summaryrefslogtreecommitdiff
path: root/app/gs.process/1.02/doc
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12 files changed, 4588 insertions, 0 deletions
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/Anhang Prozess b/app/gs.process/1.02/doc/Anhang Prozess
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--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/Anhang Prozess
@@ -0,0 +1,92 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#center##on("b")#Anhang#off("b")#
+
+#center##on("b")#Bezugsquellenverzeichnis#off("b")#
+
+
+ - AKTRONIK
+ Elektronik-Großhandel
+ A. Kaup
+ Teichstraße 9
+ 4401 Saerbeck
+ Tel.: 02574/8008 - 8009
+
+
+
+ - BICOS Computer GmbH
+ Werkering 6
+ Postfach 1229
+ 4800 Bielefeld 1
+ Tel.: 0521/34011
+
+
+
+ - lattasoft
+ Eva Latta-Weber
+ Software-  und
+ Hardware-Systeme
+ Brehmstraße 7
+ 4800 Bielefeld 1
+ Tel.: 0521/38919
+
+
+
+ - Landesinstitut für Schule
+ und Weiterbildung
+ Paradieser Weg 64
+ 4770 Soest
+ Tel.: 02921/683-1
+
+#page#
+#on("b")#Anhang#off("b")#
+
+#on("b")#Verzeichnis der Abbildungen#off("b")#
+
+Abb. 1: MUFI geöffnet
+Abb. 2: Mögliche DIP-Schalter-Stellung beim MUFI
+Abb. 3: Einbau des MUFIs in den Terminalkanal
+Abb. 4: RS232-Adapter geöffnet
+Abb. 5: Mögliche Jumperposition beim RS232-Adapter
+Abb. 6: Auswahl der Interface-Anpassung
+Abb. 7: Anschluß Leuchtdiodenanzeige -Kombikarte
+Abb. 8: Pinbelegung auf der E/A-Karte
+Abb. 9: Eingangsbildschirm ls-Prozess
+Abb.10: Menubildschirm zum Oberbegriff 'Interface'
+Abb.11: Information bei unkonfiguriertem System
+Abb.12: Auswahl der Steckplatzart
+Abb.13: Compact-Box: Belegung der Kanäle
+Abb.14: Auswahl einer Interfacekarte
+Abb.15: Kanalbelegung D/A-Karte (Einzelsteckplatz)
+Abb.16: A/D-Karte: Angabe der Schalterstellung
+Abb.17: A/D-Karte: Kanalbel./Spannungsber.(Bspl.)
+Abb.18: Ausgabetest - Einblendung
+Abb.19: Eingabetest - Einblendung
+Abb.20: Beispiellochkarte
+Abb.21: Aufbau eines Drehpotentiometers
+Abb.22: Eingangsbildschirm ls-Prozess
+Abb.23: Befehlsübersicht
+Abb.24: Auswahl Ausgabebefehle
+Abb.25: Auswahl Eingabebefehle
+Abb.26: Auswahl Testbefehle
+Abb.27: Auswahl 'Weitere Befehle'
+Abb.28: Menubildschirm zum Oberbegriff 'Interface'
+Abb.29: Menubildschirm zum Oberbegriff 'Programm'
+Abb.30: Informationsauswahl zum EUMEL-Editor
+Abb.31: Menubildschirm zum Oberbegriff 'Archiv'
+Abb.32: Auswahl der Archiv-Formate
+Abb.33: Auswahl der Zieltask
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/Inhalt Prozess b/app/gs.process/1.02/doc/Inhalt Prozess
new file mode 100644
index 0000000..ab9616a
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/Inhalt Prozess
@@ -0,0 +1,84 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
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+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#center##on("b")#Inhaltsverzeichnis#off("b")#
+
+1 Was kann gs-Prozess
+
+2 Allgemeines zur Prozeßdatenverarbeitung
+2.1 Welche Hardware-Lösungen gibt es zur Zeit ?
+2.2 Die besonderen Probleme unter EUMEL
+2.3 Die Wahl des Interface-Systems
+
+3 Installation des Interface-Systems
+3.1 Das MUFI der Firma BICOS als Adapter
+3.1.1 Einstellung der DIP-Schalter am MUFI
+3.1.2 Einbau des MUFIs in den Terminalkanal
+3.1.3 Das MUFI an separater serieller Schnittstelle
+3.2 Der RS232-Adapter der Firma AKTRONIK
+3.3 Verbindung Adapter - Interface-System
+3.4 Bereitstellung des Interface-Systems
+
+4 Installation von gs-Prozess
+4.1 Voraussetzungen
+4.2 Lieferumfang
+4.3 Installation
+4.4 Anmerkungen zur Erstinstallation
+
+5 Konfiguration von gs-Prozess
+5.1 Kontrolle der Konfigurationen/Anschlüsse
+5.2 Vorbereitungen für den Ein-/Ausgabetest
+5.2.1 Anschluß einer Leuchtdiodenanzeige an die Kombikarte
+5.2.2 Anschluß des Codekartenlesers (Drahtstück)
+5.3 Konfiguration von gs-Prozess
+5.3.1 Auswahl der Steckplatzart/Interfacekarte
+5.3.2 Bedeutung der Kanalnummern
+5.4 Aus- und Eingabetest
+5.5 Mögliche Fehlerfälle
+
+6 Arbeiten mit gs-Prozess
+6.1 Kleine Beispiele zur digitalen Ausgabe
+6.1.1 Möglichkeit eines Programmabbruchs
+6.1.2 Die "sonstigen" Befehle
+6.1.3 Schreibweise für Bitmuster/Bitsymbole
+6.1.4 Befehle für die digitale Ausgabe
+6.1.5 Befehle für die analoge Ausgabe
+6.2 Kleine Beispiele zur digitalen Eingabe
+6.2.1 Befehle für die digitale Eingabe
+6.2.2 Eingabetests
+6.2.3 Befehle für die analoge Eingabe
+6.3 Hinweise auf Aufgabenmaterial
+
+7 Beschreibung der Menufunktionen
+7.1 Kurzhinweise zur Bedienung der Menus
+7.2 Menufunktionen zum Oberbegriff 'Info'
+7.3 Menufunktionen zum Oberbegriff 'Interface'
+7.4 Menufunktionen zum Oberbegriff 'Programm'
+7.5 Menufunktionen zum Oberbegriff 'Archiv'
+
+8 Detailbeschreibung der Basisbefehle und Tests
+
+9 Hinweise für den Systembetreuer/    Programmierer
+9.1 Vergabe der Kanäle/Organisation des Tasksystems
+9.2 Informationsprozeduren
+9.3 Neufestlegung des Interfacekanals
+9.4 Fixieren der Konfiguration
+9.5 Mögliche Fehlerfälle
+9.6 Weitere Möglichkeiten
+
+Anhang: Bezugsquellenverzeichnis
+ Verzeichnis der Abbildungen
+
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess handbuch.impressum b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess handbuch.impressum
new file mode 100644
index 0000000..ca22b10
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess handbuch.impressum
@@ -0,0 +1,104 @@
+____________________________________________________________________________
+
+
+#on("b")##on ("u")#
+#center#Betriebssystem E U M E L
+#off ("u")#
+
+
+#center#gs-Prozess
+
+
+
+
+#off("b")#
+#center#Lizenzfreie Software der
+#on ("b")#
+
+#center#Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH,
+#center#5205 Sankt Augustin
+
+
+#off("b")#
+#center#Die Nutzung der Software ist nur im Schul- und Hochschulbereich für
+#center#nichtkommerzielle Zwecke gestattet.
+
+#center#Gewährleistung und Haftung werden ausgeschlossen
+
+
+____________________________________________________________________________
+#page#
+
+#free (4.0)##on("b")#
+#center#gs-Prozess
+
+
+#center#Benutzerhandbuch
+
+
+#center#Version 1.0
+
+
+#off("b")##center#copyright
+#center#Eva Latta-Weber
+#center#Software- und Hardware-Systeme, 1988
+#center#ERGOS GmbH, 1990
+#page#
+#block#
+#center#____________________________________________________________________________
+
+
+Copyright:  ERGOS GmbH   März 1990
+
+ Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere ist die Überführung in
+ maschinenlesbare Form sowie das Speichern in Informations­
+ systemen, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Einwilligung
+ der ERGOS GmbH gestattet.
+
+
+#center#____________________________________________________________________________
+
+Es kann keine Gewähr übernommen werden, daß das Programm für eine
+bestimmte Anwendung geeignet ist. Die Verantwortung dafür liegt beim
+Anwender.
+
+Das Handbuch wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Korrektheit und
+Vollständigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden. Das
+Handbuch kann jederzeit ohne Ankündigung geändert werden.
+
+Texterstellung :  Dieser Text wurde mit der ERGOS-L3 Textverarbeitung
+ erstellt und aufbereitet und auf einem Kyocera Laser­
+ drucker gedruckt.
+
+
+
+
+#center#___________________________________________________________________________
+
+
+
+Ergonomic Office Software GmbH
+
+Bergstr. 7 Telefon: (02241) 63075
+5200 Siegburg Teletex: 2627-2241413=ERGOS
+ Telefax: (02241) 63078
+
+
+#center#____________________________________________________________________________
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-2 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-2
new file mode 100644
index 0000000..376143e
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-2
@@ -0,0 +1,255 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#2  Allgemeines zur Prozeßdatenverarbeitung#off("b")#
+
+In diesem Kapitel erfahren Sie, warum unter EUMEL/ELAN die Prozeßdatenver­
+arbeitung bisher kaum Berücksichtigung gefunden hat und welche Probleme zu
+überwinden waren. Es wird aufgezeigt, warum unter EUMEL/ELAN nicht jedes Inter­
+facesystem verwendet werden kann; außerdem werden die Gründe für die Wahl eines
+bestimmten Interfacesystems genannt.
+
+
+#on("b")#2.1  Welche Hardware-Lösungen gibt es zur Zeit ?#off("b")#
+
+Wie schon in Kapitel 1 erwähnt, ist zum Messen, Steuern und Regeln mit dem
+Computer ein Hardware-Interface notwendig, über das der "Kontakt zur Außenwelt"
+hergestellt wird.
+
+
+#on("b")#
+ Computer <--------> Interface <--------> Modell
+#off("b")#
+
+
+Interfaces (zu deutsch etwas mißverständlich: Schnittstellen) verbinden innerhalb
+eines Systems Teilsysteme und einzelne Funktionseinheiten miteinander. Dabei
+werden z.B. #on("b")#Hardware-Schnittstellen#off("b")# (Um diese geht es vornehmlich in diesem
+Kapitel), #on("b")#Hardware-Software-Schnittstellen#off("b")# (Nach Festlegung, welche Funktionen
+eines Rechnersystems von der Hardware und welche von der Software übernommen
+werden, erfolgt hierüber die Verknüpfung der beiden Komponenten), #on("b")#Software-
+Schnittstellen#off("b")# (zwischen Programmoduln), #on("b")#Mensch-Maschine-Schnittstellen#off("b")#
+(Benutzerschnittstellen - wie z.B. #on("b")#gs-DIALOG#off("b")#) unterschieden.
+
+Wenn wir im folgenden von 'Interface' reden, ist damit immer eine 'Hardware-
+Schnittstelle' gemeint.
+
+Über ein solches Interface (eine Hardware-Schnittstelle) können an den Computer
+externe Geräte/Modelle angeschlossen werden, die vom Computer aus gesteuert
+werden. Dabei setzt das Interface die vergleichsweise schwachen Signale des
+Computers in Ströme und Spannungen um, mit denen z.B. eine Lampe oder ein
+Motor betrieben werden kann. Umgekehrt senden externe Geräte/Modelle über das
+Interface Signale an den Computer, die von ihm ausgewertet werden. So müssen z.B.
+Widerstandsveränderungen eines Temperaturfühlers oder die Stellung eines Schalters
+in eine vom Computer erfaßbare Form umgewandelt werden.
+
+Inzwischen bieten verschiedene Hersteller (FISCHER, LEGO, AKTRONIK, PHYWE,
+etc.) und Lehrmittelverlage (METZLER, CVK, etc.) eine Reihe von Lösungen an.
+Leider sind die meisten Lösungen auf ganz spezielle Computertypen zugeschnitten
+und somit nicht an anderen Computertypen verwendbar - außerdem unterscheiden
+sich die verschiedenen Lösungen z.T. ganz erheblich im Leistungsumfang.
+
+Einzellösungen, insbesondere an den gängigen Homecomputern, gibt es schon seit
+langem. Voraussetzung ist zumeist, daß der Computer über einen speziellen
+Anschluß ('Userport' oder 'Joystick-Eingang') verfügt. Oder es werden Platinen
+geliefert, die in spezielle Steckplätze (Slots) einzustecken sind, wo sie vom Computer
+aus angesprochen werden können.
+
+Bei all diesen Lösungen konnten wir 'EUMELaner' nur neidvoll zuschauen. Der
+Vorteil, den wir sonst so zu schätzen wissen, ein einheitliches Betriebssystem auf ganz
+unterschiedlicher Hardware zur Verfügung zu haben, wird hier zum Nachteil. Eine
+einheitliche Lösung schien zu Anfang völlig aussichtslos zu sein.
+
+
+#on("b")#2.2  Die besonderen Probleme unter EUMEL#off("b")#
+
+Das Betriebssystem EUMEL gestattet es nicht, beliebig auf Hardwarekomponenten des
+Rechners zuzugreifen - und das aus gutem Grund, denn sonst wäre ein reibungsloser
+Multi-User-Betrieb nicht gewährleistet. Man kann aber den Zugriff auf neue Hard­
+warekomponenten im EUMEL-System etablieren. Allerdings ist das etwas aufwendiger
+als in anderen Systemen, denn das sogenannte 'Shard', die 'Software-Hardware-
+Schnittstelle', muß angepaßt werden.
+
+Unsere ersten "Gehversuche" mit der Prozeßdatenverarbeitung unter EUMEL haben
+so angefangen. Es ist aber leicht einzusehen, daß dieser Weg nicht sinnvoll ist. Denn
+dann müßten alle EUMEL-Shards (es gibt ja für jeden Rechnertyp mindestens eines)
+entsprechend geändert werden, ggf. müßten für verschiedene Lösungen verschiedene
+Versionen entwickelt werden - eine Aufgabe, die niemand bereit wäre zu überneh­
+men.
+
+
+#on("b")#2.3  Die Wahl des Interface-Systems#off("b")#
+
+Unser Ziel war klar: Wir wollten ein gängiges, käuflich zu erwerbendes Hardware-
+Interface möglichst universell an Computern verschiedener Hersteller unter dem
+Betriebssystem EUMEL ansprechen können.
+
+Nach Sichtung der angebotenen Systeme kamen nur drei in die engere Wahl: das
+LEGO-Interface, das FISCHER-Technik-Interface und das AKTRONIK-Interface (Soft­
+ware-kompatibel dazu ist das PHYWE-Interface).
+
+Bei der Auswahl hielten wir es für sinnvoll, die Empfehlung des Landesinstituts für
+Schule und Weiterbildung in Soest zu berücksichtigen, in der folgende Anforderungen
+an Interfaces formuliert sind:
+
+ - 8 digitale Eingänge
+ - 8 digitale Ausgänge
+ - optional: analoge Ein- und Ausgabe.
+
+Allen gestellten Anforderungen wird nur das AKTRONIK-Interface gerecht. Das System
+ist modular aufgebaut, je nach Anforderungen kann mit verschiedenen Steckkarten
+gearbeitet werden. Es gibt eine "Kompaktlösung", bei der die wichtigsten Funktionen
+bereitgestellt werden (8 digitale Eingänge, 8 digitale Ausgänge, 2 analoge Eingänge).
+Darüber hinaus kann auch noch mit dem sog. 'Modul-Bus' gearbeitet werden, bei
+dem gleichzeitig mehrere Steckkarten angesprochen werden können. Mit ent­
+sprechender Steckkarte ist auch die analoge Ausgabe möglich.
+
+Die beiden anderen Interfaces erfüllen die oben genannten Anforderungen nicht: Das
+LEGO-Interface verfügt über nur 6 digitale Ausgänge und 2 digitale Eingänge; analoge
+Ein- und Ausgabe ist gar nicht möglich.
+
+Das FISCHER-Technik-Inteface verfügt über 8 digitale Ausgänge und 8 digitale Ein­
+gänge. Das Interface verfügt auch über einen analogen Eingang - allerdings nicht
+über einen Analog-Digital-Wandler-Baustein! Das bedeutet, daß der angeschlossene
+Rechner die Auswertung der eingehenden Daten übernehmen muß - ein zeit­
+kritischer Prozeß, der in einem Multi-User-System nicht garantiert werden kann. Die
+analoge Ausgabe ist grundsätzlich nicht möglich, das System ist in sich abgeschlossen
+und kann sich ändernden Anforderungen ebensowenig angepaßt werden wie das
+LEGO-Interface.
+
+
+Wir entschieden uns also dafür, die weitere Entwicklung auf der Basis des
+AKTRONIK-Interfaces zu betreiben. Es galt jedoch noch, dieses Interface mit dem
+Computer zu verbinden - und das möglichst universell: möglichst unabhängig von der
+verwendeten Computerhardware.
+
+Dieses Ziel ist nur dann zu erreichen, wenn man die 'Standardschittstellen' des
+Computers berücksichtigt, die unter EUMEL problemlos ansprechbar sind: die
+parallelen (Centronics) und seriellen (V24) Schnittstellen. Diese 'Standardschnitt­
+stellen' sind zwar nicht für den direkten Anschluß der Modelle/Interfaces geeignet,
+über einen "Adapter" aber ist ein Anschluß möglich.
+
+Die Entscheidung fiel schnell gegen eine Verwendung der parallelen (Centronics)
+Schnittstelle. Die meisten Computer verfügen nur über eine dieser Schnittstellen, die
+zumeist auch schon durch den Drucker belegt ist. Außerdem handelt es sich dabei in
+der Regel um eine unidirektionale Schnittstelle - d.h. die Daten können vom
+Computer zum Endgerät (z.B. Drucker) gelangen, nicht aber vom Endgerät zum
+Computer. Somit wären zwar Steuerungsvorgänge, nicht aber Meß- und Regelungs­
+vorgänge über die Schnittstelle möglich.
+
+Einige Hersteller nutzen die Datenleitungen, über die z.B. der Drucker dem Rechner
+mitteilt, daß der interne Speicher voll bzw. das Papier zuende ist. Über diese Leitung
+werden Daten seriell übertragen und vom Rechner ausgewertet. Unter EUMEL
+scheidet diese Lösung aber aus, denn um hier eine sichere Auswertung zu gewähr­
+leisten, müßten Maschinenspracheprogramme eingebunden werden; das ist aber
+unter EUMEL nicht möglich.
+
+Damit war festgelegt, daß die weitere Entwicklung auf der Basis des AKTRONIK-Inter­
+faces über die serielle Schnittstelle erfolgen sollte. Wie schon erwähnt, ist das Inter­
+face auf keinen Fall direkt an die serielle Schnittstelle anschließbar. Wie der Name
+schon sagt, werden die Daten bei einer seriellen Schnittstelle seriell übertragen - um
+Prozeßdatenverarbeitung zu betreiben, müssen die Daten aber parallel vorliegen.
+
+Notwendig ist also ein "Adapter", der einen Seriell-Parallel-/Parallel-Seriell-Wandler
+beinhaltet, so daß die Verbindung zwischen Computer und Interface hergestellt
+werden kann.
+
+Inzwischen sind uns hier zwei (käuflich zu erwerbende) Lösungen bekannt - der
+"RS232-Adapter" der Firma AKTRONIK und das "MUFI" (Multifunktionales Interface)
+der Firma BICOS:
+
+Das MUFI ist sicherlich der universeller verwendbare "Adapter" (leider aber auch die
+kostspieligere Lösung). Einerseits kann es ebenso wie der "RS232-Adapter" an eine
+separate serielle Schnittstelle angeschlossen werden, andererseits verfügt es über
+einen zweiten - den eigentlich interessanten Betriebsmodus: Es kann nämlich auch
+in den Terminalkanal eingebaut werden.
