignoriert und
+ nur vom Druckertreiber in eine Kommando-Sequenz umgesetzt. Es kann
+ daher vorkommen, daß (z.B. bei Spaltendruck) unerwartete Ergebnisse
+ erscheinen, weil der EUMEL-Drucker dann den Text in einer anderen
+ Reihenfolge an den Drucker sendet, als er in der Datei steht, die
+ mit dem direkten Druckerkommando gesetzte Modifikation aber (z.B.
+ für beide Spalten) unerwünscht erhalten bleibt.
+
+
+#on("u")#Tabelle#off("u")#
+Die Tabelle soll einen Anhaltspunkt dafür geben, wie welche Einstel­
+lungen erfolgen können.
+
+#type("17")#
+ Steuerprozeduren Materialanweisungen direkte Druckeranweisungen
+
+#on("u")#                                                                                          #off("u")#
+
+Positionierung std speed slow, fast ------
+ slow, fast
+
+Qualität std quality z.B. draft, nlq z.B. draft, nlq
+ z.B. draft, nlq
+
+Schriftart std typeface z.B. roman, z.B. roman,
+(nur bei NLQ) z.B. roman, sansserif, courier sansserif, courier
+ sansserif, courier
+
+Einzelblatt- paper feed z.B. schacht1, z.B. schacht1,
+einzug z.B. tractor, schacht2 schacht2
+ sheet,
+ schacht1, schacht2
+
+Farbdruck ------ ------ z.B. schwarz,
+ rot, blau,
+ violett, gelb
+ orange, grün
+
+
+
+#type("nlq10")##on("b")#4. Weitere Hinweise#off("b")#
+
+#on("u")#Zeichensatzänderungen gegenüber früheren Versionen#off("u")#
+In den Fonttabellen früherer Druckertreiber-Versionen wurden oberhalb
+des Codes 127 einige internationale Zeichen zur Verfügung gestellt
+(und zwar in Anlehnung an den Agfa-Laserdrucker-Zeichensatz).
+Bei den Treibern der vorliegenden Version gilt folgendes:
+- Wie bisher wird der volle im Benutzerhandbuch festgelegte EUMEL-
+ Zeichensatz (sofern möglich) unterstützt.
+- Der Code 252 liefert das Paragraphzeichen.
+- Alle übrigen (vom EUMEL-Zeichensatz nicht definierten) Zeichencodes
+ oberhalb 127 liefern, sofern möglich, die entsprechenden Zeichen des
+ IBM-Grafikzeichensatzes.
+
+
+#on("u")#Hinweis zu Proportionalschriften#off("u")#
+Bei Proportionalschriften kann die Modifikation \#on("i")\# zu Problemen
+führen (z.B. beim Blocksatz), wenn die kursiven Zeichen andere
+Proportionalbreiten haben.
+
+#on("u")#Hinweis zur Modifikation on/off("b") bzw. on/off("r")#off("u")#
+Die meisten 24-Nadel Drucker verfügen sowohl über einen horizontalen als
+auch über einen vertikalen Schattendruck. Diese beiden Druckarten können
+mit der Modifikation on("b") (bold) bzw. on("r") (eigentlich für reverse
+gedacht) eingeschaltet werden.
+
+#on("u")#Hinweis zur Benutzung von Einzelblatteinzügen#off("u")#
+Bei der Benutzung von Einzelblatteinzügen müssen folgende Einstel­
+lungen vorgenommen werden (vgl. auch Abschnitt 3!):
+
+ Am Drucker:
+1. Sie müssen Ihren Drucker auf die Option Einzelblatteinzug
+ schalten (siehe Druckerhandbuch!).
+
+ In der Druckspooltask (meist 'PRINTER'):
+2. Falls der Druckertreiber die Steuerprozedur 'paper feed' zur Verfü­
+ gung stellt, müssen Sie mit 'paperfeed ("sheet")' oder (für
+ 2-Schacht-Einzüge) mit 'paperfeed ("schacht1")' bzw. 'paperfeed
+ ("schacht2")' den Druckertreiber auf Einzelblatteinzug umschalten.
+3. Falls Sie eine andere Papierlänge als 12 Zoll (=30.48 cm) verwen­
+ den, müssen Sie die neuen Papiermaße mit 'papersize' in cm einstel­
+ len.
+ Beispiel: papersize (21.0, 29.7)
+ (für DIN A4-Blätter)
+4. Falls der Drucker mit dem Einzelblatteinzug nicht direkt am Blatt­
+ anfang drucken kann, sondern ein gewisser oberer Rand bleibt, muß
+ mit 'top margin' die Länge des nicht bedruckbaren Randes in cm dem
+ Druckertreiber mitgeteilt werden.
+ Beispiel: top margin (1.5)
+ (Wie groß der obere Rand ist, kann festgestellt werden, indem eine
+ Datei mit \#start(0.0,0.0)\# ausgedruckt wird.)
+
+ Wurde mit 'top margin' dem Treiber die Größe der nicht bedruckbaren
+ Fläche mitgeteilt, so ist darauf zu achten, daß in den Druckdateien
+ ein genügend großer y-Wert für die Startposition eingestellt wird
+ ('start'-Anweisung). Andernfalls kommt es bei der Ausgabe in der
+ ersten Zeile zu Überschreibungen.
+
+
+#on("b")#5. Die Änderungen, die Sie in der Druckspooltask vorgenommen haben
+ werden erst wirksam, wenn das Spool-Kommando 'start' gegeben wird.#off("b")#
+
+
+
+