+
+Die Idee, die dahintersteckt, ist folgende: Das MUFI verfügt (neben der eigentlich
+wichtigen bidirektionalen parallelen Schnittstelle) über einen (seriellen) Eingang und
+einen (seriellen) Ausgang. So kann das MUFI einfach in eine Leitung zwischen
+Computer und Terminal eingebaut werden. In ausgeschaltetem Zustand hat es
+keinen Einfluß auf den Datenaustausch zwischen Rechner und Terminal - als ob es
+gar nicht vorhanden wäre. In eingeschaltetem Zustand dagegen "horcht es den
+Datenfluß zwischen Rechner und Terminal ab". Auf eine vereinbarte Parole
+(Zeichenkombination) hin, "weiß es", daß die folgenden Daten nicht für das
+Terminal, sondern eben für sich bestimmt sind. Diese, und nur diese Daten werden
+aus dem Datenstrom vom MUFI "herausgefischt" und intern sachgerecht weiterver­
+arbeitet. Alle anderen Daten werden unbeeinflußt an das Terminal weitergeleitet,
+damit ja nicht der reibungslose Betrieb gestört wird. Natürlich ist das MUFI ebenso in
+der Lage, die gerade extern anliegenden Daten zu ermitteln und in den Datenstrom
+zum Computer "einzuschleusen".
+
+Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wurde das MUFI mit einem eigenen,
+schnellen Mikroprozessor ausgestattet, der in der Lage ist, den Datenfluß zu
+bewältigen. Zudem wurde versucht, das MUFI mit soviel Intelligenz (Firmware)
+auszustatten, daß alle zeitkritischen Prozesse bei der Ansteuerung des Interface-
+Systems vom MUFI selbst erledigt und die Daten vom MUFI so aufbereitet werden,
+daß sie möglichst einfach weitergegeben und verarbeitet werden können.
+
+Durch die Beschränkung der Baud-Rate auf maximal 19200 ist die Verarbeitungs­
+geschwindigkeit allerdings auch beschränkt. Die rechnerisch maximale Ausgabetakt­
+rate von 320 Hz bei 19200 Baud und 160 Hz bei 9600 Baud wird von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auf
+einem 80386-Rechner im Alleinbetrieb tatsächlich erreicht. Natürlich bedeuten
+mehrere gleichzeitig betriebene MUFIs an einem Rechner Geschwindigkeitseinbußen.
+Ebenso sinkt die Ausgabetaktrate bei Prozessoren mit geringerem Durchsatz (8088:
+maximal 120 Hz). Für die Anwendungen in der Schule sind diese Geschwindigkeiten
+aber hinreichend.
+
+Die Vorteile des MUFI für diejenigen, die EUMEL im Multi-User-Betrieb nutzen, liegen
+dennoch klar auf der Hand:
+
+ - Es werden keine weiteren seriellen Schnittstellen benötigt. (Die vorhandenen
+ sind sowieso schon weitgehend belegt. Gegebenenfalls würden zusätzliche
+ Kosten verursacht.)
+
+ - Es sind keine weiteren Kabelverlegungen zwischen Rechner und Arbeitsplatz
+ notwendig, trotzdem befindet sich das MUFI direkt am Bildschirmarbeits­
+ platz.
+
+ - Das beim Anschluß an eine separate Schnittstelle notwendige, zeitauf­
+ wendige Ansteuern des Interface-Kanals entfällt.
+
+
+Arbeiten Sie an einem Einzelplatz-System (z.B. IBM-kompatibler Rechner nur mit
+Monitor) so ist ein Betrieb des MUFIs im Terminal-Kanal nicht möglich. Hier bleibt
+nur der Betrieb des Interface-Systems an einer separaten seriellen Schnittstelle.
+Sinnvoll ist aber auch ein solcher Betrieb, wenn (zunächst) nur die Hardware für
+einen Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das Interface kann dann nämlich von meh­
+reren Tasks abwechselnd angesprochen werden.
+
+Beim Anschluß an eine separate serielle Schnittstelle sind die Leistungen des MUFIs
+und des RS232-Adapters gleichwertig. Da das abwechselnde Ansprechen einer
+seriellen Schnittstelle und der Tastatur/des Monitors unter EUMEL relativ zeitauf­
+wendig ist, sind hier keine hohe Ausgabegeschwindigkeiten zu erwarten: bei einem
+8088-Rechner ca. 40 Hz, bei Prozessoren mit höherem Durchsatz eben entsprechend
+mehr. Dennoch ist das für die meisten Anwendungen in der Schule schnell genug.
+
+Für Spezialanwendungen ist auch die direkte Ansprache der Schnittstelle möglich.
+Hierbei sind Ausgabetaktraten von 960 Hz bei 19200 Baud bzw. 480 Hz bei 9600
+Baud möglich. Für die schulische Praxis (in der Sekundarstufe I) ist diese "direkte
+Ansprache" aber ungeeignet, da weitergehende Programmierkenntnisse erforderlich
+sind. Zudem kann bei Programmierfehlern "die Task am Kanal hängenbleiben".
+Genaueres dazu sehen Sie bitte im Kapitel 'Hinweise für den Systembetreuer/
+Programmierer'.
+
+Die Hardware-Konstellation stellt sich im Überblick also folgendermaßen dar:
+#on("b")#
+
+ Computer <---> Adapter <---> Interface <---> Modell
+
+ (mit se- ('MUFI' (AKTRONIK)
+ rieller oder
+ Schnitt- 'RS232-
+ stelle) Adapter')
+#off("b")#
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-3 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-3
new file mode 100644
index 0000000..3fae1bd
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-3
@@ -0,0 +1,346 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#3  Installation des Interface-Systems#off("b")#
+
+In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Ihr Interface-System an den Rechner an­
+schließen und welche Einstellungen noch vorzunehmen sind. Für Details und weiter­
+gehende Informationen sehen Sie bitte in den Handbüchern / Begleitmaterialien der
+Firmen BICOS bzw. AKTRONIK nach.
+
+Am Ende des Kapitels 2 haben wir festgestellt, daß das Interface-System über einen
+Adapter mit dem Computer verbunden werden muß. An das Interface-System lassen
+sich dann entsprechende Modelle anschließen:
+
+#on("b")# Computer <----> Adapter <----> Interface <----> Modell
+
+ (mit se- ('MUFI' (AKTRONIK)
+ rieller oder
+ Schnitt- 'RS232-
+ stelle) Adapter') #off("b")#
+
+Wir möchten Ihnen zuerst erklären, wie Sie den jeweiligen Adapter mit dem
+Computer verbinden und welche Einstellungen am Adapter vorzunehmen sind. An­
+schließend beschreiben wir, wie Sie das Interface-System an den Adapter anschlie­
+ßen.
+
+Wie schon in Kapitel 2 erwähnt, können Sie zwischen zwei Adaptern wählen - dem
+MUFI der Firma BICOS und dem RS232-Adapter der Firma AKTRONIK. Letztge­
+nannter kann nur an einer separaten seriellen Schnittstelle betrieben werden,
+während das MUFI zusätzlich auch in den Terminalkanal eingebaut werden kann.
+
+
+#on("b")#3.1  Das MUFI der Firma BICOS als Adapter#off("b")#
+
+Für den Betrieb in einem Terminalkanal sollte das MUFI über eine sog. "Schnitt­
+stellen-Automatik" verfügen, die verhindert, daß das MUFI in ausgeschaltetem
+Zustand oder mit abgezogenem Netzstecker den Datenfluß zwischen Rechner und
+Terminal unterbricht. Diese sehr sinnvolle Automatik wird von BICOS #on("b")#nicht
+standardmäßig#off("b")# eingebaut. Sie sollten bei eventuellen Bestellungen darauf achten.
+Bevor Sie das MUFI in den Terminalkanal einbauen oder an eine separate serielle
+Schnittstelle anschließen, ist noch die Einstellung der DIP-Schalter zu kontrollieren
+bzw. eine Neueinstellung vorzunehmen.
+
+
+#on("b")#3.1.1  Einstellung der DIP-Schalter am MUFI#off("b")#
+
+Versichern Sie sich, daß das MUFI noch nicht an das Netz angeschlossen ist. Öffnen
+Sie dann das Gehäuse, indem Sie die vier Schrauben an der Unterseite des MUFIs
+(direkt neben den Füßen) lösen. Heben Sie nun #on("b")##on("b")#vorsichtig#off("b")##off("b")# den hellen Deckel des
+Gehäuses ab. Aber Achtung! Der Deckel bleibt über Kabel mit dem Fußteil ver­
+bunden! Legen Sie vorsichtig den Deckel neben das MUFI, so daß die Kabelver­
+bindungen nicht belastet werden.
+
+ +---------------------------------------------------+
+ | +-------+ +------------+ |
+ | | | | | +---------+ |
+ | +-------+ | | | DIP- | |
+ | +-------+ | | | Schalter| |
+Rück- | | | | | +---------+ | Vorder-
+seite | +-------+ | | +--------------+ | seite
+ | +-------+ | SCN68000 | | | |
+ | | | | | +--------------+ |
+ | +-------+ | | |
+ | +-------+ | | |
+ | | | | | |
+ | +-------+ +------------+ |
+ +---------------------------------------------------+
+
+
+
+#center#Abb.1: MUFI geöffnet
+
+
+Im Inneren des Fußteiles fällt Ihnen sofort der größte CHIP auf, der u.a. die
+Bezeichnung 'SCN68000' trägt. Drehen Sie das MUFI so vor sich, daß an der linken
+Seite dieses Chips die vier gleichen, mittelgroßen Chips zu liegen kommen. Dann
+sehen Sie rechts vom großen Chip, ganz hinten im Gehäuse eine kleine Plastikbox
+mit DIP-Schaltern, die die folgende Aufschrift trägt:
+
+#on("b")#
+ O N
+ 1 2 3 4
+#off("b")#
+
+Den durchsichtigen Deckel dieser kleinen Plastikbox müssen Sie nun öffnen, um die
+Stellung der DIP-Schalter einsehen zu können. Dazu verwenden Sie am besten einen
+Kugelschreiber oder einen kleinen Schraubendreher. Heben Sie damit den Deckel an
+der rechten Seite leicht an, dann läßt sich der Deckel nach links herüberlegen. Weist
+ein Schalter nach hinten (in dieser Lage des MUFIs von Ihrem Körper weg), so hat er
+die Stellung 'ON', weist er nach vorn (zu Ihrem Körper hin), so hat er die Stellung
+'OFF'.
+
+
+Beispiel:
+
+ +---------------------------------------+
+ | +-----+ +-----+ +-----+ +-----+ |
+ | |+++++| | | | | | | |
+ | |+++++| | | | | | | | ON
+ | |+++++| | | | | | | |
+ | |+++++| | | | | | | |
+ | | | | | | | | | |
+ | | | | | | | | | |
+ | | | | | | | | | |
+ | | | |+++++| |+++++| |+++++| |
+ | | | |+++++| |+++++| |+++++| |
+ | | | |+++++| |+++++| |+++++| | OFF
+ | | | |+++++| |+++++| |+++++| |
+ | +-----+ +-----+ +-----+ +-----+ |
+ +---------------------------------------+
+
+ 1 2 3 4
+
+#center#Abb.2:  Mögliche DIP-Schalter-Stellung beim MUFI
+
+
+Dabei haben die DIP-Schalter folgende Bedeutung:
+
+#on("b")#
+ 1 ON : Modulbusbetrieb
+ OFF : Parallelportbetrieb
+
+ 2 ON : RTS/CTS Hardware Handshake
+ OFF : XON-/XOFF-Protokoll
+
+ 3 ON : 9600 Baud
+ OFF : 19200 Baud
+
+ 4 ON : Even Parity
+ OFF : No Parity
+
+#off("b")#
+Wenn Sie das MUFI im Terminalkanal betreiben wollen, müssen Sie je nachdem, wie
+Sie Ihr Terminal konfiguriert haben, die entsprechende Einstellung vornehmen.
+
+Betreiben Sie das Terminal mit einer Übertragungsrate von 19200 Baud, so sollten
+Sie unbedingt mit XON/XOFF-Protokoll arbeiten - es sei denn, das Terminal unter­
+stützt RTS/CTS! In jedem Falle muß der DIP-Schalter 1 in die Stellung ON gebracht
+werden (der Betrieb des Interface-Systems der Firma AKTRONIK wird hier "Modul­
+busbetrieb" genannt).
+
+Wenn Sie das MUFI an einer separaten seriellen Schnittstelle betreiben wollen, #on("b")#muß#off("b")#
+der Datenaustausch mit dem RTS/CTS-Protokoll abgewickelt werden. Versichern Sie
+sich, daß Ihr Kabel darauf ausgelegt ist!
+
+Nach dieser Einstellung der DIP-Schalter ist das MUFI betriebsbereit. Schrauben Sie
+bitte den Gehäusedeckel mit den vier Schrauben wieder fest.
+
+
+#on("b")#3.1.2  Einbau des MUFIs in den Terminalkanal#off("b")#
+
+Um das MUFI in den Terminalkanal einbauen zu können, müssen Sie zunächst die
+Zuleitung vom Rechner zum Terminal am Terminal lösen. Auf der Rückseite des
+MUFIs befinden sich zwei Stecker, die mit V24/1 und V24/2 bezeichnet sind. Ver­
+inden Sie nun das Kabel, was ursprünglich vom Computer zum Terminal führte, mit
+dem MUFI, indem Sie es an den mit V24/2 gekennzeichneten Stecker anstecken. Sie
+benötigen jetzt noch ein weiteres (kurzes) V24-Kabel, um das MUFI mit dem
+Terminal zu verbinden. Es wird einerseits auf den mit V24/1 gekennzeichneten
+Stecker am MUFI aufgesteckt; das andere Ende wird mit dem Terminal in gleicher
+Weise verbunden, wie das ursprüngliche Kabel zwischen Rechner und Terminal.
+
+
+ +--------------------------+
+ | +----------------------+ |
+ | | V24/1 V24/2 | |
+ | | | | | |
+ | +----|-----------|-----+ |
+ +------|-----------|-------+
+ | |
+ | |
+ ZUM <-----+ +-----> ZUM
+ TERMINAL COMPUTER
+
+
+#center#Abb.3: Einbau des MUFIs in den Terminalkanal
+
+
+Beachten Sie bitte, daß die V24-Schnittstellen des MUFIs auf 8 Datenbits und 1 Stop­
+bit fest eingestellt sind - ggf. müssen Sie Ihre Terminalkonfiguration hieran anpassen.
+Kontrollieren Sie aber in jedem Falle, ob die Konfiguration mit diesen Daten überein­
+stimmt!
+
+Koppeln Sie dazu die Task 'configurator' an Ihr Terminal (mit 'continue
+("configurator") <RETURN>') und geben Sie dann das Kommando 'configurate
+<RETURN>'. Für alle vorhandenen Kanäle werden Sie nun nacheinander gefragt,
+ob Sie eine Konfiguration vornehmen wollen. Bei den "interessanten Kanälen" ant­
+worten Sie mit 'ja' (<j>).
+
+Wollen Sie sich nur die aktuelle Konfiguration ansehen, so beantworten Sie alle dann
+gestellten Fragen zum Kanal mit 'ja' (<j>), dann bleibt die aktuelle Einstellung
+erhalten. Der Konfigurationsdialog ist im EUMEL-Systemhandbuch auf den Seiten 6 -
+8 detailliert beschrieben.
+
+Die Verschaltung der V24-Kabel ist in der Bedienungsanweisung zum MUFI erläutert,
+ggf. können Sie entsprechende Kabel von der Firma BICOS beziehen.
+
+Wenn alle Kabelverbindungen gesteckt sind, sollten Sie auf alle Fälle erst einmal #on("b")#bei
+ausgeschaltetem MUFI#off("b")# prüfen, ob das Terminal sich noch bedienen läßt. Wenn das
+Terminal keine Reaktion mehr zeigt, obwohl es vorher (ohne MUFI) reibungslos
+funktioniert hat, dann haben Sie entweder ein MUFI ohne "Schnittstellen-Automatik"
+vor sich (vergl. Sie dazu Kap. 3.1), oder an den Kabelverbindungen stimmt irgend­
+etwas nicht. In diesem Falle sollten Sie noch einmal alle Anschlüsse und eventuell
+auch die interne Verschaltung der Kabel überprüfen.
+
+
+#on("b")#3.1.3  Das MUFI an separater serieller Schnittstelle#off("b")#
+
+Wenn Sie das MUFI als Endgerät an einer separaten seriellen Schnittstelle betreiben,
+dann stecken Sie das vom Computer kommende Kabel auf den mit V24/2
+bezeichneten Stecker an der Rückseite des MUFIs. Damit ein einwandfreier Betrieb
+gewährleistet ist, sollten Sie einen sog. "Kurzschlußstecker" auf die dann freie
+25polige D-Subminiatur-Buchse (V24/1) am MUFI aufstecken. Haben Sie eine solche
+nicht zur Hand, können Sie zwei kleine Brücken einsetzen: Nehmen Sie dazu zwei
+kleine Drahtstücke und verbinden Sie einmal Pin (Öffnung) 2 mit Pin 3 und außer­
+dem Pin 4 mit Pin 5.
+
+In der Task 'configurator' muß der Kanal, an dem das MUFI angeschlossen ist, auf
+'transparent, 8 Bit, 1 Stopbit, RTS/CTS-Protokoll' eingestellt werden, weiterhin je nach
+MUFI-DIP-Schalter-Stellung auf '9600' bzw. '19200 Baud' und 'no parity' bzw. 'even
+parity'.
+
+
+#on("b")#3.2  Der RS232-Adapter der Firma AKTRONIK#off("b")#
+
+Bevor Sie den Adapter an die serielle Schnittstelle anschließen, ist noch die einge­
+stellte Baudrate zu überprüfen bzw. eine Neueinstellung vorzunehmen.
+
+Öffnen Sie das Gehäuse des Adapters, indem Sie die vier Schrauben an der Unterseite
+lösen. Drehen Sie den Adapter so vor sich, daß die 25polige D-Subminiatur-Buchse
+von Ihrem Körper wegzeigt. Vorn rechts sind dann zwei parallele 8polige Pfosten­
+steckerleisten sichtbar.
+
+#center#25-pol. D-Subminiatur-Stecker
+
+ +---------------+
+ | |
+ +---+ +---+
+ | +------+ |
+ | | | |
+ | | | |
+ | | | |
+ | | | |
+ | +------+ |
+ | +------+ |
+ | | | +-------+ |
+ | +------+ | | |
+ | +------+ +-------+ |
+ | | | +-------+ |
+ | +------+ | <-|---------Jumper-Leiste
+ | +-------+ |
+ +---+ +---+
+ | Baudrate |
+ +---------------+
+
+
+#center#Abb.4:  RS232-Adapter geöffnet
+
+
+Auf einem Paar steckt ein 'Jumper', mit dem die Baudrate eingestellt wird.
+Gegebenenfalls ist dieser Jumper umzustecken. Anschließend schrauben Sie das
+Gehäuse mit den vier entfernten Schrauben wieder zu.
+
+ +---------+
+ | o o | 300
+ | o o | 600
+ | o o | 1200
+ | o o | 2400
+ | o o | 4800
+ | o o | 9600
+ Jumper ---> | o o | 19200
+ | o o | 38400
+ +---------+
+ Baudrate
+
+
+#center#Abb.5:  Mögliche Jumperposition beim RS232-Adapter
+
+
+Nun muß noch in der Task 'configurator' der entsprechende Kanal konfiguriert
+werden. Koppeln Sie dazu die Task 'configurator' an Ihr Terminal (mit 'continue
+("configurator") <RETURN>') und geben Sie dann das Kommando 'configurate
+<RETURN>'. Für alle vorhandenen Kanäle werden Sie nun nacheinander gefragt,
+ob Sie eine Konfiguration vornehmen wollen. Beim vorgesehenen Kanal antworten Sie
+mit 'ja' (<j>).
+
+Wollen Sie sich nur die aktuelle Konfiguration ansehen, so beantworten Sie alle dann
+gestellten Fragen zum Kanal mit 'ja' (<j>), dann bleibt die aktuelle Einstellung
+erhalten. Der Konfigurationsdialog ist im EUMEL-Systemhandbuch auf den Seiten 6 -
+8 detailliert beschrieben.
+
+Folgende Konfigurationsmerkmale müssen eingestellt werden:
+
+ transparent, 8 Bit, 2 Stopbit, no Parity, #on("b")#kein#off("b")# Protokoll
+
+Die Baudrate ist entsprechend der Jumper-Stellung einzustellen.
+
+Am Adapter ist ein Kabel mit 25poligem D-Subminiatur-Stecker bereits fest montiert.
+Sollte der Stecker nicht an Ihren Rechner passen, so müßten Sie ein entsprechendes
+Adapterkabel basteln oder kaufen.
+
+
+
+#on("b")#3.3  Verbindung Adapter - Interface-System#off("b")#
+
+Nachdem Sie nun den Adapter (MUFI oder RS232-Adapter) an den Rechner ange­
+schlossen haben, müssen Sie noch die Verbindung zum Interface-System herstellen.
+Dabei ist es gleichgültig, ob Sie eine Compact-Box, einen Einzelsteckplatz oder einen
+Mehrfachsteckplatz benutzen, denn alle diese Geräte verfügen über den gleichen
+Anschlußstecker. Den RS232-Adapter können Sie direkt an das Interface-System
+anschließen, denn er verfügt bereits über einen entsprechenden Stecker.
+
+Für das MUFI benötigen Sie ein Anschlußkabel, das auf der einen Seite einen
+36poligen Centronics-Stecker und auf der anderen Seite einen 25poligen D-Sub­
+miniatur-Stecker besitzt (von der Firma BICOS zu beziehen).
+
+
+#on("b")#3.4  Bereitstellung des Interface-Systems#off("b")#
+
+Sofern Sie eine Compact-Box angeschlossen haben, brauchen Sie nur noch das mitge­
+lieferte Netzteil mit der Compact-Box und dem Netz zu verbinden und die ent­
+sprechende Spannung laut beiliegender Bedienungsanweisung der Fa. AKTRONIK
+einzustellen.
+
+Wenn Sie mit einem Einzelsteckplatz oder einem Mehrfachsteckplatz arbeiten,
+müssen Sie zunächst noch eine Interface-Karte einstecken. Für einen anschließenden
+Test des Systems (sehen Sie dazu Kapitel 5) empfiehlt es sich, eine Kombikarte oder
+eine E/A-Karte zu verwenden. Nach dem Einstecken der Interface-Karte ist der Steck­
+platz noch mit dem Netzstecker an das Stromnetz anzuschließen, um eine
+Spannungsversorgung zu gewährleisten.
+
+
+
+
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-4 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-4
new file mode 100644
index 0000000..e106df1
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-Prozess-4
@@ -0,0 +1,173 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#4  Installation von gs-Prozess#off("b")#
+
+
+Bevor Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auf Ihrem Computer benutzen können, müssen Sie das
+Programm zunächst installieren. Wenn #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auf Ihrem System schon zur
+Verfügung steht, können Sie dieses Kapitel ruhig überspringen.
+
+
+
+#on("b")#4.1  Voraussetzungen#off("b")#
+
+
+Um #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auf Ihrem Computer betreiben zu können, muß das EUMEL-
+Betriebssystem installiert sein. #on("b")#gs-Prozess#off("b")# setzt die Multi-User-Version voraus und ist
+lauffähig ab Version 1.8.x. #on("b")#gs-Prozess#off("b")# setzt weiterhin voraus, daß auf Ihrem
+Computer bereits das Programm #on("b")#gs-DIALOG#off("b")# (Version 1.1) installiert ist.
+
+
+
+#on("b")#4.2  Lieferumfang#off("b")#
+
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# wird auf einer Diskette geliefert, die alle notwendigen Programme ent­
+hält (die Installation von #on("b")#gs-DIALOG#off("b")# wird dabei vorausgesetzt!). Um den Inhalt der
+Diskette feststellen zu können, starten Sie Ihr System und bringen es dazu, daß 'gib
+kommando:' erscheint. Dann legen Sie die Diskette ein und geben das Kommando:
+
+
+#on("b")##center#archive("gs-Prozess");list(archive);release(archive) <RETURN>#off("b")#
+#page#
+Anschließend erscheint eine Übersicht der auf dem Archiv vorhandenen Programme.
+Folgende Programme sollten sich in der Übersicht befinden:
+
+
+ "gs-Prozess 1 für MUFI im Terminalkanal"
+ "gs-Prozess 1 für MUFI als Endgerät"
+ "gs-Prozess 1 für AKTRONIK Adapter"
+ "gs-Prozess 2"
+ "gs-Prozess 3"
+ "gs-Prozess 4"
+ "gs-Prozess 5"
+ "gs-MENUKARTE:Prozess"
+ "gs-Prozess/gen"
+
+
+Eventuell können noch weitere Namen auf der Diskette vorhanden sein. Wenn Sie den
+Inhalt der Diskette kontrolliert haben und diese Programme auf der Diskette vor­
+handen sind, können Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# installieren.
+
+Sollten Sie statt der Übersicht eine Fehlermeldung erhalten, überprüfen Sie bitte, ob
+die Diskette das richtige Format besitzt oder ob Ihr Diskettenlaufwerk Probleme
+macht. Sollten dagegen Programme fehlen, so reklamieren Sie die Diskette.
+
+
+#on("b")#4.3  Installation#off("b")#
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# muß in einer Task installiert werden, in der bereits das Programm
+#on("b")#gs-DIALOG#off("b")# zur Verfügung steht. Alle Söhne und Enkel der neuen Task können
+anschließend mit #on("b")#gs-Prozess#off("b")# arbeiten. Richten Sie also eine Task als Sohn der Task
+ein, in der auf Ihrem Computer bereits #on("b")#gs-DIALOG#off("b")# installiert ist. Wir nehmen hier
+an, daß #on("b")#gs-DIALOG#off("b")# in der Task 'MENU' installiert ist und die neue Task den Namen
+'PDV' erhalten soll. (Sie können für die Task auch einen beliebigen anderen Namen
+wählen):
+
+#on("b")#
+ <SV> (Supervisor - Taste)
+
+ --> gib supervisor kommando:
+
+ begin ("PDV","MENU") <RETURN>
+
+ --> gib kommando:
+
+
+#off("b")#
+(Arbeiten mehrere Personen mit dem Computer, dann ist es sinnvoll, diese Task vor
+unbefugtem Zugriff durch ein Passwort zu schützen. Wie das gemacht wird, können
+Sie in Ihrem EUMEL-Benutzerhandbuch erfahren.)
+
+
+Legen Sie dann die Archivdiskette ein, auf der sich #on("b")#gs-Prozess#off("b")# befindet, und geben
+Sie das folgende Kommando:
+
+
+#on("b")#
+ archive("gs-Prozess") <RETURN>
+
+ fetch("gs-Prozess/gen",archive) <RETURN>
+
+ run <RETURN>
+
+#off("b")#
+
+Sie haben damit das Generatorprogramm gestartet. Bevor die Generierung allerdings
+ausgeführt werden kann, müssen Sie dem System noch Angaben über den ver­
+wendeten Adapter machen. Die zur Verfügung stehenden Anpassungen werden Ihnen
+zur Auswahl angeboten:
+ +--------------------------------------------------------+
+ | Auswahl der Interface-Anpassung |
+ | Bitte gewünschte Anpassung ankreuzen! |
+ |--------------------------------------------------------|
+ | Auswahl  e i n e r  Datei durch Ankreuzen |
+ |--------------------------------------------------------|
+ |==> > gs-Prozess 1 für MUFI im Terminalkanal |
+ | > gs-Prozess 1 für MUFI als Endgerät |
+ | > gs-Prozess 1 für AKTRONIC-Adapter |
+ | |
+ +--------------------------------------------------------|
+ | Info: <?> Fertig: <ESC><q> Abbrechen: <ESC><h> |
+ +--------------------------------------------------------+
+#center#Abb.6:  Auswahl der Interface-Anpassung
+
+
+Bringen Sie den Pfeil mit den Pfeiltasten vor die gewünschte Anpassung und drücken
+Sie die <RETURN>-Taste.
+
+Haben Sie als Anpassung "gs-Prozess für AKTRONIK Adapter" oder "gs-Prozess für
+MUFI als Endgerät" gewählt, so erscheint als nächstes die Aufforderung:
+
+#center##on("b")#'Gib Interface-Kanal:'#off("b")#
+
+Geben Sie hier die Kanalnummer der seriellen Schnittstelle ein, an der der Adapter
+betrieben werden soll.
+
+Die Installation wird automatisch durchgeführt. Lassen Sie während des gesamten
+Vorgangs die Archivdiskette eingelegt. Die Generierung ist beendet, wenn der
+EUMEL-Eingangsbildschirm erscheint. Die Task, in der die Generierung stattfin­
+det, wird automatisch zur Managertask, das heißt, daß Söhne von ihr eingerichtet
+werden können.
+
+
+#on("b")#4.4  Anmerkungen zur Erstinstallation#off("b")#
+
+Mit der Installation der Software ist das Gesamtsystem allerdings noch nicht betriebs­
+bereit. Dazu fehlen #on("b")#gs-Prozess#off("b")# noch einige Informationen. Bisher ist #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+nämlich nur bekannt, welchen Adapter Sie verwenden und ob Sie ihn im Terminal­
+kanal oder an einer separaten Schnittstelle betreiben wollen.
+
+Um das angeschlossene Interface-System sachgerecht ansteuern zu können, benötigt
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# aber noch Informationen über die Hardware-Konstellation. Diese Mit­
+teilungen, die noch gemacht werden müssen, nennen wir "Konfiguration von
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")#". Wie diese Konfiguration vorgenommen wird und wie Sie anschließend
+Ihr Interface-System testen, ist im Kapitel 5 detailliert beschrieben.
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# bietet Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten, die vorhandene Hardware
+möglichst effektiv zu nutzen. So ist es möglich, wenn Sie Ihre(n) Adapter an
+separater/separaten Schnittstelle(n) betreiben, von verschiedenen Tasks aus auf
+einen Adapter zuzugreifen. Gerade in der Anschaffungsphase, wenn noch nicht
+genügend Hardware zur Verfügung steht, ist das eine sinnvolle/preiswerte Möglich­
+keit, von verschiedenen Arbeitsplätzen aus Prozeßdatenverarbeitung zu betreiben.
+
+Zu diesem Zeitpunkt würde es aber zu weit führen, hierzu Details zu erläutern.
+Beschreibungen dieser Möglichkeiten finden Sie im Kapitel "Hinweise für den
+Systembetreuer/ Programmierer".
+
+#on("b")#
+Sie sollten sich zunächst darauf beschränken, ein Interface-System "zum
+Laufen zu bringen". Verfahren Sie dazu bitte genau, wie im Kapitel 5
+beschrieben.#off("b")#
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-1 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-1
new file mode 100644
index 0000000..f6a3696
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-1
@@ -0,0 +1,99 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#1  Was kann gs-Prozess#off("b")#
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# ist ein Programmsystem unter dem Betriebssystem EUMEL, mit dem ein
+Anwendungsbereich erschlossen werden kann, der bisher in der Schule zumeist sehr
+stiefmütterlich behandelt wurde: die Prozeßdatenverarbeitung - das Messen, Steuern
+und Regeln mit dem Computer.
+
+Es wird dadurch möglich, externe Modelle/Geräte (z.B. eine Ampelanlage) zu steuern
+oder von externen Meßfühlern (z.B. einem Temperaturfühler) oder Eingabeeinheiten
+(z.B. einem Lochkartenleser) Daten aufzunehmen. Durch die Kombination der
+beiden Vorgänge können sogar komplexe geregelte Systeme in Modellen nachgebildet
+werden.
+
+Eigentlich ist eine solch stiefmütterliche Behandlung dieses Anwendungsbereiches
+von Computern in der Schule gar nicht einzusehen, denn in der Forschung, im
+Dienstleistungsbereich, im privaten Bereich und vor allem in der Produktion gibt es
+eine Vielzahl von Anwendungen, z.B.:
+
+ Meßdatenerfassung und -auswertung bei Experimenten, Wetterbeobachtung,
+ seismologische Untersuchungen, ..., Ampelsteuerungen, Verkehrsleitsysteme, ...,
+ Scannerkassen, Scheckkartenleser, Geldautomaten, ..., Waschmaschinen,
+ Heizungsanlagen, Modelleisenbahnen, ..., CNC-Maschinen, Universalhand­
+ habungsautomaten (Roboter),...
+
+In den meisten Fällen werden Computer eingesetzt, die speziell für diesen
+Anwendungsbereich entwickelt wurden. Insbesondere an die Verarbeitungsge­
+schwindigkeit solcher Systeme werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Solche
+Systeme sind für die schulische Verwendung viel zu teuer. Zumeist sind auch die in
+der Realität ablaufenden Vorgänge so komplex, daß sie als Ganzes gar nicht im
+Unterricht nachgebildet werden können.
+
+Das aber kann auch nicht Ziel einer Auseinandersetzung mit diesem Anwendungs­
+bereich in der Schule sein. Hier gilt es, unter didaktisch-methodischen Gesichts­
+punkten, Grundprinzipen der Prozeßdatenverarbeitung zu vermitteln und beispiel­
+hafte Anwendungen an Modellen zu erarbeiten und zu erproben. In einem zeitge­
+mäßen Informatikunterricht darf dieser wichtige Anwendungsbereich von Computern
+nicht ausgespart bleiben.
+
+Bisher scheiterte das Messen, Steuern und Regeln mit dem Computer in der Schule
+meistens daran, daß es keine standardisierten Software- und Hardware-Systeme und
+auch keine geeigneten Modelle gab. Das aber hat sich inzwischen geändert.
+Verschiedene Hersteller bieten Interface-Systeme und Modelle an, die gut verwendet
+werden können.
+
+Auch #on("b")#gs-Prozess#off("b")# greift auf ein solches Interface-System zu, das aus mehreren
+Einzelkomponenten besteht (mehr dazu in den folgenden Kapiteln). Das sind Geräte,
+über die der Computer "Kontakt" mit den 'Endgeräten' (z.B. Modellen) aufnimmt:
+Hier werden Ausgaben des Computers in "elektrische Impulse" umgesetzt, mit denen
+Modelle angesprochen werden können (z.B. Lämpchen ein- und ausgeschaltet,
+Motoren zu Drehungen nach links oder rechts veranlaßt werden können). Ein­
+gehende "Impulse" werden in "computerangemessene Form" umgewandelt und an
+den Computer weitergegeben.
+
+Der Aufwand, der betrieben werden muß, um ein Interfacesystem sachgerecht anzu­
+steuern, ist erheblich. Es kostet einige Mühe und vor allem viel Zeit, um alle Details
+des Interfacesystems und seiner Programmierung kennenzulernen, und es gehört
+eine gehörige Portion Erfahrung und vor allem viel Geduld dazu, um Fehlfunktionen
+zu analysieren und letztlich zu beheben. Das alles ist einem Anwender, dem es z.B.
+darum geht, ein bestimmtes Modell anzusteuern, nicht zumutbar.
+
+Hier schafft nun #on("b")#gs-Prozess#off("b")# Abhilfe! #on("b")#gs-Prozess#off("b")# ist eingebettet in die komfortable
+Benutzerschnittstelle #on("b")#gs-DIALOG#off("b")#, so daß der Einarbeitungsaufwand in das
+Programmsystem gering und eine einfache Bedienung des Systems gewährleistet ist.
+
+Ähnlich wie bei #on("b")#gs-Herbert und Robbi#off("b")# wird eine komplette Programmier­
+umgebung zur Verfügung gestellt, die alle Funtionen enthält (Informationen,
+Konfiguration des Systems, Erstellung und Ausführung von Programmen, Archiv­
+handling), die bei der Arbeit von Bedeutung sein können - natürlich jetzt auf das
+Messen, Steuern und Regeln bezogen. Durch diese Programmierumgebung wird
+selbst dem Computerneuling ermöglicht, einen einfachen, eingängigen Zugang zu
+diesem Anwendungsbereich zu finden.
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# stellt einen Basisbefehlssatz (Eingabe-, Ausgabebefehle und Tests) zur
+Verfügung, mit dessen Hilfe Lösungsalgorithmen aus diesem Anwendungsbereich
+angemessen formuliert werden können. Dabei kann sich der Anwender ganz auf sein
+Problem konzentrieren, da er sich um die spezifische Ansteuerung des Interfaces
+nicht zu kümmern braucht - das erledigt #on("b")#gs-Prozess#off("b")#.
+
+Der Basisbefehlssatz besteht aus nur wenigen Befehlen, um das Erlernen und den
+Umgang damit möglichst einfach zu gestalten. Andererseits ist der Befehlssatz so
+umfangreich und universell, daß alle schulisch relevanten Problemstellungen aus
+diesem Anwendungsbereich angemessen bearbeitet werden können.
+
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-5 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-5
new file mode 100644
index 0000000..5c44f29
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-5
@@ -0,0 +1,819 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#5  Konfiguration von gs-Prozess#off("b")#
+#on("b")#    Test des Interface-Systems#off("b")#
+
+In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# entsprechend der angeschlossenen
+Hardware konfigurieren müssen. Anschließend zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Inter­
+face-System testen können.
+
+Wir gehen hier davon aus, daß die Hardware-Voraussetzungen erfüllt, das Interface-
+System über einen Adapter (MUFI / RS232-Adapter) angeschlossen und #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+auf dem Rechner installiert sind.
+
+
+#on("b")#5.1  Kontrolle der Konfigurationen/Anschlüsse#off("b")#
+
+Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, überzeugen Sie sich unbedingt (noch einmal)
+davon, daß die Konfigurationen und die Steckverbindungen den Vorgaben ent­
+sprechen:
+
+- #on("b")#MUFI im Terminalkanal:#off("b")#
+
+ Sind die beiden Kabel zum Rechner und zum Terminal an der Rückseite des
+ MUFIs korrekt aufgesteckt (sehen Sie Abb.3)? Haben Sie die notwendigen
+ Konfigurationen vorgenommen (Task 'configurator', MUFI-DIP-Schalter, Ter­
+ minal)? Ist das Netzkabel des MUFIs mit dem Stromnetz verbunden? Ist das
+ Verbindungskabel zwischen MUFI und Interface-System an der Vorderseite des
+ MUFIs und am Interface-System (Compact-Box, Einzel- oder Mehrfachsteck­
+ platz) aufgesteckt?
+#page#
+- #on("b")#MUFI als Endgerät:#off("b")#
+
+ Ist das vom Computer kommende Kabel auf den mit V24/2 gekennzeichneten
+ Stecker aufgesteckt? Haben Sie auf den freien Stecker (V24/1) einen "Kurz­
+ schlußstecker" aufgesteckt? Haben Sie ein Kabel verwendet, über welches das
+ RTS/CTS-Protokoll abgewickelt werden kann? Haben Sie den Kanal, an dem das
+ MUFI betrieben wird, den Anweisungen in Kapitel 3.1.3 entsprechend kon­
+ figuriert? Sind die DIP-Schalter im MUFI entsprechend eingestellt? Ist das
+ Netzkabel des MUFIs mit dem Stromnetz verbunden? Ist das Verbindungskabel
+ zwischen MUFI und Interface-System an der Vorderseite des MUFIs und am
+ Interface-System (Compact-Box, Einzel- oder Mehrfachsteckplatz) aufgesteckt?
+
+
+- #on("b")#RS232-Adapter:#off("b")#
+
+ Ist das Schnittstellen-Kabel korrekt am Computer angeschlossen? Haben Sie den
+ Kanal, an dem der RS232-Adapter betrieben wird, den Anweisungen in Kapitel
+ 3.2 entsprechend konfiguriert? Ist der Jumper im RS232-Adapter korrekt aufge­
+ steckt? Ist der RS232-Adapter an das Interface-System (Compact-Box, Einzel-
+ oder Mehrfachsteckplatz) angesteckt? Ist der 3polige Platinenstecker des
+ Adapters in die 12V-Spannungsversorgungs-Buchse des Interface-Systems
+ eingesteckt?
+
+
+- #on("b")#Compact-Box#off("b")#
+
+ Ist die Compact-Box an das zugehörige Netzgerät angeschlossen? Ist der Stecker
+ wirklich richtig herum eingesteckt? Ist das Netzteil mit dem Stromnetz ver­
+ bunden?
+
+- #on("b")#Einzelsteckplatz#off("b")#
+
+ Ist eine Kombi-Karte oder eine E/A-Karte eingesteckt? Ist das Netzkabel des
+ Steckplatz-Netzgerätes mit dem Stromnetz verbunden?
+#page#
+- #on("b")#Mehrfachsteckplatz#off("b")#
+
+ Ist ein passendes Netzteil an den Mehrfachsteckplatz angeschlossen? Ist das
+ zugehörige Netzkabel mit dem Stromnetz verbunden? Ist eine Kombi- oder
+ E/A-Karte in einen Steckplatz eingesteckt?
+
+
+#on("b")#5.2  Vorbereitungen für den Ein-/Ausgabetest#off("b")#
+
+Für den Ausgabetest sollte eine 8elementige Leuchtdiodenanzeige zur Verfügung
+stehen, um am Interface-System die Ausgaben kontrollieren zu können. Sofern Sie
+mit der Compact-Box arbeiten oder eine E/A-Karte verwenden, brauchen Sie sich
+darum nicht weiter zu kümmern, denn in diese Systeme ist eine Leuchtdioden­
+anzeige integriert. Wenn Sie dagegen mit einer Kombikarte arbeiten, muß eine
+gesonderte Anzeige (kann leicht selbst gebaut werden oder ist fertig zu kaufen bei der
+Fa. AKTRONIK) angeschlossen werden.
+
+Für den Eingabetest reicht ein kleines Drahtstück, an dem zwei kleine Lötschuhe
+angelötet sind - schön wäre es, wenn ein Codekarten-Leser zur Verfügung stünde.
+
+
+#on("b")#5.2.1  Anschluß einer Leuchtdiodenanzeige an die Kombikarte#off("b")#
+
+Stecken Sie den 8poligen Platinenstecker, der an der Leuchtdiodenanzeige befestigt
+ist, auf die mit "AUSG." gekennzeichnte Buchse der Kombikarte. Den Lötschuh des
+einzelnen Drahtes an der Leuchtdiodenanzeige stecken Sie auf den Masse-Lötstift
+direkt neben der "Ausgangs-Buchse" der Kombikarte (sehen Sie Abb. 7). Da die
+Leuchtdiodenanzeige mit Spannung versorgt werden muß, müssen jetzt noch zwei
+Kabel - wie in der Abb. 7 dargestellt (Kabel 1 und Kabel 2) - aufgesteckt werden.
+#page#
+
+
+
+ +---------------------------------------------------------------+
+ | 4-7 o----------+ |
+ | +-+-----------+-+ | |
+ | | | O | | GMD o | |
+ | | | | | | Kabel 1 |
+ | | | | | | |
+ | v | | O | | | |
+ | | | | | | |
+ | E| | | | | |
+ | | | O | | | |
+ | +-+-------------+ ___________| |
+ | o -----------| |
+ | Ausg. | |
+ | +---------------+ O 0 | |
+ | | +-----------+ | 1 O | |
+ ---+---|-|---| | | O 2 | |
+ ---+---|-|---| | | 3 O | |
+ ---+---|-|---| | | O 4 | |
+ ---|---|-|---| | | 5 O | |
+ ---|---|-|---| | | O 6 | |
+ ---|---|-|---| | | 7 O | |
+ | | +-----------+ | | |
+ | +---------------+ | |
+<-----------------o | Kabel 2 |
+ Zur Leuchtdiodenanzeige | |
+ | +---------------+ | |
+ | | O | O 0 | |
+ | | O | 1 O | |
+ | | O | O 2 | |
+ | | O | 3 O | |
+ | | O | O 4 | |
+ | | O | 5 O | |
+ | | O | O 6 | |
+ | | O | 7 O | |
+ | +---------------+ | |
+ | GMD o o +5V | |
+ | | | |
+ | +----------------------------+ |
+ | |
+ | +---------------+ |
+ | | O | + O |
+ | | O | O E2 |
+ | | O | GMD O |
+ | +---------------+ |
+ | |
+ | +---------------+ |
+ | | O | + O |
+ | | O | O E2 |
+ | | O | GMD O |
+ | +---------------+ |
+ | o o o o o o o o o o |
+ | | | | | | | | | | | |
+ | +-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+ |
+ | | | |
+ +----------+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+----------+
+ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
+ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
+
+#center#Abb.7:  Anschluß Leuchtdiodenanzeige - Kombikarte
+
+#on("b")#ACHTUNG!#off("b")# Bei dieser Spannungversorgung auf der Kombikarte (+5V) darf #on("b")#auf
+keinen Fall#off("b")# eine größere Last (z.B. Motor oder auch nur eine Glühbirne) ange­
+schlossen werden, da dadurch die Interfacekarte bzw. das Netzteil im Einzelsteck­
+platz beschädigt werden könnte.
+#page#
+Möchten Sie eine größere Last anschließen, so benötigen Sie ein stabilisiertes Netzteil
+mit "ordentlich geglättetem" Gleichstrom. Die Masse (Minuspol) des Netztteils be­
+festigen Sie an dem Lötschuh (oder der davorliegenden Klemme), der zwischen den
+beiden Lötstiften liegt, an denen in der Abb.7 das Kabel 1 befestigt ist. Den Pluspol
+des Netzteiles verbinden Sie mit mit einem der Lötstifte (bzw. an der davorliegenden
+Klemme), auf dem jetzt das Kabel 1 befestigt ist. Damit alle 8 Ausgänge mit Span­
+nung versorgt werden, müssen Sie auch hier ebenfalls eine Brücke zum zweiten
+Lötschuh (oder der Klemme davor), an dem in der Zeichnung Kabel 1 befestigt ist,
+anbringen.
+
+Da die Compact-Box ohnehin durch das Netzteil versorgt wird, kann es hier nicht zu
+Komplikationen kommen. Wollen Sie eine größere Last an die E/A-Karte anschließen,
+so benötigen Sie z.B. eine Relais-Box.
+
+
+
+#on("b")#5.2.2  Anschluß des Codekartenlesers (Drahtstück)#off("b")#
+
+Stecken Sie den 8poligen Platinenstecker, der am Codekartenleser befestigt ist, auf
+die Eingangsbuchse an Ihrem Interface-System. Dann muß noch der 3polige
+Platinenstecker, der ebenfalls am Codekartenleser befestigt ist, an die 12V-Span­
+nungsversorgungs-Buchse an Ihrem Interface-System aufgesteckt werden.
+
+haben Sie keinen Codekartenleser zur Hand, so reicht für den Eingabetest auch ein
+kleines Kabelstück aus, an dessen Enden jeweils ein Lötschuh angelötet sein sollte.
+Stecken Sie den einen Lötschuh auf einen +5V-Lötstift Ihres Interface-Systems. Das
+andere Ende des Kabels wird zunächst noch nicht befestigt.
+
+Auf der Kombikarte sind die +5V-Lötstifte beschriftet und damit leicht zu finden. Wo
+Sie einen +5V-Lötstift auf der E/A-Karte finden, können Sie der folgenden Abbildung
+entnehmen:
+#page#
+ Leuchtdiodenanzeige
+ |
+ +---------------------------------------+------------+
+ | +---------------+ | |
+ | | O | O 0 V |
+Digital- | | O | 1 O o o o o o o o o |
+Ausgang | | O | O 2 |
+ | | O | 3 O |
+ | | O | O 4 |
+ | | O | 5 O |
+ | | O | O 6 |
+ | | O | 7 O |
+ | +---------------+ |
+ | +---------------+ |
+ | | O | O 0 |
+Digital- | | O | 1 O |
+Eingang | | O | O 2 |
+ | | O | 3 O |
+ | | O | O 4 |
+ | | O | 5 O |
+ | | O | O 6 |
+ | | O | 7 O |
+ | +---------------+ |
+ | +---------------+ |
+ | | O | O 0 |
+Versorgungs- | | O | 1 O |
+und | | O | O 2 |
+Steuer- | | O | 3 O |
+leitung | | O | O 4 |
+ | | O | 5 O |
+ | | O---5V------O 6 |
+ | | O | 7 O |
+ | +-------|-------+ | |
+ | | | |
+ | +---------------+ |
+ | | |
+ | GMD |
+ | |
+ | o o o o o o o o o o |
+ | | | | | | | | | | | |
+ | +-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+-o-+ |
+ | | | |
+ +----+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+---+
+ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
+ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
+
+
+#center#Abb.8:  Pinbelegung auf der E/A-Karte
+
+
+#on("b")#5.3  Konfiguration von gs-Prozess#off("b")#
+
+Normalerweise kann in jeder Task, in der #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur Verfügung steht, die
+Konfiguration vorgenommen werden (beachten Sie aber bitte die Bemerkungen im
+Kapitel "Hinweise für den Systembetreuer/Programmierer").
+
+Richten Sie eine Sohntask der Task ein, in der #on("b")#gs-Prozess#off("b")# installiert ist - in unserem
+Fall soll das die Task 'PDV' sein. Die Sohntask soll den Namen 'pdvtest' erhalten:
+#page#
+#on("b")#
+ <SV> (Supervisor - Taste)
+#off("b")#
+ --> gib supervisor kommando:
+#on("b")#
+ begin ("pdvtest","PDV") <RETURN>
+#off("b")#
+ --> gib kommando:
+#on("b")#
+ pdv <RETURN>
+#off("b")#
+
+Daraufhin erscheint der in Abb.9 dargestellte Menubildschirm. Über die Menupunkte
+im dann sichtbaren Pull-Down-Menu können Sie diverse Informationen zu
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# abrufen, auf die wir hier allerdings nicht weiter eingehen wollen. Statt­
+dessen drücken Sie bitte die 'Pfeiltaste rechts'. Sie gelangen so zum Menu unter dem
+Oberbegriff "Interface" (Abb. 10).
+
+
++---------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
+|-------+------------------------+------------------------------------+
+| | u  Übersicht Befehle | |
+| | --------------------- | |
+| | a  Ausgabebefehle | |
+| | e  Eingabebefehle | |
+| | t  Testbefehle | |
+| | w  Weitere Befehle | |
+| | --------------------- | |
+| | b  Bitmuster | |
+| | s  Symbole/Zeichen | |
+| | d  Digital-/Analogwerte| |
+| +------------------------+ |
+| |
+| +----------------------------------------+ |
+| | gs-Prozess | |
+| | Version 1.0 | |
+| | | |
+| | Copyright Ρ 1988 bei Eva Latta-Weber, | |
+| | Bielefeld | |
+| +----------------------------------------+ |
++---------------------------------------------------------------------+
+|Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q>|
++---------------------------------------------------------------------+
+
+
+ Abb.9:  Eingangsbildschirm #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+#page#
+
++-----------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
++-------+-------------------+-------------------------------------------+
+| | i  Informationen | |
+| | ---------------- | |
+| | k  Konfigurieren | |
+| | ---------------- | |
+| | a  Ausgabetest | |
+| | e  Eingabetest | |
+| +-------------------+ |
+| |
+| |
+| |
++---------------------------------------------------------------------- +
+| Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q> |
++-----------------------------------------------------------------------+
+
+ #center#Abb.10:  Menubildschirm zum Oberbegriff 'Interface'
+
+
+Über den ersten Menupunkt ("Informationen") kann die aktuelle Konfiguration des
+Interfaces erfragt werden. Wenn Sie diesen Menupunkt aktivieren und es ist weder in
+dieser Task noch in einer übergeordneten Task eine Konfiguration vorgenommen
+worden, erhalten Sie die folgende Warnung:
+
+ +----------------------------------------+
+ | Interface ist noch nicht konfiguriert! |
+ +----------------------------------------+
+#center#Abb.11:  Information bei unkonfiguriertem System
+
+
+Ist schon eine Konfiguration, z.B. in der Vatertask vorgenommen worden, so wird
+Ihnen die aktuellen Einstellung angezeigt (s.u.).
+#page#
+#on("b")#5.3.1  Auswahl der Steckplatzart/Interfacekarte#off("b")#
+
+Da Sie in jedem Falle eine Konfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vornehmen sollen,
+aktivieren Sie jetzt bitte den Menupunkt "Konfigurieren". Daraufhin erscheint die
+folgende Auswahl:
+ +-----------------------------+
+ | Auswahl der Steckplatzart |
+ | |
+ | c Compactbox |
+ | e Einzelsteckplatz |
+ | m Mehrfachsteckplatz |
+ | |
+ | Compact   Einzel   Mehrfach |
+ +-----------------------------+
+
+#center#Abb.12:  Auswahl der Steckplatzart
+
+
+Haben Sie eine Compact-Box angeschlossen, so ist die Konfiguration schnell erledigt:
+Sie tippen die Taste <c>. Daraufhin wird die komplette Konfiguration ausgeführt
+und die Einstellung eingeblendet.
+ +------------------------------------+
+ | Eingestellt: Compactbox |
+ | |
+ | Belegung der Kanäle: |
+ | |
+ | Kanal 1:   Analogeingang 1 (E1) |
+ | |
+ | Kanal 2:   Analogeingang 2 (E2) |
+ | |
+ | Kanal 3:   Digitaleingang |
+ | |
+ | Kanal 4:   Digitalausgang |
+ +------------------------------------+
+
+#center#Abb.13:  Compact-Box: Belegung der Kanäle
+#page#
+Die Anzeige verschwindet, wenn Sie eine beliebige Taste tippen.
+
+Anders dagegen, wenn Sie zuvor dem System mitgeteilt haben, daß ein Einzelsteck­
+platz bzw. ein Mehrfachsteckplatz angeschlossen ist. In diesem Fall müssen Sie
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# noch mitteilen, welche Steckkarten Sie verwenden. Dazu wird Ihnen die
+folgende Auswahl angeboten:
+
+ +----------------------------------+
+ | Angabe der Interfacekarte: |
+ | |
+ | k  Kombikarte |
+ | e  E/A - Karte |
+ | d  D/A - Wandler - Karte |
+ | a  A/D - Wandler - Karte |
+ | 0  Keine Steckkarte |
+ | |
+ | Kombi  E/A  D/A  A/D  Keine |
+ +----------------------------------+
+
+
+#center#Abb.14:  Auswahl einer Interfacekarte
+
+
+Wenn Sie eine Kombikarte, eine E/A-Karte oder eine D/A-Wandler-Karte verwenden,
+ist durch die jeweilige Angabe der Einstellvorgang abgeschlossen. #on("b")#gs-Prozess#off("b")# teilt
+Ihnen daraufhin - ähnlich wie bei der Compact-Box - jeweils die Belegung der Kanäle
+mit. Bei Nutzung der D/A-Wandler-Karte wird zusätzlich der gültige Spannungs­
+bereich angezeigt.
+#page#
+
+ +------------------------------------------------------+
+ | Einzelsteckplatz mit D/A - Karte: |
+ | |
+ | Belegung der Kanäle: |
+ | |
+ | Die Karte stellt einen Analogausgang zur Verfügung, |
+ | der auf zwei Arten angesprochen werden kann:        |
+ | |
+ | Kanal 1:    Spannungsbereich  -5 V  -  +5 V |
+ | |
+ | Kanal 2:    Spannungsbereich   0 V  -  +5 V |
+ | |
+ +------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.15:  Kanalbelegung D/A-Karte (Einzelsteckplatz)
+
+
+Haben Sie dagegen eine A/D-Wandler-Karte angegeben, so erfragt #on("b")#gs-Prozess#off("b")# noch
+die Schalterstellung der DIP-Schalter auf der A/D-Wandler-Karte. Über diese Schalter­
+stellung kann der Spannungsbereich der Analogeingänge festgelegt werden. Das
+erfolgt nach folgendem Prinzip:
+
+Das Spannungsintervall wird jeweils über 3 Schalter festgelegt. Für den Eingang 1
+stehen die Schalter 1, 2 und 3 zur Verfügung, für denn Eingang 2 die Schalter 4, 5
+und 6. Im folgenden werden wir die Einstellung für den Eingang 1 aufzeigen - für den
+Eingang 2 ist mit den drei genannten Schaltern synonym zu verfahren.
+
+Steht Schalter 1 in der Position 'ON', so ist ein Spannungsintervall von 0V - 25V einge­
+stellt (Fall 1) - unabhängig von der Stellung der anderen beiden Schalter. Innerhalb
+eines Schaltertripletts "dominiert" nämlich ein Schalter mit kleinerer Nummer über
+den/die mit größerer Nummer. Ist Schalter 1 in Stellung 'OFF' und Schalter 2 in
+Stellung 'ON', so ist ein Spannungsbereich von 0V - 2,5V eingestellt (Fall 2). Sind die
+beiden ersten Schalter in der Position 'OFF' und nur der Schalter 3 in der Position
+'ON', so ist ein Spannungsintervall von 0V - 0,25V eingestellt (Fall 3).
+#page#
+Eine besondere Bedeutung kommt noch den Schaltern 7 und 8 zu, denn sie beein­
+flussen noch die eben genannten Intervalle. Dabei ist überraschenderweise der
+Schalter 7 für den Eingang 2 und der Schalter 8 für den Eingang 1 zuständig. Die drei
+oben genannten Fälle gelten nämlich nur, wenn Schalter 8 in der Position 'OFF' steht.
+In der Position 'ON' werden die durch das Schaltertriplett eingestellten Spannungs­
+intervalle dagegen symmmetrisch um 0V angelegt: im Fall 1 also der Bereich von
+-12,5V - +12,5V, im Fall 2 von -1,25V - +1,25V und im Fall 3 von -0,125V -
++0,125V.
+ +----------------------------------------------------+
+ | Angabe der Schalterstellungen auf der A/D - Karte: |
+ | |
+ | Bitte die aktuelle Schalterstellung eintragen: |
+ | |
+ | Es bedeutet: 1 - Schalterstellung "on" |
+ | 0 - Schalterstellung "off" |
+ | |
+ | Nummer: 12345678 |
+ | |
+ | Eingabe: 10010010 |
+ +----------------------------------------------------+
+#center#Abb.16:  A/D-Karte: Angabe der Schalterstellung
+
+
+Der Spannungsbereich wird von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# aus der Schalterstellung automatisch
+ermittelt und neben den festgelegten Kanalnummer angezeigt. Die obige Schalter­
+stellung führt somit zu folgender Meldung:
+
+ +----------------------------------------------------------------+
+ | Einzelsteckplatz mit A/D - Karte: |
+ | |
+ | Zwei analoge Einträge stehen zur Vefügung: |
+ | |
+ | Kanal 1: (E1) Spannungsbereich 0.000 V  -  +25.000 V |
+ | |
+ | Kanal 2: (E2) Spannungsbereich -12.500 V  -  +12.500 V |
+ | |
+ +----------------------------------------------------------------+
+#center#Abb.17:  A/D-Karte: Kanalbel./Spannungsber.(Bspl.)
+#page#
+Während Sie bei Verwendung eines Einzelsteckplatzes nur einmal nach all diesen
+Angaben gefragt werden, erfolgt die Abfrage bei einem Mehrfachsteckplatz viermal
+hintereinander. Haben Sie einen Steckplatz nicht belegt, so tippen Sie bei der Angabe
+der Interfacekarte die Taste <0> (keine Steckkarte).
+
+
+#on("b")#5.3.2  Bedeutung der Kanalnummern#off("b")#
+
+Nachdem Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# die Angaben zur Konfiguration (Steckplatzart/Interface­
+kartenart) mitgeteilt haben, teilt Ihnen das System jeweils die Kanalnummern mit.
+Diese Nummern sollten Sie sich merken, denn wenn Sie mit dem von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur
+Verfügung gestellten Befehlen programmieren wollen, müssen Sie jeweils diese
+Kanalnummern angeben. Fordern Sie von einem Kanal eine Aktion, die nicht ausge­
+führt werden kann/nicht sinnvoll ist, so kann Ihnen dadurch eine Fehlermeldung
+zugestellt werden.
+
+Auf der Compact-Box bzw. der Kombikarte an einem Einzelsteckplatz ist die
+Numerierung identisch: die beiden Analogeingänge haben die Kanalnummern 1 und
+2, der Digitaleingang hat die Nummer 3 und der Digitalausgang die Nummer 4.
+
+Die E/A-Karte verfügt nur über je einen digitalen Eingang und digitalen Ausgang, die
+über die Kanäle 1 und 2 angesprochen werden können. Damit nun aber auch
+Programme, die für die Compact-Box bzw. eine Kombikarte geschrieben sind, auch
+auf der E/A-Karte laufen, können diese beiden Kanäle auch unter der Kanalnummer
+3 (Eingang) bzw. 4 (Ausgang) angesprochen werden. Natürlich ist ein solches
+Programm nur dann auf der E/A-Karte lauffähig, wenn keine Analogeingänge ange­
+sprochen werden, denn die sind ja auf der E/A-Karte gar nicht vorhanden!
+
+Die Kanalnummern auf einem Mehrfachsteckplatz werden nach folgendem System
+vergeben: Die Kanalnummern sind immer zweistellig. Über die erste Ziffer wird der
+Steckplatz (1 - 4) identifiziert, über die zweite Ziffer der eigentliche Kanal auf der
+Steckkarte. Steckt also z.B. in Steckplatz 3 eine Kombikarte (4 mögliche Kanäle) und
+möchten Sie hier den Digitalausgang (Kanal 4) ansprechen, so muß als Kanal die
+Nummer 34 angegeben werden.
+#page#
+Aber auch hier gibt es eine zusätzliche Vereinbarung: Der erste Steckplatz eines
+Mehrfachsteckplatzes kann (zusätzlich) wie ein Einzelsteckplatz angesprochen
+werden. Bei Belegung des ersten Steckplatzes mit einer Kombikarte, können Sie die
+Karte also über die Kanalnummern 11, 12, 13 und 14 ansprechen und zusätzlich
+über die Nummern 1, 2, 3 und 4. Der Sinn der dahintersteckt ist Ihnen sicher sofort
+klar geworden: Dadurch kann ein Programm, das z.B. für die Compact-Box ge­
+schrieben wurde, ohne Änderung übernommen werden, wenn eine Kombikarte auf
+Steckplatz 1 des Mehrfachsteckplatzes steckt etc..
+
+
+#on("b")#5.4  Aus- und Eingabetest#off("b")#
+
+Nun wird es spannend, denn Sie sollen jetzt testen, ob Sie mit Ihrem Interface-System
+arbeiten können. Sofern Sie mit dem MUFI als Adapter arbeiten, schalten Sie das
+MUFI mit dem Schalter an der Vorderseite ein.
+
+Wenn Sie das MUFI im Terminalkanal betreiben, kann das Einschalten dazu führen,
+daß eine unsinnige Zeichenkette auf dem Bildschirm erscheint. Diese Zeichen
+werden durch den "Einschaltknack" verursacht und haben eigentlich nichts zu
+bedeuten. Allerdings läßt sich die Ausgabe auch nicht verhindern. Die Zeichen ver­
+schwinden bei der nächsten Menubedienung.
+
+Wenn Sie alle Hinweise in Kapitel 5.1 beachtet haben, müßte spätestens jetzt das
+Interface-System betriebsbereit sein - gleichgültig, welchen Adapter und welche
+Interface-Komponenten Sie verwenden.
+
+Aktivieren Sie nun den Menupunkt 'Ausgabetest', indem Sie z.B. die Taste <a>
+tippen. Wenn Sie eine Compact-Box angeschlossen haben, müßte die folgende Ein­
+blendung in Ihrem Menubildschirm erscheinen:
+#page#
+ +-------------------------------------------------------------+
+ | Ausgabetest |
+ | |
+ | Ausgabe an Kanal 4 (= Digitalausgang der Compact-Box) |
+ |-------------------------------------------------------------|
+ | |
+ | |
+ | |
+ | Ausgabewert: 129 |
+ | |
+ |-------------------------------------------------------------|
+ | Bitte einen Wert zwischen 0 und 255 eingeben! |
+ | |
+ +-------------------------------------------------------------+
+#center#Abb.18:  Ausgabetest - Einblendung
+
+
+Eine nahezu identische Einblendung erhalten Sie, wenn Sie einen Einzelsteckplatz
+mit Kombi- oder E/A-Karte angeschlossen haben.
+
+Da beim Ausgabetest nur die Ausgänge einer Karte angesprochen werden, ist ein
+Ausgabetest an einer A/D-Wandler-Karte nicht möglich! An einer D/A-Wandler-Karte
+kann zwar prinzipiell ein Ausgabetest erfolgen - ist aber nicht sinnvoll, da die zur
+Kontrolle notwendige Leuchtdiodenanzeige hier nicht angeschlossen werden kann.
+
+Wenn Sie einen Mehrfachsteckplatz angeschlossen haben, werden Sie zuvor noch
+gefragt, welchen Steckplatz Sie testen wollen. Bitte beachten Sie hier das im vorigen
+Abschnitt Gesagte. Ansonsten ist auch hier die anschließende Einblendung nahezu
+identisch.
+
+Zum Testen geben Sie jetzt einige Werte zwischen 0 und 255 ein. Nach jeder Eingabe
+tippen Sie bitte die <RETURN>-Taste. Bei Eingabe der '0' müßten alle Leucht­
+dioden dunkel sein. Bei '1' dürfte nur die letzte Leuchtdiode (rechts) aufleuchten,
+bei 128 nur die erste (links); bei 255 müßten alle 8 Leuchtdioden der Anzeige auf­
+leuchten.
+#page#
+Sollten wider Erwarten Fehler aufgetreten sein, lesen Sie bitte im Kapitel 5.5 nach.
+Wenn alles wie beschrieben funktioniert hat, gehen Sie gleich zum Eingabetest über.
+Verlassen Sie dazu den Ausgabetest durch die Tastenfolge <ESC><q> und
+aktivieren Sie anschließend den Menupunkt 'Eingabetest' indem Sie z.B. die Taste
+<e> tippen.
+
+Außer bei der E/A-Karte im Einzelsteckplatz werden Sie hier zusätzlich nach der
+Nummer des Kanals gefragt, über den der Einlesetest erfolgen soll. Das liegt daran,
+daß sich auf den meisten Interfacesystemen mehrere Eingänge befinden. Beim
+Einzelsteckplatz werden die Auswahlmöglichkeiten vorgegeben; beim Mehrfachsteck­
+platz erfolgt eine freie Eingabe der Kanalnummern.
+
+Wenn Sie eine Compact-Box angeschlossen haben, müßte die folgende Einblendung
+in Ihrem Menubildschirm erscheinen:
+
+ +-------------------------------------------------------------+
+ | Eingabetest |
+ | |
+ | Eingabe von Kanal 3 (= Digitaleingang der Compact-Box) |
+ | |
+ |-------------------------------------------------------------|
+ | |
+ | |
+ | Eingelesener Wert: 129 |
+ |-------------------------------------------------------------|
+ | |
+ +-------------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.19:  Eingabetest - Einblendung
+
+
+Wenn Sie den Codekartenleser am Digitaleingang angeschlossen haben und alles
+korrekt funktioniert, müßte als eingelesener Wert die Zahl 255 erscheinen. Legen Sie
+eine Lochkarte ein oder legen Sie einen Finger zwischen Beleuchtung und Licht­
+sensoren. Daraufhin müßte sich die Anzeige auf dem Bildschirm ändern. Nun
+können Sie versuchen, durch Abdecken der Sensoren die bei der Ausgabe schon
+angesprochenen Testwerte zu erhalten.
+#page#
+Wenn Sie über keinen Codekartenleser verfügen, so benutzen Sie jetzt bitte das kleine
+Kabelstück, das Sie auf den +5V-Lötschuh aufgesteckt haben und dessen anderes
+Ende bisher noch nirgendwo aufgesteckt ist. Berühren Sie nun mit diesem freien
+Ende die Stifte, die im 8poligen Eingangs-Platinenstecker sichbar sind. Wird kein Pin
+berührt, müßte auf dem Bildschirm der Wert '0' erscheinen. Berühren Sie einen der
+Pins an der Seite, müßte der Wert '1', berühren Sie den an der anderen Seite, müßte
+der Wert '128' erscheinen. Wenn Sie also nacheinander die Pins berühren, müßten
+die Zahlenwerte 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 erscheinen.
+
+Wenn sowohl Ausgabe- als auch Eingabetest korrekt abgewickelt werden konnten,
+brauchen Sie das Kapitel 5.5 nicht zu lesen, denn das beschäftigt sich nur mit
+Fehlern, die bisher aufgetreten sein könnten. Den Eingabetest verlassen Sie bitte
+durch die Tastenfolge <ESC><q>.
+
+
+#on("b")#5.5  Mögliche Fehlerfälle#off("b")#
+
+#on("b")#
+- Das MUFI wurde in den Terminalkanal eingebaut. Selbst beim vom Netz
+ getrennten MUFI ist kein Terminalbetrieb möglich:
+#off("b")#
+
+ --> Das neu eingefügte Kabel ist unzureichend oder falsch verdrahtet. Bitte
+ Hinweise im MUFI-Handbuch lesen bzw. Informationen von BICOS ein­
+ holen.
+
+
+#on("b")#
+- Das MUFI wurde in den Terminalkanal eingebaut. Beim Einschalten des
+ MUFIs erscheinen unsinnige Zeichenketten auf dem Bildschirm bzw. das
+ Einschalten hat noch schwerwiegendere Folgen: #off("b")#
+
+ --> Der "Einschaltknack" des MUFI "schlägt auf andere Systemkomponenten
+ durch". Sofern nur Zeichen auf dem Bildscchirm erscheinen, ist das weit­
+ gehend unproblematisch - kann auch nicht beseitigt werden. Ansonsten
+ erst das MUFI, dann das Terminal bzw. den Rechner einschalten. Ggf.
+ Rücksprache mit BICOS.
+#page#
+#on("b")#
+- Das MUFI wurde in den Terminalkanal eingebaut. Bei ausgeschaltetem
+ MUFI ist ein einwandfreier Terminalbetrieb möglich, bei einge­
+ schaltetem MUFI reagiert das Terminal nicht mehr:
+#off("b")#
+
+ --> MUFI- und Terminalkonfiguration passen nicht zueinander (Baudrate,
+ Protokoll, Anzahl der Stopbits). Einstellungen am Terminal, in der Task
+ 'configurator' und die DIP-Schalter-Stellung im MUFI kontrollieren; ggf.
+ Neueinstellung.
+
+ --> MUFI defekt - Rücksprache mit BICOS.
+
+
+#on("b")#
+- Beim Austest erscheint die Einblendung "Interface ist noch nicht
+ konfiguriert!":
+#off("b")#
+
+ --> #on("b")#gs-Prozess#off("b")# wurde noch nicht konfiguriert. Unter dem Oberbegriff 'Inter­
+ face' den Menupunkt 'Konfigurieren' aktivieren und den Ausführungen in
+ Kapitel 5.3 folgend die Konfiguration vornehmen.
+
+ --> Bei Betrieb des Interface Systems an separater serieller Schnittstelle werden
+ unbenannte Sohntasks eingerichtet (unter der eigenen Task bzw. unter
+ einer "zentralen Abwicklungstask"). Diese unbenannte Sohntask wurde
+ irrtümlich gelöscht. Abhilfe: Neukonfiguration vornehmen. #on("b")#*)#off("b")#
+
+ --> Bei Betrieb des Interface-Systems an separater serieller Schnittstelle und
+ "zentraler Abwicklungstask" wurde in der "zentralen Abwicklungs-Task"
+ eine Neukonfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vorgenommen. Die dabei ent­
+ standene unbenannte Sohntask wird von den "alten" Sohntasks nicht mehr
+ erkannt. Abhilfe: Alle Sohntasks, die auf die "zentrale Abwicklungstask"
+ zugreifen, löschen und neu einrichten. #on("b")#*)#off("b")#
+#page#
+#on("b")#
+- Es erscheint die Fehlermeldung "Interface meldet sich nicht!":
+#off("b")#
+
+ --> Der angeschlossene Adapter ist ohne Spannungsversorgung. Netzstecker
+ des Adapters überprüfen. Beim MUFI den Schalter an der Vorderseite in
+ Stellung 'Ein' bringen. Beim RS232-Adapter den 3poligen Platinenstecker
+ in die 12V-Spannungsversorgungsbuchse am Interface-System einstecken.
+
+ --> Es wurde bei der Installation von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# eine falsche Interface-
+ Kanal-Nummer angegeben. Die Kanalnummer kann mit 'put(interface­
+ kanal) <RETURN>' erfragt werden. Kanalnummer überprüfen. Ggf. neue
+ Kanalnummer angeben. Dafür steht die Prozedur 'PROC interfacekanal
+ (INT CONST nummer)' zur Verfügung.
+
+ --> Speziell beim MUFI: Das MUFI wurde zwischenzeitlich (versehentlich)
+ ausgeschaltet oder es kam zu einem "ungeregeltem Bedienungsabbruch"
+ z.B. durch Drücken der SV-Taste im laufenden Betrieb. Die interne Ein­
+ stellung des MUFIs ist verändert. Abhilfe: Menupunkt verlassen, MUFI
+ ausschalten, einige Sekunden warten, MUFI anschalten, Menupunkt neu
+ anwählen.
+
+
+#on("b")#
+- Es erscheint die Fehlermeldung "Interface-Kanal ist belegt!:
+#off("b")#
+
+ --> Das Interface-System ist an einer separaten seriellen Schnittstelle ange­
+ schlossen. Am Kanal wurden schon andere Geräte betrieben, die nicht
+ ordentlich abgemeldet wurden. Mit 'taskinfo (2) <RETURN>' kann die
+ Belegung der Kanäle eingesehen werden. Ggf. erst ein Terminal an den
+ Kanal anschließen (Kanal umkonfigurieren!) und dort 'break
+ <RETURN>' geben. Oder von einer privilegierten Task aus die ange­
+ koppelte Task "abschießen".
+
+ --> Das Interface-System ist an einer separaten seriellen Schnittstelle ange­
+ schlossen. Eine andere Task greift bereits auf das Interface-System am
+ eingestellten Kanal zu. Benutzer bitten, den Kanal freizugeben. #on("b")#*)#off("b")#
+#page#
+#on("b")#
+- Es erscheint die Fehlermeldung "Interface-Task ist besetzt!":
+#off("b")#
+
+ --> Das Interface-System ist an einer separaten seriellen Schnittstelle ange­
+ schlossen. Die Kommunikation erfolgt über eine "zentrale Abwicklungs­
+ task". Auf diese Task greift zur Zeit ein anderer Benutzer zu. Mit dem
+ anderen Benutzer verständigen und warten, bis die Task freigegeben wird.
+ #on("b")#*)#off("b")#
+
+
+#on("b")#
+- Es erschient die Fehlermeldung "An Kanal ... ist keine Digitaleingabe
+ (Digiatalausgabe, Analogeingabe, Analogausgabe) möglich!":
+#off("b")#
+
+ --> Laut Konfiguration ist die gewünschte Leistung am angegebenen Kanal auf
+ der angeschlossenen Interfacekarte nicht möglich. Kanal neu konfigurieren
+ oder anderen Kanal ansprechen bzw. Interface-Karte wechseln und neu
+ konfigurieren.
+
+
+#on("b")#
+- Es erschient die Fehlermeldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!":
+#off("b")#
+
+ --> Es wurde eine - bezogen auf das angeschlossene Interface-System - un­
+ sinnige Kanalnummer angegeben. Diese Fehlermeldung erscheint in jedem
+ Falle, wenn die Kanalnummer kleiner als 1 oder größer als 49 ist! Abhilfe:
+ korrekte Kanalnummer angeben.
+
+
+#on("b")#
+- Es erschient die Fehlermeldung "Interface kann nicht geöffnet werden!":
+#off("b")#
+
+ --> Interessanter Fehler! Bitte alle Details der Fehlersituation notieren und an
+ ERGOS einsenden!
+#page#
+#on("b")#
+- Beim Austest erscheint zwar keine Fehlermeldung, aber die Leucht­
+ diodenanzeige zeigt auf verschiedene Ausgabewerte keine Reaktion
+ (bleibt dunkel oder unsinnige fixe Anzeige):
+#off("b")#
+
+ --> Die angeschlossene Leuchtdiodenanzeige ist nicht korrekt angeschlossen.
+ Platinenstecker (Digitalausgang) überprüfen; Massekabel überprüfen; die
+ beiden Überbrückungskabel (Abb.7) überprüfen.
+
+ --> Steckplatz/Compact-Box wird nicht mit Spannung versorgt. Netzkabel/An­
+ schluß zum Netzteil überprüfen.
+
+ --> Verbindungskabel Adapter - Interface-System nicht richtig aufgesteckt oder
+ intern falsch verdrahtet.
+
+
+#on("b")#
+- Beim Austest erscheinen verschiedene Ausgabemuster an den Leucht­
+ dioden, die Muster sind aber nicht korrekt:
+#off("b")#
+
+ --> Kabel vom Adapter zum Interface ist falsch verdrahtet.
+
+ --> Kabel in der Leuchtdiodenanzeige (Selbstbau ?) sind falsch verdrahtet.
+
+
+#on("b")#*)#off("b")# Die hier genannten Fehlermeldungen sind bei der oben beschriebenen Erst­
+ installation (noch) nicht möglich. Sie können erst auftreten, wenn weiter­
+ gehende Installationen erfolgt sind (z.B. Installation einer "zentralen Abwick­
+ lungs-Task" etc.). Zum Verständnis lesen Sie bitte das Kapitel "Hinweise für den
+ Systembetreuer/Programmierer".
+
+
+
+
+
+
+
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-6 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-6
new file mode 100644
index 0000000..a3835cd
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-6
@@ -0,0 +1,641 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#6  Arbeiten mit gs-Prozess#off("b")#
+
+In diesem Kapitel werden wir Ihnen die Basisbefehle von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vorstellen und
+erläutern, was die einzelnen Befehle bewirken. Dabei werden wir an einfachen
+Beispielen aufzeigen, wie Sie mit #on("b")#gs-Prozess#off("b")# arbeiten können.
+
+Wir gehen hier davon aus, daß die Hardware-Voraussetzungen erfüllt, das Interface-
+System angeschlossen und die Software (#on("b")#gs-Prozess#off("b")#) auf dem Rechner installiert
+sind. Sie sollten #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bereits konfiguriert und einen Ein- und Ausgabetest
+durchgeführt haben.
+
+In unserer Beschreibung gehen wir weiterhin davon aus, daß als Interface-System
+eine Compact-Box verwendet wird. Alle hier beschriebenen Beispiele gelten ganz
+genauso für einen Einzelsteckplatz mit Kombikarte (hier müssen Sie nur zusätzlich
+eine Leuchtdiodenanzeige anschließen - aber Sie wissen ja schon, wie das gemacht
+wird.) Bei anderen Hardware-Konfigurationen ist darauf zu achten, daß ggf. andere
+Kanalnummern anzugeben sind.
+
+Die Compact-Box verfügt - genau wie die Kombikarte - über zwei analoge Eingänge
+(Kanal 1 und Kanal 2), über einen digitalen Eingang (Kanal 3) sowie über einen
+digitalen Ausgang (Kanal 4). Wie Sie schon bei der Konfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+gesehen haben, haben Sie keinen Einfluß auf die Numerierung der Kanäle - die wird
+vom #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vorgegeben. Diese Kanalnummer müssen Sie kennen, wenn Sie das
+System ansprechen (programmieren) wollen (ggf. können Sie die Kanalnummern
+durch Aktivieren des Menupunktes 'Information' unter dem Oberbegriff 'Interface'
+erfragen).
+
+
+#on("b")#6.1  Kleine Beispiele zur digitalen Ausgabe#off("b")#
+
+Bei diesem Einführungsbeispiel wollen wir uns zunächst ausschließlich auf die
+digitale Ausgabe beschränken. Wenn Sie die Compact-Box (oder eine E/A-Karte)
+angeschlossen haben, benötigen Sie hierzu keine zusätzliche Hardware, ansonsten
+schließen Sie bitte an Ihren digitalen Ausgang eine 8-elementige Leuchtdiodenanzeige
+an.
+#page#
+Sie haben sicher schon an einer Autobahnbaustelle ein sogenanntes "Lauflicht"
+gesehen. Es erscheint, als ob ein Licht über die aufgestellten Barken hinwegläuft.
+Dadurch soll auf die Baustellenein- bzw. -ausfahrt hingewiesen werden. Dieser Effekt
+wird dadurch erreicht, daß die Lampen, die an den Barken angebracht sind, nach­
+einander ein- und auch wieder ausgeschaltet werden.
+
+Wir wollen jetzt auf unserer 8-elementigen Leuchtdiodenanzeige ein solches Lauflicht
+nachbilden. Dabei soll das "Licht von rechts nach links über die Anzeige wandern".
+
+Um das Programm zu schreiben, aktivieren Sie im #on("b")#gs-Prozess#off("b")#-Menu unter dem
+Oberbegriff "Programm" den Menupunkt "Neu erstellen". Sie werden dann nach
+einem Namen gefragt, den Sie der Programmdatei geben wollen. Tragen Sie hier
+einen beliebigen Namen ein, und tippen Sie anschließend die <RETURN>-Taste.
+Notieren Sie dann das folgende ELAN-Programm:
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ REP
+ lauflichtdurchgang;
+ warte (2.0)
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER.
+
+ lauflichtdurchgang:
+ bitmuster ausgeben (4, "OOOOOOOI");
+ bitmuster ausgeben (4, "OOOOOOIO");
+ bitmuster ausgeben (4, "OOOOOIOO");
+ bitmuster ausgeben (4, "OOOOIOOO");
+ bitmuster ausgeben (4, "OOOIOOOO");
+ bitmuster ausgeben (4, "OOIOOOOO");
+ bitmuster ausgeben (4, "OIOOOOOO");
+ bitmuster ausgeben (4, "IOOOOOOO")
+#off("b")#
+
+
+Wenn Sie das Programm fertiggeschrieben haben, verlassen Sie die Datei durch die
+Tastenfolge <ESC><q>. Sie gelangen wieder zum Menu und aktivieren jetzt den
+Menupunkt "Starten". Daraufhin wird das Programm übersetzt und ausgeführt.
+#page#
+#on("b")#6.1.1  Möglichkeit eines Programmabbruchs#off("b")#
+
+Wir hoffen natürlich, daß das Programm genau die Ausgabe an der Leuchtdioden­
+anzeige erzeugt, die Sie erwartet haben.
+
+Als Ausgangsbedingung der Schleife haben wir den Testbefehl 'abbruch gewuenscht'
+verwendet. Dieser Befehl wird von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur Verfügung gestellt. Durch den
+Testbefehl wird überprüft, ab zwischenzeitlich die Tastenkombination <ESC><q>
+eingegeben wurde. Ist das bei unserem Programm der Fall, so wird die Schleife
+('regulär') beendet.
+
+Aber bitte etwas Geduld: Das Programm wird nicht sofort nach Eingabe der Tasten­
+folge "abgebrochen". Hat nämlich gerade ein neuer 'lauflichtdurchgang' begonnen,
+so wird das Refinement natürlich erst vollständig abgearbeitet. Erst dann wird
+geprüft, ob die Tastenfolge zwischenzeitlich eingegeben wurde.
+
+Sollten Sie einmal in einer Situation sein, in der Sie ein Programm tatsächlich
+abbrechen müssen, so ist das (in den meisten Fällen) über die Tastenfolge
+<ESC><h> möglich. Diese Tastenkombination sollten Sie sich für "Notfälle"
+merken. Vielleicht probieren Sie sie gleich an unserem Beispiel aus.
+
+
+#on("b")#6.1.2  Die "sonstigen" Befehle#off("b")#
+
+Gehen wir zunächst auf die beiden Befehle 'initialisiere interface' und 'warte' sowie
+auf den Testbefehl 'abbruch gewuenscht ein:
+
+#on("b")#
+PROC initialisiere interface
+#off("b")#
+
+ Jedes Programm zur Prozeßdatenverarbeitung, das auf das Interface-System
+ zugreift, sollte mit diesem Befehl beginnen. Durch diesen Befehl wird das System
+ in einen definierten Anfangszustand versetzt; systeminterne Variablen werden
+ initialisiert, so daß vom Programm aus darauf zugegriffen werden kann.
+#page#
+#on("b")#
+PROC warte (REAL CONST wert)
+PROC warte (INT CONST wert)
+#off("b")#
+
+ Der Befehl 'warte' ähnelt dem Ihnen sicher bekannten Befehl 'pause'. Allerdings
+ wird hier als Parameter (INT oder REAL) die Wartezeit in Sekunden angegeben -
+ bei 'pause' dagegen die Anzahl der Zehntelsekunden. Der eigentliche Unterschied
+ besteht aber darin, daß 'warte' im Gegensatz zu 'pause' ein "Nothalt" - d.h. die
+ Tastenkombination <ESC><h>, die wir im vorigen Kapitel beschrieben haben
+ - registriert. Aus diesem Grunde sollte in Prozeßdatenverarbeitungsprogrammen
+ mit 'warte' statt mit 'pause' gearbeitet werden.
+
+
+#on("b")#
+BOOL PROC abbruch gewuenscht
+#off("b")#
+
+ Die Prozedur liefert den Wert 'TRUE', wenn zwischenzeitlich die Tasten­
+ kombination <ESC><q> eingegeben wurde, sonst den Wert 'FALSE'.
+
+
+#on("b")#6.1.3  Schreibweise für Bitmuster/Bitsymbole#off("b")#
+
+Beim Befehl 'bitmuster ausgeben', wird eine Zeichenkette, die aus 8 Zeichen besteht,
+übergeben - das sog. Bitmsuster. In unserem Falle kommen hier nur die Zeichen 'I'
+und 'O' vor. Ihnen ist sicher die Bedeutung sofort klar gewesen:
+
+ 'I' bedeutet, daß an der entsprechenden Position ein High-Pegel (5V) angelegt
+ werden soll; 'O' bedeutet, daß an der entsprechenden Position ein Low-
+ Pegel (0V) angelegt werden soll.
+
+So werden über den ersten Befehl im Refinement 'lauflichtdurchgang' alle Leucht­
+dioden ausgeschaltet, nur die Leuchtdiode ganz rechts wird angeschaltet. Über den
+zweiten Befehl wird diese wieder ausgeschaltet und dafür aber die zweite von rechts
+eingeschaltet usw.
+#page#
+Neben den Zeichen 'I' und 'O' dürfen auch die Zeichen 'X' und 'T' in der über­
+gebenen Zeichenkette auftauchen. Um die Bedeutung zu verstehen, muß man
+wissen, daß #on("b")#gs-Prozess#off("b")# den jeweils letzten Zustand des digitalen Ausgangs speichert
+(durch 'initialisiere interface' werden alle Ausgänge auf 'O' gesetzt).
+
+ 'X' bedeutet, daß an der entsprechenden Position der zuletzt dagewesene
+ Zustand erhalten bleibt, d.h. durch diese Ausgabe nicht beeinflußt wird.
+
+ 'T' bedeutet, daß an der entsprechenden Position der zuletzt dagewesene
+ Zustand "umgekehrt" wird. Lag zuletzt ein Low-Pegel (O) an, so wird
+ daraus ein High-Pegel (I) und umgekehrt.
+
+Sie können sich nun sicher sofort erklären, was das folgende Programm bewirkt:
+
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ bitmuster ausgeben (4, "OIOIOIOI");
+ REP
+ bitmuster ausgeben (4, "TTTTTTTT");
+ warte (1)
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER
+#off("b")#
+
+
+Durch den ersten Befehl 'bitmuster ausgeben' wird jede zweite Leuchtdiode ange­
+schaltet, die anderen werden ausgeschaltet. Durch den zweiten Befehl in der Schleife
+wird nun jeweils jeder Zustand in "das Gegenteil umgekehrt", so daß ein Blinklicht
+entsteht, bei dem abwechselnd einmal die einen vier, dann die anderen vier Leucht­
+dioden aufleuchten - und das jeweils für eine Sekunde.
+
+
+#on("b")#6.1.4  Befehle für die digitale Ausgabe#off("b")#
+
+Einen Befehl, mit dem der digitale Ausgang des Interfaces angesprochen werden
+kann, haben Sie schon in Kapitel 6.1 kennengelernt:
+#page#
+#on("b")#
+PROC bitmuster ausgeben (INT CONST kanal,
+ TEXT CONST zeichenkette)
+#off("b")#
+
+Über den ersten Parameter wird der Kanal angegeben, über den der digitale Ausgang
+angesprochen werden kann; bei uns ist das der Kanal 4 auf der Compact-Box. Über
+den zweiten Parameter wird das sogenannte Bitmuster übergeben; ein Text, der aus
+genau 8 Zeichen besteht. Dabei dürfen die Zeichen "I, O, X und T verwendet werden
+(sehen Sie dazu auch Kapitel 6.1.3).
+
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# stellt noch zwei weitere Befehle für die digitale Ausgabe zur Verfügung.
+Um die Wirkungsweise der Befehle zu verdeutlichen, hier das erste Beispiel (das
+Lauflicht) in einer zweiten Version:
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ REP
+ lauflichtdurchgang;
+ warte (2.0)
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER.
+
+ lauflichtdurchgang:
+ INT VAR zeiger;
+ FOR zeiger FROM 0 UPTO 7 REP
+ schalte aktuelle leichtdiode an;
+ schalte vorgaenger aus
+ PER.
+
+ schalte aktuelle leuchtdiode an:
+ bitsymbol ausgeben (4, zeiger, "I").
+
+ schalte vorgaenger aus:
+ IF zeiger = 0
+ THEN bitsymbol ausgeben (4, 7, "O")
+ ELSE bitsymbol ausgeben (4, zeiger - 1, "O")
+ FI.
+#off("b")#
+
+#on("b")#
+PROC bitsymbol ausgeben (INT CONST kanal, bitnummer,
+ TEXT CONST zeichen)
+#off("b")#
+#page#
+Während durch den Befehl 'bitmuster ausgeben' auf alle 8 Ausgänge gleichzeitig
+Einfluß genommen werden kann, wird mit dem Befehl 'bitsymbol ausgeben' gezielt
+nur genau einer der 8 Ausgänge, d.h. eines der 8 Bits manipuliert. Welcher Ausgang /
+welches Bit manipuliert werden soll, wird über den zweiten Parameter festgelegt: hier
+kann einer der Werte 0...7 angegeben werden (Beachten Sie die Numerierung der
+Ausgänge (!)).
+
+Als dritter Parameter wird ein Text übergeben, der aus genau einem Zeichen
+bestehen muß. Ebenso wie beim Befehl 'bitmuster ausgeben' sind hier die Zeichen I,
+O, X und T zulässig. Sie haben hier auch die gleiche Bedeutung.
+
+Mit dem dritten Ausgabebefehl für den digitalen Ausgang können wir das Beispiel
+noch in einer dritten Version notieren:
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ REP
+ lauflichtdurchgang;
+ warte (2.0)
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER.
+
+ lauflichtdurchgang:
+ INT VAR wert :: 1;
+ REP
+ dezimalwert ausgeben (4, wert);
+ wert := 2 * wert
+ UNTIL wert > 128 PER.
+#off("b")#
+
+#on("b")#
+PROC dezimalwert ausgeben (INT CONST kanal, wert)
+#off("b")#
+
+'wert' kann Werte zwischen 0 und 255 annehmen. Das zugehörige Bitmuster wird
+dann am angegebenen Kanal ausgegeben. Anhand dieses Befehls wird Ihnen sicher
+auch klar, warum gerade die oben beschriebene Numerierung der Bits gewählt
+wurde.
+#page#
+#on("b")#6.1.5  Befehle für die analoge Ausgabe#off("b")#
+
+Neben der 'digitalen' Ausgabe ist auch eine 'analoge' Ausgabe möglich. Allerdings
+wollen wir die Beschreibung der Befehle an dieser Stelle sehr kurz halten, denn eine
+"analoge" Ausgabe ist nur möglich, wenn Sie eine D/A-Karte besitzen.
+
+Auf der D/A-Karte steht nur ein physikalischer Ausgabekanal zur Verfügung, der von
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# jedoch über zwei Kanalnummern angesprochen werden kann.
+
+Über den Ausgabekanal 1 können Spannungswerte zwischen -5V und +5V aus­
+gegeben werden, über den Ausgabekanal 2 Spannungswerte zwischen 0V und +5V.
+
+Dafür stellt #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zwei Befehle bereit:
+
+#on("b")#
+PROC spannungswert ausgeben (INT CONST kanal,
+ REAL CONST wert)
+#off("b")#
+
+'wert' kann, in Abhängigkeit vom angegebenen Kanal, Werte zwischen -5.0 und +5.0
+(bei Kanal 1) bzw. 0.0 und +5.0 (bei Kanal 2) annehmen. Bei dem Versuch, Werte
+außerhalb dieser Grenzen anzugeben, erhalten Sie die Fehlermeldung "Der
+Spannungswert ... ist nicht zulässig!".
+
+
+#on("b")#
+PROC wert an analogausgang ausgeben (INT CONST kanal, wert)
+#off("b")#
+
+Für 'wert' kann eine Zahl zwischen 0 und 255 angegeben werden. Dabei wird 0 auf
+den kleinstmöglichen Spannungswert am jeweilgen Kanal (bei Kanal 1 also auf -5V,
+bei Kanal 2 auf 0V) und 255 auf den größtmöglichen Spannungswert am jeweilgen
+Kanal (bei beiden Kanälen auf +5V) abgebildet. Das Intervall zwischen kleinst- und
+größtmöglichem Spannungswert wird in 255 gleichgroße Teilintervalle eingeteilt. Es
+wird nun die Spannung ausgegeben, die der Intervallnummer entspricht.
+Anmerkung: Dieser Befehl hat nur einen "geringen praktischen Nutzwert"; er dient
+ vornehmlich dazu, den Wandlungsprozeß zu verdeutlichen.
+#page#
+#on("b")#6.2  Kleine Beispiele zur digitalen Eingabe#off("b")#
+
+Für die im folgenden beschriebenen kleinen Beispiele benötigen Sie einen Code­
+kartenleser und einige Codekarten (können auch von der Fa. AKTRONIK bezogen
+werden). Der Anschluß des Codekartenlesers an Ihr Interface-System ist denkbar
+einfach. Stecken Sie den 8poligen Platinenstecker des Codekartenlesers in die Buchse
+des Digitaleinganges der Steckkarte bzw. der Compact-Box und den 3poligen
+Platinenstecker in die passende Spannungsversorgungsbuchse (12V) am Steckplatz
+bzw. auf der Compact-Box - fertig! Bei eingeschalteter Betriebsspannung müßte nun
+der Codekartenleser beleuchtet sein.
+
+Auf den Lochkarten sind bis zu 8 Löcher eingestanzt. Dabei können bestimmte
+Löcher (Bits) für die Erfassung definierter Merkmale verwendet werden. Dazu kann
+eine Karte in bestimmte Bereiche aufgeteilt werden.
+
+In unserem kleinen Beispiel stellen wir uns vor, daß eine (Modell-)Sparkasse zwei
+Filialen hat. Sie hat an Ihre "Kunden" Codekarten verteilt. Die Filialen sind durch
+Farben gekennzeichnet. Die oberen (höchstwertigen) zwei Bits der Karte sollen diese
+Farbe kodiert enthalten, damit auch der "Sparkassen-Computer" die Farbe schnell
+ermitteln kann. Die Karte soll folgenden Aufbau haben:
+
+ +---------------------------------+
+ | O o o O o o O |
+ | | |
+ | Farbbits| Kundennummer |
+ | | |
+ | | |
+ | | |
+ | |
+ +---------------------------------+
+
+
+#center#Abb.20 Beispiellochkarte
+#page#
+Bit 7 sei für rote, Bit 6 für grüne Farbe gesetzt, d.h. gelocht. Wie wollen jetzt ein
+Programm erstellen, das auf Eingabe einer Karte deren Farbe und den durch die
+ersten 6 Bits bestimmten Wert (Kundennummer) ausgibt:
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ REP
+ erfasse lochkarte
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER.
+
+ erfasse lochkarte:
+ warte bis karte im leser;
+ gib farbe aus;
+ gib kundennummer aus;
+ warte bis keine karte im leser.
+
+ warte bis karte im leser:
+ put ("Bitte eine Codekarte einlegen!"); line;
+ WHILE NOT alles abgedunkelt REP
+ tue nichts
+ END REP;
+ WHILE alles abgedunkelt REP
+ tue nichts
+ END REP;
+ warte (1).
+
+ warte bis keine karte im leser:
+ put ("Bitte die Karte entnehmen!");
+ REP
+ tue nichts
+ UNTIL alles beleuchtet PER.
+
+ alles abgedunkelt:
+ bitmuster (3) = "OOOOOOOO".
+
+ alles beleuchtet:
+ bitmuster (3) = "IIIIIIII".
+
+ gib farbe aus:
+ IF bitsymbol (3, 7) = "I"
+ THEN put ("rote Karte"); line
+ ELSE put ("grüne Karte");line
+ FI;
+#page#
+ gib kundennummer aus:
+ INT VAR kundennummer :: 0, bitnummer;
+ FOR bitnummer FROM 0 UPTO 5 REP
+ registriere gesetztes bit
+ PER;
+ put ("Kundennummer:"); put (kundennummer): line.
+
+ registriere gesetztes bit:
+ IF bit ist gesetzt (3, bitnummer)
+ THEN kundennummer INCR (2 ** bitnummer)
+ FI.
+
+
+#off("b")#
+ (Hinweis: Es handelt sich hier um ein Beispielprogramm, an dem diverse
+ Befehle erläutert werden sollen - die Programmierung ist nicht
+ optimal! Im Refinement 'warte bis karte im leser' ist es z.B.
+ günstiger, solange einzulesen, bis der eingelesene Wert "stabil" ist.
+ Auch das Refinement 'registriere gesetztes bit' würde man so nicht
+ programmieren, sondern nach einem Einlesevorgang (Bitmuster)
+ über Textoperationen aus dem Bitmuster die 'kundennummer'
+ ermitteln...).
+
+Bevor wir Ihnen die Funktionsweise der von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bereitgestellten Prozeduren
+im Detail erläutern, möchten wir Ihnen noch ein paar kurze Erläuterungen zum
+obigen Programm geben.
+
+Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie den Refinements 'warte bis karte im leser' und
+'warte bis keine karte im leser' schenken. Im erstgenannten Refinement ist sicherzu­
+stellen, daß das Einschieben der Karte (erst muß alles abgedunkelt werden - dann
+müssen einige Positionen beleuchtet sein) registriert wird. Um Fehlauswertungen der
+Karte zu vermeiden (z.B. beim Verkanten einer Karte) wird zur Sicherheit vor der
+Auswertung eine Sekunde gewartet. Am Ende des Lesevorgangs soll sichergestellt
+werden, daß die Karte auch entnommen worden ist (alle Positionen wieder beleuchtet
+sind).
+#page#
+Wir prüfen im Refinement 'gib farbe aus' nur das 7. Bit (sehen Sie die Erklärung zu
+'bitsymbol'). Ist das Bit gesetzt (die Karte hier gelocht), so identifizieren wir die Farbe
+Rot, sonst Grün. Natürlich ist es möglich, mit 2 "Farbbits" vier Farben zu ver­
+schlüsseln: z.B. Rot, wenn nur Bit 7 gesetzt ist; Grün, wenn nur Bit 6 gesetzt ist; Blau,
+wenn Bit 7 und Bit 6 gesetzt sind; Gelb, wenn weder Bit 7 noch Bit 6 gesetzt sind.
+Dadurch wird der Auswertalgorithmus aber etwas aufwendiger. Vielleicht probieren
+Sie es nacher einmal.
+
+Die Prozedur 'tue nichts' wird schon von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bereitgestellt. Es wird keine
+Aktion ausgeführt - jedoch überprüft, ob zwischenzeitlich die Tastenfolge
+<ESC><h> ("Notbremse") eingegeben wurde. Es empfiehlt sich, diese Prozedur
+gerade in Schleifenrümpfen einzusetzten, damit die Möglichkeit besteht, bei einer
+"Endlosschleife" einen Abbruch herbeizuführen (sonst "hängt" die Task ggf. am
+Interfacekanal)!
+
+
+#on("b")#6.2.1  Befehle für die digitale Eingabe#off("b")#
+
+In Kapitel 6.1.4 haben Sie die Befehle für die digitale Ausgabe kennengelernt, die
+Ihnen #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur Verfügung stellt. Zu jedem dieser drei Befehle gibt es das
+"Gegenstück" auch als Eingabebefehl. Alle Eingabebefehle sind als werteliefernde
+Prozeduren (Funktionen) ausgelegt.
+
+In den Refinements 'alles abgedunkelt' und 'alles beleuchtet' benutzen wir den
+Befehl:
+
+#on("b")#
+TEXT PROC bitmuster (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+Über den Parameter wird der Kanal angegeben, über den der digitale Eingang ange­
+sprochen werden kann; bei uns ist das der Kanal 3 auf der Compact-Box. Die
+Prozedur liefert einen Text, der aus acht Zeichen besteht. Dabei können nur die
+Zeichen "I und "O" auftreten (sehen Sie dazu auch Kapitel 6.1.3).
+#page#
+Die beiden gerade genannten Refinements hätten aber auch so notiert werden
+können:
+
+#on("b")#
+ alles abgedunkelt:
+ dezimalwert (3) = 0.
+
+ alles beleuchtet:
+ dezimalwert (3) = 255.
+#off("b")#
+
+#on("b")#
+INT PROC dezimalwert (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+Über den Parameter wird der Kanal angegeben, über den der digitale Eingang ange­
+sprochen werden kann; bei uns ist das wieder der Kanal 3 auf der Compact-Box. Die
+Prozedur liefert einen Integer-Wert zwischen 0 und 255 (sehen Sie dazu auch unter
+'dezimalwert ausgeben' im Kapitel 6.1.4).
+
+Den dritten Eingabebefehl für den Digitaleingang, den #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bereitstellt, finden
+Sie im Refinement 'gib farbe aus':
+
+#on("b")#
+TEXT PROC bitsymbol (INT CONST kanal, bitnummer)
+#off("b")#
+
+Wie schon bei den anderen beiden Eingabebefehlen wird hier über den ersten
+Parameter der Eingabekanal festgelegt; bei uns auf der Compact-Box ist das wieder
+der Kanal 3. Über den zweiten Parameter wird die Nummer des Bits angegeben,
+dessen Wert ermittelt werden soll. Ist das betreffende Bit gesetzt, so liefert die
+Prozedur das Zeichen "I", sonst das Zeichen "O" (sehen Sie dazu auch das Kapitel
+6.1.3 'Schreibweise für Bitmuster/Bitsymbole').
+
+
+#on("b")#6.2.2  Eingabetests#off("b")#
+
+Neben diesen drei Eingabebefehlen stellt #on("b")#gs-Prozess#off("b")# noch zwei Testbefehle zur
+Verfügung, die man häufig gut verwenden kann. Auf einen greifen wir schon im
+Refinement 'registriere gesetztes bit' zurück:
+#page#
+#on("b")#
+BOOL PROC bit ist gesetzt (INT CONST kanal, bitnummer)
+#off("b")#
+
+Die Parameter sind die gleichen wie beim Befehl 'bitsymbol'. Zunächst liest die
+Prozedur die aktuelle Einstellung am angegebenen Digitaleingang ('kanal') ein und
+untersucht dann das Bit mit der angegebenen Bitnummer (0, ..., 7). Die Prozedur
+liefert den Wert 'TRUE', wenn das Bit mit der entsprechenden Bitnummer gesetzt ist
+(die Prozedur bitsymbol' mit gleichen Parametern also den Wert "I" liefern würde),
+sonst 'FALSE' (die Prozedur bitsymbol' mit gleichen Parametern also den Wert "O"
+liefern würde).
+
+Den zweiten Testbefehl haben wir im obigen Programm noch nicht verwendet. Wir
+könnten damit aber auch die Refinements 'alles abgedunkelt' und 'alles beleuchtet'
+folgendermaßen notieren:
+
+#on("b")#
+ alles abgedunkelt:
+ bitmuster gleich (3, "OOOOOOOO").
+
+ alles beleuchtet:
+ bitmuster gleich (3, "IIIIIIII").
+#off("b")#
+
+
+#on("b")#
+BOOL PROC bitmuster gleich (INT CONST kanal,
+ TEXT CONST vorgabe)
+#off("b")#
+
+Wie bereits zuvor wird über den ersten Parameter der Kanal angegeben, über den der
+Digitaleingang angesprochen werden kann. Zunächst liest die Prozedur am ange­
+gebenen Kanal die aktuelle Einstellung ein und vergleicht es mit der 'vorgabe'. Der
+eigentliche Vorteil der Prozedur liegt darin, daß bei der Beschreibung der 'vorgabe'
+neben den Zeichen "I" und "O" auch das Zeichen "X" verwendet werden darf. z.B.
+"IOXXXXX". Entspricht das eingelesene Bitmuster der 'vorgabe', so liefert die Prozedur
+den Wert 'TRUE', sonst den Wert 'FALSE'. In gerade genannten Beispiel liefert die
+Prozedur also immer dann 'TRUE', wenn eine Karte mit der Markierung für Rot
+eingeschoben wurde - gleichgültig, welche Kundennummer eingestanzt ist.
+#page#
+#on("b")#6.2.3  Befehle für die analoge Eingabe#off("b")#
+
+Die analoge Eingabe möchten wir Ihnen an einem ganz einfachen Beispiel vor Augen
+führen. Sie brauchen dazu nur ein ganz normales Drehpotentiometer (ca. 5kOhm),
+das Sie in jedem Elektronik-Fachgeschäft für wenig Geld erhalten können. Ein
+solches Drehpotentiometer verfügt über drei Anschlüsse. Wenn man sich den inneren
+Aufbau vor Augen führt, ist die Belegung der drei Anschlüsse auch recht einsichtig.
+
+
+ siehe Physikbuch!!
+
+
+
+#on("b")##center#Abb.21 Aufbau eines Drehpotentiometers#off("b")#
+
+Löten Sie ggf. auf die drei Anschlüsse je einen Lötschuh, um eine einfache Steckver­
+bindung zur Kombikarte/Compact-Box herstellen zu können. Wichtig ist vor allem,
+daß der mittlere Anschluß am Drehpotentiometer auf den mittleren Stecksockel am
+Analogeingang auf der Kombikarte/Compact-Box aufgesteckt wird. Die beiden
+anderen Anschlüsse können können Sie beliebig auf die beiden dann noch freien
+Lötstifte (+ und �) des gleichen Analogeingangs aufstecken.
+
+Starten Sie dann das folgende Programm:
+
+#on("b")#
+ initialisiere interface;
+ page;
+ REP
+ notiere potentiometerwert
+ UNTIL abbruch gewuenscht PER.
+
+ notiere potentiometerwert:
+ put (wert von analogeingang (1));
+ line.
+#off("b")#
+#page#
+Nach dem Start des Programms müßten auf dem Bildschirm untereinander immer
+wieder die gleiche Zahl (ein Wert zwischen 0 und 255) auftauchen. Wenn Sie dann
+am Potentiometer drehen, müßten sich auch die Werte auf dem Bildschirm ändern.
+
+Sie hätten das Refinement 'notiere potentiometerwert' auch folgendermaßen notieren
+können:
+
+#on("b")#
+ notiere potentiometerwert:
+ put (spannungswert (1));
+ line.
+#off("b")#
+
+Statt Wert zwischen 0 und 255 zu erhalten, müßten Sie jetzt Werte zwischen 0.0 und
+5.0 erhalten.
+
+
+#on("b")#
+REAL PROC spannungswert (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+Über den Parameter wird der Kanal angegeben, über den der analoge Eingang ange­
+sprochen werden kann; bei uns ist das der Kanal 1 (oder 2) auf der Kombikarte/
+Compact-Box. Auf der Kombikarte/Compact-Box können nur Spannungswerte
+zwischen 0.0V und 5.0V eingelesen werden. Auf der A/D-Karte kann der Bereich für
+die einzulesenden Sapnnungwerte durch die Schalterstellung auf der Karte eingestellt
+werden (Sehen Sie dazu auch Kapitel 5.3.1).
+
+
+#on("b")#
+REAL PROC wert von analogeingang (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+Über den Parameter wird der Kanal angegeben, über den der analoge Eingang ange­
+sprochen werden kann; bei uns ist das der Kanal 1 (oder 2) auf der Kombikarte/
+Compact-Box. Geliefert werden Werte zwischen 0 und 255.
+
+Tatsächlich wird aber ein Spannungswert vom Analogeingang eingelesen. Dieser
+Spannungswert wird vom Analog-Digital-Wandler auf der Karte nach folgendem
+Verfahren gewandelt:
+#page#
+Dem größtmöglichen Spannungswert an diesem Eingang wird der Wert 255, dem
+kleinstmöglichen der Wert 0 zugeordnet. Das Intervall zwischen dem kleinst- und
+größtmöglichen Spannungswert wird in 255 gleichgroße Teilintervalle eingeteilt. Es
+wird nun die Nummer des Intervalls geliefert, in das die eingelesene Spannung fällt.
+Kleinst- und größtmögliche Spannungswerte sind abhängig von der aktuellen Steck­
+karte, Interface-Konfiguration).
+
+
+#on("b")#6.3  Hinweise auf Aufgabenmaterial#off("b")#
+
+Eine Fülle von Beispielanwendungen sind beschrieben in:
+
+ Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Hrsg.), Materialien zur Lehrerfort­
+ bildung in Nordrhein-Westfalen, Heft 2, Neue Technologien - Informations­
+ technologische Inhalte im Wahlpflichtunterricht der Klassen 9/10, 2. über­
+ arbeitete Auflage 1987
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-7 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-7
new file mode 100644
index 0000000..db3b9d1
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-7
@@ -0,0 +1,1121 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#7  Beschreibung der Menufunktionen#off("b")#
+
+Nach Aufruf meldet sich #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zunächst mit dem #on("b")#gs-DIALOG#off("b")#-Emblem. Kurze
+Zeit später erscheint das folgende Menu auf dem Bildschirm:
+
++---------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
+|-------+------------------------+------------------------------------+
+| | u  Übersicht Befehle | |
+| | --------------------- | |
+| | a  Ausgabebefehle | |
+| | e  Eingabebefehle | |
+| | t  Testbefehle | |
+| | w  Weitere Befehle | |
+| | --------------------- | |
+| | b  Bitmuster | |
+| | s  Symbole/Zeichen | |
+| | d  Digital-/Analogwerte| |
+| +------------------------+ |
+| |
+| +----------------------------------------+ |
+| | gs-Prozess | |
+| | Version 1.0 | |
+| | | |
+| | Copyright Ρ 1988 bei Eva Latta-Weber, | |
+| | Bielefeld | |
+| +----------------------------------------+ |
++---------------------------------------------------------------------+
+|Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q>|
++---------------------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.22:  Eingangsbildschirm #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+
+
+Bevor wir Ihnen die Bedeutung der einzelnen Menupunkte erklären, geben wir erst
+noch einige grundsätzliche Hinweise zur Bedienung des Menusystems für diejenigen
+Leser, die im Umgang mit Menus unter #on("b")#gs-DIALOG#off("b")# nicht geübt sind.
+#page#
+#on("b")#7.1  Kurzhinweise zur Bedienung der Menus#off("b")#
+
+Die Bedienung des Menus ist sehr einfach. Eine ausführliche Beschreibung dazu
+finden Sie in den Unterlagen zum Programmsystem #on("b")#gs-DIALOG#off("b")#. An dieser Stelle
+sollen nur die wesentlichen Bedienungsvorgänge beschrieben werden.
+
+- Mit der Tastenfolge <ESC><?> können Sie sich Informationen zur Bedienung
+ des Menusystems in das Menu einblenden lassen.
+
+- Mit den Pfeiltasten <rechts> und <links> können Sie zwischen den "Ober­
+ begriffen" in der Kopfzeile wählen. Der aktuelle Oberbegriff ist jeweils invers
+ dargestellt. Das ausgeklappte 'Pull-Down-Menu' bezieht sich auf diesen invers
+ dargestellten Oberbegriff.
+
+- Mit den Pfeiltasten <hoch> und <runter> können Sie zwischen den Menu­
+ funktionen wählen, die Ihnen im aktuellen Pull-Down-Menu zur Auswahl ange­
+ boten werden. Die aktuell angewählte Menufunktion wird jeweils invers darge­
+ stellt. Die Trennlinien, die in einigen Pull-Down-Menus sichtbar sind, dienen nur
+ der optischen Untergliederung; sie können nicht angewählt werden und werden
+ deshalb automatisch übersprungen. Die einzelnen Menupunkte sind "zyklisch
+ miteinander verknüpft", das heißt, man gelangt vom untersten Menupunkt
+ wieder zum obersten und umgekehrt. Menupunkte, vor denen ein Minuszeichen
+ steht ('-'), sind (zur Zeit) nicht aktivierbar; auch sie können nicht angewählt
+ werden und werden einfach übersprungen.
+
+- Durch Tippen der Fragezeichentaste (<?>) können Sie sich jeweils zur
+ aktuellen Menufunktion (invers im Pull-Down-Menu) Informationen in das
+ Menu einblenden lassen.
+
+- Um eine Menufunktion ausführen zu lassen, bewegen Sie sich mit den Pfeiltasten
+ auf die gewünschte Menufunktion im aktuellen Pull-Down-Menu und tippen
+ dann die <RETURN>-Taste. Steht vor dem gewünschten Menupunkt ein
+#page#
+ einzelner Buchstabe oder eine Ziffer, so kann durch Tippen der entsprechenden
+ Taste diese Menufunktion dadurch direkt aufgerufen werden. Sobald eine Menu­
+ funktion aufgerufen worden ist, erscheint davor ein Stern ('*'). Daraus können
+ Sie entnehmen, daß das System bereits den Auftrag ausführt.
+
+- An verschiedenen Stellen werden Fragen an Sie gerichtet, die Sie mit 'ja' oder
+ 'nein' beantworten müssen. Tippen Sie dazu entsprechend der Entscheidung die
+ Taste <j> (für 'ja') bzw. <n> (für 'nein').
+
+- Werden Ihnen vom Menu aus Dateinamen zur Auswahl angeboten, so können Sie
+ den auf dem Bildschirm sichtbaren Pfeil vor den gewünschten Namen
+ positionieren. Mit den Tasten <x> oder <RETURN> können Sie den Namen
+ ankreuzen. Ist die Auswahl mehrerer Dateinamen möglich, so können Sie den
+ Vorgang wiederholen. Mit den Tasten <o> oder <RUBOUT> können Sie auch
+ ein Kreuz vor einem Namen wieder löschen. Daneben gibt es noch einige Ta­
+ stenfunktionen, die für die Bedienung recht hilfreich sein können. Tippen Sie
+ während der Auswahl die Fragezeichentaste (<?>), so werden Ihnen alle
+ Bedienungsmöglichkeiten auf dem Bildschirm angezeigt. Eine Auswahl, in der
+ mehrere Dateien angekreuzt werden dürfen, wird durch die Tastenfolge
+ <ESC><q> verlassen. Anschließend wird die eingestellte Operation mit den
+ angekreuzten Dateien ausgeführt. Sind Sie versehentlich in eine solche Auswahl
+ gelangt, so können Sie den Vorgang durch die Tastenkombination <ESC><h>
+ abbrechen.
+
+- An einigen Stellen werden Sie aufgefordert, eine Eingabe zu machen (z.B. einen
+ Dateinamen einzugeben). Wird Ihnen hier ein Vorschlag gemacht, den Sie
+ akzeptieren, so brauchen Sie zur Bestätigung nur die <RETURN>-Taste zu
+ tippen. Gefällt Ihnen der Vorschlag nicht oder wird Ihnen kein Vorschlag ge­
+ macht, so machen Sie bitte die gewünschte Eingabe. Zum Schreiben stehen
+ Ihnen alle aus dem Editor bekannten Funktionen zur Verfügung. Mit der Taste
+ <RUBOUT> können Sie Buchstaben löschen, mit <RUBIN> einfügen. Die
+#page#
+ Eingabe wird durch Tippen der <RETURN>-Taste abgeschlossen. Ist der von
+ Ihnen gewünschte Name schon in Ihrer Task vorhanden und steht in der Fußzeile
+ der Hinweis 'Zeigen: <ESC><z>', dann können Sie sich auch alle vor­
+ handenen Namen zur Auswahl anbieten lassen und durch Ankreuzen den beab­
+ sichtigten Namen auswählen.
+
+- Ihnen können auch mehrere Alternativen angeboten werden, zwischen denen Sie
+ wählen müssen. In der untersten Zeile eines solchen Kastens, in denen Ihnen die
+ Alternativen auf dem Bildschirm eingeblendet werden, sind die Möglichkeiten
+ aufgeführt, die darüber beschrieben sind. Mit den Pfeiltasten können sie die
+ Markierung auf die gewünschte Alternative positionieren und dann durch die
+ <RETURN>-Taste zur Ausführung bringen. (Manchmal ist das auch durch
+ Tippen der den Alternativen vorangestellten Buchstaben oder Ziffern möglich).
+
+- Durch die Tastenfolge <ESC><q> kann das Menu insgesamt verlassen
+ werden. Damit das nicht versehentlich geschieht, wird jeweils die Frage gestellt,
+ ob Sie das Menu tatsächlich verlassen wollen. Diese Frage beantworten Sie bitte je
+ nach Wunsch mit 'ja' oder 'nein' durch Tippen der Tasten <j> bzw. <n>.
+
+
+#on("b")#7.2  Menufunktionen zum Oberbegriff 'Info'#off("b")#
+
+Das auf dem Bildschirm sichtbare Pull-Down-Menu ist oben abgebildet.
+
+#on("b")#u   Übersicht Befehle#off("b")#
+
+Mit dieser Funktion können Sie sich eine Übersicht der Befehle, die Ihnen
+#on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur Verfügung stellt, in den aktuellen Bildschirm einblenden lassen:
+#page#
+#free(2.0)#
+ +------------------------------------------------------------+
+ | Ausgabebefehle: Eingabebefehle: |
+ | |
+ | dezimalwert ausgeben dezimalwert |
+ | bitmuster ausgeben bitmuster |
+ | bitsymbol ausgeben bitsymbol |
+ | spannungswert ausgeben spannungswert |
+ | wert an analogausgang ausgeben wert von analogeingang |
+ | |
+ | |
+ | Testbefehle: Weitere Befehle: |
+ | |
+ | bitmuster gleich initialisiere interface |
+ | bit ist gesetzt warte |
+ | |
+ +------------------------------------------------------------+
+#center#Abb.23:  Befehlsübersicht
+
+ Es werden 'Eingabebefehle', 'Ausgabebefehle' und 'Testbefehle' unterschieden.
+ Darüberhinaus werden 'Weitere Befehle' angegeben. Eine ausführliche
+ Beschreibung der einzelnen Befehle ist unter den gleichnamigen Menupunkten
+ abrufbar.
+
+
+#on("b")#a   Ausgabebefehle#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich die zur Verfügung stehenden Ausgabe­
+ befehle detailliert erläutern lassen. Zuerst gelangen Sie in eine Auswahl, von
+ der aus zu jedem einzelnen Ausgabebefehl eine Informationstafel abgerufen
+ werden kann:
+#page#
+#free(2.0)#
+ +-------------------------------------+
+ | Ausgabebefehle: |
+ | |
+ | 1  dezimalwert ausgeben |
+ | |
+ | 2  bitmuster ausgeben |
+ | 3  bitsymbol ausgeben |
+ | |
+ | 4  spannungswert ausgeben |
+ | 5  wert an analogausgang ausgeben |
+ | |
+ | z  Zurück in das Menu |
+ | |
+ | 1   2   3   4   5   z |
+ +-------------------------------------+
+
+#center#Abb.24:  Auswahl Ausgabebefehle
+
+ Auf jeder Informationstafel ist ein kleines Beispiel zur Verwendung des Befehls
+ angegeben, das auch erläutert wird. Anschließend wird ausführlich auf die
+ Parameter der Befehle eingegangen (Datentyp, Wertebereich, etc.). Aus den
+ einzelnen Informationstafeln gelangen Sie immer wieder zur Auswahl zurück.
+ Wird die Auswahl selbst verlassen, gelangen Sie zurück ins Ausgangsmenu.
+
+
+#on("b")#e   Eingabebefehle#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich die zur Verfügung stehenden Eingabe­
+ befehle detailliert erläutern lassen. Zuerst gelangen Sie in eine Auswahl, von
+ der aus zu jedem einzelnen Eingabebefehl eine Informationstafel abgerufen
+ werden kann:
+#page#
+#free(1.0)#
+ +------------------------------+
+ | Eingabebefehle: |
+ | |
+ | 1  dezimalwert |
+ | |
+ | 2  bitmuster |
+ | 3  bitsymbol |
+ | |
+ | 4  spannungswert |
+ | 5  wert von analogeingang |
+ | |
+ | z  Zurück in das Menu |
+ | |
+ | 1   2   3   4   5   z |
+ +------------------------------+
+
+
+#center#Abb.25:  Auswahl Eingabebefehle
+
+ Auf jeder Informationstafel ist ein kleines Beispiel zur Verwendung des Befehls
+ angegeben, das auch erläutert wird. Anschließend wird ausführlich auf die
+ Parameter der Befehle (Datentyp, Wertebereich, etc.) und die Werte, die
+ geliefert werden, eingegangen.
+
+ Aus den einzelnen Informationstafeln gelangen Sie immer wieder zur Auswahl
+ zurück. Wird die Auswahl selbst verlassen, gelangen Sie zurück ins Ausgangs­
+ menu.
+
+
+#on("b")#t   Testbefehle#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich die zur Verfügung stehenden Testbefehle
+ detailliert erläutern lassen. Zuerst gelangen Sie in eine Auswahl, von der aus zu
+ jedem einzelnen Testbefehl eine Informationstafel abgerufen werden kann:
+#page#
+ +------------------------+
+ | Testbefehle: |
+ | |
+ | 1  bitmuster gleich |
+ | 2  bit ist gesetzt |
+ | |
+ | z  Zurück in das Menu |
+ | |
+ | 1   2   z |
+ +------------------------+
+
+#center#Abb.26:  Auswahl Testbefehle
+
+ Auf jeder Informationstafel ist ein kleines Beispiel zur Verwendung des Befehls
+ angegeben, das auch erläutert wird. Anschließend wird ausführlich auf die
+ Parameter der Befehle (Datentyp, Wertebereich, etc.) und die Werte, die ge­
+ liefert werden, eingegangen.
+ Aus den einzelnen Informationstafeln gelangen Sie immer wieder zur Auswahl
+ zurück. Wird die Auswahl selbst verlassen, gelangen Sie zurück ins Ausgangs­
+ menu.
+
+
+#on("b")#w   Weitere Befehle#off("b")#
+
+ Hier werden noch weitere zur Verfügung stehende Befehle erläutert, die für die
+ Programmierung ganz hilfreich sind. Zuerst gelangen Sie in eine Auswahl, von
+ der aus zu jedem Befehl eine Informationstafel abgerufen werden kann:
+
+
+ +----------------------------+
+ | Weitere Befehle: |
+ | |
+ | 1  initialisiere interface |
+ | 2  warte |
+ | |
+ | z  Zurück in das Menu |
+ | |
+ | 1   2   z |
+ +----------------------------+
+
+#center#Abb.27:  Auswahl 'Weitere Befehle'
+#page#
+ Aus den einzelnen Informationstafeln gelangen Sie immer wieder zur Auswahl
+ zurück. Wird die Auswahl selbst verlassen, gelangen Sie zurück ins Ausgangs­
+ menu.
+
+
+#on("b")#b   Bitmuster#off("b")#
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion wird der Aufbau der Bitmuster erläutert, die als
+ Parameter übergeben oder auch von Prozeduren geliefert werden.
+
+ Insbesondere wird auf die Numerierung der einzelnen Bits eingegangen.
+
+
+#on("b")#s   Symbole/Zeichen#off("b")#
+
+ Nach Aufruf der Funktion werden die Zeichen erläutert, die bei der Be­
+ schreibung von Bitmustern und Bitsymbolen Verwendung finden.
+
+
+#on("b")#d   Digital-/Analogwerte#off("b")#
+
+ Bei den beiden Befehlen 'wert an analogausgang ausgeben' und 'wert von
+ analogeingang', wird ein Wert zwischen 0 und 255 als Parameter übergeben
+ bzw. von der Prozedur geliefert. Am Analogausgang wird aber eine Spannung
+ ausgegeben bzw. eingelesen. Hier wird erläutert, wie die Spannungswerte
+ innerhalb der Prozeduren gewandelt werden.
+
+
+#on("b")#7.3  Menufunktionen zum Oberbegriff 'Interface'#off("b")#
+
+Über die Menufunktionen unter diesem Oberbegriff nehmen Sie die Konfiguration
+von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vor. Ebenso ist von hier aus ein Test des Interface-Systems möglich.
+#page#
+
++-----------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
++-------+-------------------+-------------------------------------------+
+| | i  Informationen | |
+| | ---------------- | |
+| | k  Konfigurieren | |
+| | ---------------- | |
+| | a  Ausgabetest | |
+| | e  Eingabetest | |
+| +-------------------+ |
+| |
+| |
+| |
++---------------------------------------------------------------------- +
+| Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q> |
++-----------------------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.28:  Menubildschirm zum Oberbegriff 'Interface'
+
+
+#on("b")#i   Informationen#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie sich zu jedem Zeitpunkt die aktuell
+ eingestellte Konfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# anzeigen lassen. Sie können er­
+ sehen, welches Interface-System eingestellt ist, wie die Kanäle belegt und
+ numeriert sind (sehen Sie das Beispiel in Abb.13).
+
+ Ist eine Compact-Box oder ein Einzelsteckplatz eingestellt, erhalten Sie die
+ Informationen direkt eingeblendet. Ist dagegen ein Mehrfachsteckplatz einge­
+ stellt, gelangen Sie in eine Auswahl. Von hier aus können Sie Informationen zu
+ jedem einzelnen Steckplatz getrennt abrufen.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Wurde #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bisher noch nicht konfiguriert, so erhalten Sie eine
+ Warnung (sehen Sie Abb.11). In diesem Falle ist zunächst eine Konfigura­
+ tion von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vorzunehmen (sehen Sie die Beschreibung zur
+ nächsten Menufunktion).
+#page#
+#on("b")#k   Konfigurieren#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auf das aktuell angeschlos­
+ sene Interface-System einstellen. Dazu haben Sie verschiedene Angaben zu
+ machen.
+
+ Zunächst wird Ihnen eine Auswahl der Steckplatzart angeboten (sehen Sie
+ dazu Abb.12). Hier können Sie zur Zeit zwischen Compact-Box, Einzelsteck­
+ platz und Mehrfachsteckplatz wählen.
+
+ Ist eine Compact-Box angeschlossen, ist mit der hier gemachten Angabe die
+ Konfiguration abgeschlossen; die aktuelle Kanalbelegung wird Ihnen dann nur
+ noch zur Information eingeblendet.
+
+ Bei Einzel- und Mehrfachsteckplatz haben Sie noch anzugeben, welche Inter­
+ facekarte eingesteckt ist. Beim Einzelsteckplatz ist diese Angabe nur einmal zu
+ machen, beim Mehrfachsteckplatz halt mehrfach. Hierzu wird Ihnen aber
+ ebenfalls eine Auswahl angeboten (sehen Sie Abb.14). Nach jeder vorge­
+ nommenen Einstellung wird Ihnen zur Information die Kanalbelegung mitge­
+ teilt. Sofern Sie eine A/D-Karte verwenden, wird noch die Schalterstellung auf
+ der Karte erfragt, denn daraus kann #on("b")#gs-Prozess#off("b")# die eingestellte Eingangsem­
+ pfindlichkeit ermitteln.
+
+
+#on("b")#a   Ausgabetest#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie auf einfache Weise testen, ob Ihr Inter­
+ face-System korrekte Ausgaben erzeugt. Nach Aktivieren der Menufunktion
+ erhalten Sie die Möglichkeit, Ausgabewerte einzutragen (sehen Sie Abb.18).
+ Jede Eintragung ist durch <RETURN> abzuschließen.
+
+ Für den Ausgabetest sollte eine Leuchtdiodenanzeige zur Verfügung stehen, um
+ die Ausgaben am Interface kontrollieren zu können. Für detailliertere Informa­
+ tionen lesen Sie bitte unbedingt Kapitel 5.
+#page#
+ Fehlerfälle:
+ - Interface meldet sich nicht!
+ Abhilfe: Überprüfen, ob der Adapter ordnungsgemäß angeschlossen
+ und eingeschlatet ist (sehen Sie Kapitel 5). Wenn ein MUFI
+ verwendet wird, MUFI aus- und nach kurzer Pause wieder
+ einschalten. Noch einmal den Ausgabetest versuchen.
+ - Interface-Kanal belegt!
+ (Kann nur beim Betrieb von MUFI als Endgerät oder bei RS232-Adapter
+ auftreten!)
+ Abhilfe: Feststellen, welche Task an den Interface-Kanal gekoppelt ist
+ ('taskinfo (2) <RETURN>') und diese dann abmelden
+ ('break' oder 'end'). Die Nummer des Interfacekanals kann
+ mit dem Kommando 'put (interfacekanal) <RETURN>'
+ erfragt werden.
+ - Sehen Sie bitte die detaillierte Fehlerliste in Kapitel 5.5.
+
+
+#on("b")#e   Eingabetest#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie auf einfache Weise testen, ob über Ihr
+ Interface-System korrekte Eingaben möglich sind. Nach Aktivieren der Menu­
+ funktion erhalten Sie die Möglichkeit, am Interface angelegte Eingabewerte
+ abzulesen (sehen Sie Abb.19).
+
+ Für den Eingabetest sollte ein Codekartenleser oder zumindest ein kurzer
+ Draht zur Verfügung stehen. Für detailliertere Informationen lesen Sie bitte
+ unbedingt Kapitel 5.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Interface meldet sich nicht!
+ Abhilfe: Überprüfen, ob der Adapter ordnungsgemäß angeschlossen
+ und eingeschlatet ist (sehen Sie Kapitel 5). Wenn ein MUFI
+ verwendet wird, MUFI aus- und nach kurzer Pause wieder
+ einschalten. Noch einmal den Ausgabetest versuchen.
+#page#
+ - Interface-Kanal belegt!
+ (Kann nur beim Betrieb von MUFI als Endgerät oder bei RS232-Adapter
+ auftreten!)
+ Abhilfe: Feststellen, welche Task an den Interface-Kanal gekoppelt ist
+ ('taskinfo (2) <RETURN>') und diese dann abmelden
+ ('break' oder 'end'). Die Nummer des Interfacekanals kann
+ mit dem Kommando 'put (interfacekanal) <RETURN>'
+ erfragt werden.
+ - Sehen Sie bitte die detaillierte Fehlerliste in Kapitel 5.5.
+
+
+#on("b")#7.4  Menufunktionen zum Oberbegriff 'Programm'#off("b")#
+
+
++-------------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
+|---------------------+---------------------+-----------------------------|
+| | n  Neu erstellen | |
+| | a  Ansehen/Ändern | |
+| | | |
+| | s  Starten | |
+| | w  Wiederholen | |
+| | | |
+| | v  Verzeichnis | |
+| | | |
+| | l  Löschen | |
+| | d  Drucken | |
+| | | |
+| | k  Kopieren | |
+| | u  Umbenennen | |
+| +---------------------+ |
+|-------------------------------------------------------------------------|
+| Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q> |
++-------------------------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.29:  Menubildschirm zum Oberbegriff 'Programm'
+#page#
+#on("b")#n   Neu erstellen#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie eine neue Programmdatei anlegen und be­
+ schreiben.
+
+ Sie werden zunächst nach einem Namen für die #on("b")#neue#off("b")# Programmdatei gefragt.
+ Geben Sie einen beliebigen Namen (#on("b")#ohne Anführungszeichen (!)#off("b")#) ein und
+ schließen Sie die Eingabe durch <RETURN> ab. Daraufhin wird Ihnen auf
+ dem Bildschirm eine neue Datei zum beschreiben angeboten.
+
+ Sollte schon eine Programmdatei mit diesem Namen in der Task vorhanden
+ sein, so werden Sie darauf aufmerksam gemacht.
+
+ Sie können sich während des Schreibens die wichtigsten Tastenfunktionen des
+ Editors einblenden lassen. Tippen Sie dazu die Tastenfolge <ESC><?>. Es
+ erscheint dann das folgende Angebot aus dem Sie auswählen können:
+
+
+ +------------------------------------------------+
+ | Der EUMEL - Editor |
+ | |
+ | b ... Beschreibung desEditors |
+ | w ... Wichtige Tasten |
+ | p ... Positionieren der Schreibmarke |
+ | k ... Korrigieren im Text (Einfügen/Löschen) |
+ | m ... Markierte Textpassagen bearbeiten |
+ | l ... Lernen im Editor |
+ | a ... Anweisungen im Editor (Kommandodialog) |
+ | |
+ | z ... Zurück in den Schreibmodus |
+ | |
+ | b   w   p   k   m   l   a   z |
+ | |
+ +------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.30:  Informationsauswahl zum EUMEL-Editor
+#page#
+ Fehlerfälle:
+ - Eine Datei mit dem vorgeschlagenen Namen existiert schon.
+
+
+#on("b")#a   Ansehen/Ändern#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich Dateien, die schon in Ihrer Task
+ existieren, ansehen oder auch verändern.
+
+ Sie werden zunächst gefragt, ob Sie #on("b")#die zuletzt bearbeitete Programmdatei#off("b")#
+ ansehen bzw. verändern möchten (sofern Sie schon vorher mit #on("b")#gs-Prozess#off("b")# in
+ der Task gearbeitet haben).
+
+ Bejahen Sie diese Frage, dann wird Ihnen diese Programmdatei zur Be­
+ arbeitung angeboten. Verneinen Sie die Frage dagegen, so gelangen Sie in die
+ 'Auswahl' (d.h es werden Ihnen alle Programmdateien in der Task zur Auswahl
+ angeboten). Nachdem Sie einen der Namen angekreuzt haben, wird Ihnen die
+ ausgewählte Programmdatei zur Bearbeitung auf dem Bildschirm angebo­
+ ten.
+
+ Fehlerfälle:
+ - In der Task existiert noch keine Programmdatei.
+
+
+#on("b")#s   Starten#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie eine Programmdatei übersetzen und
+ ausführen lassen.
+
+ Sie werden zunächst gefragt, ob #on("b")#das zuletzt bearbeitete Programm#off("b")# ausgeführt
+ werden soll. Bejahen Sie die Frage, so wird dieses Programm gestartet; ver­
+ neinen Sie die Frage dagegen, so gelangen Sie in die 'Auswahl'. Nach An­
+ kreuzen des gewünschten Programmnamens wird das ausgewählte Programm
+ ausgeführt.
+#page#
+ Sind im Programm noch Fehler enthalten, so werden das Programm und die
+ Fehlermeldungen gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt (Paralleleditor)
+ und zur Korrektur angeboten. Für die Programmkorrektur stehen ebenfalls alle
+ Editorfunktionen zur Verfügung.
+
+ Sollte Ihnen beim Programmieren ein Fehler unterlaufen sein (z.B. eine
+ Endlosschleife), so kann mit der Tastenfolge <ESC><h> der Programmlauf
+ abgebrochen werden ("Notbremse").
+
+
+#on("b")##on("b")#w   Wiederholen#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie den Ablauf des zuletzt ausgeführten
+ Programms wiederholen, ohne daß das Programm neu übersetzt wird.
+
+ Beachten Sie aber bitte, daß Veränderungen am Programmtext, die seit dem
+ letzten Prtogrammlauf vorgenommen wurden, #on("b")#nicht#off("b")# berücksichtigt werden;
+ dazu muß das Programm erneut mit der Menufunktion 's Starten' übersetzt
+ werden.
+
+ Ist die Wiederholung eines Programmlaufs nicht möglich, so erfolgt ein Hin­
+ weis darauf.
+
+
+#on("b")#v   Verzeichnis#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich einen Überblick über die in Ihrer Task
+ vorhandenen Programmdateien verschaffen.
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion wird eine Liste der Programmdateien auf dem
+ Bildschirm ausgegeben, die sich in Ihrer Task befinden. Da die Liste selbst
+ eine Datei ist, kann Sie mit der Tastenkombination <ESC><q> verlassen
+ werden - hierauf wird auch in der Kopfzeile der Datei hingewiesen. Falls nicht
+ alle Namen auf den Bildschirm passen, können Sie das Fenster mit
+ <HOP><runter> und <HOP><hoch> verschieben.
+#page#
+#on("b")#l   Löschen#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie Programmdateien, die Sie nicht mehr
+ benötigen, die unnötig Platz belegen, löschen. Aber Vorsicht! Die Programm­
+ dateien verschwinden durch diese Funktion unwiederbringlich!
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion werden Ihnen alle Programmdateien, die sich in
+ Ihrer Task befinden, zur Auswahl angeboten. Hier können Sie die gewünschten
+ Namen ankreuzen. Die Auswahl wird dann durch die Tastenfolge
+ <ESC><q> verlassen.
+
+ Für jede einzelne Programmdatei wird noch einmal zur Sicherheit gefragt, ob
+ sie auch tatsächlich gelöscht werden soll. Zur Bestätigung tippen Sie bitte die
+ Taste <j> ('ja') - zur Verhinderung <n> ('nein').
+
+ Fehlerfälle:
+ - In der Task exsitiert noch keine Programmdatei.
+
+
+#on("b")#d   Drucken#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie Programmdateien über einen angeschlossenen
+ Drucker ausgeben lassen.
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion werden Ihnen alle Programmdateien, die sich in
+ Ihrer Task befinden, zur Auswahl angeboten. Hier können Sie die gewünschten
+ Namen ankreuzen. Die Auswahl wird dann durch die Tastenfolge
+ <ESC><q> verlassen.
+
+ Die angekreuzten Programmdateien werden anschließend zum Drucker ge­
+ schickt. Der Vorgang wird auf dem Bildschirm protokolliert.
+#page#
+ Fehlerfälle:
+ - In der Task existiert noch keine Programmdatei.
+ - Der Drucker ist nicht funktionsbereit.
+ - Der Drucker wird nicht über die Task 'PRINTER' betrieben.
+ - Auf Ihrem System werden die Druckkosten abgerechnet. Sie müssen sich
+ mit einer Codenummer identifizieren.
+
+
+#on("b")#k   Kopieren#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie sich eine Kopie einer bereits in der Task
+ vorhandenen Programmdatei anlegen. Das ist z.B. dann sinnvoll, wenn Sie sich
+ einen bestimmten 'Stand' aufbewahren wollen oder wenn Sie ein Programm
+ schreiben wollen, das einem bereits vorhandenen ähnelt.
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion werden Ihnen alle Programmdateien, die sich in
+ Ihrer Task befinden, zur Auswahl angeboten. Nach Ankreuzen eines Namens
+ wird die Auswahl automatisch verlassen.
+
+ Anschließend wird der angekreuzte Name angezeigt und der Name für die
+ Kopie erfragt. Es muß ein Name eingetragen werden, der in dieser Task noch
+ nicht für eine Programmdatei vergeben wurde; ansonsten erfolgt ein Hinweis
+ darauf und es wird nicht kopiert!
+
+ Da man aber oft für die Kopie einen ähnlichen Namen wie für das Original
+ wählt, wird der 'alte' Name vorgeschlagen. Aus genannten Gründen muß er
+ aber verändert werden. Sie können diesen Namen mit den üblichen Editier­
+ funktionen verändern oder mit <HOP><RUBOUT> löschen und ganz neu
+ eingeben. Sie sparen aber eine Menge Tipparbeit, wenn Sie einen langen
+ Namen nur an einer Stelle ändern wollen.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Eine Programmdatei mit dem gewünschten Namen existiert bereits in der
+ Task.
+#page#
+#on("b")#u   Umbenennen#off("b")#
+
+ Mit dieser Funktion können Sie einer bereits vorhandenen Programmdatei
+ einen neuen Namen geben.
+
+ Nach Aufruf dieser Funktion werden Ihnen alle Programmdateien, die sich in
+ Ihrer Task befinden, zur Auswahl angeboten. Nach Ankreuzen eines Namens
+ wird die Auswahl automatisch verlassen.
+
+ Anschließend wird dieser Name angezeigt und der zukünftige Name für die
+ Programmdatei erfragt. Es muß ein Name eingetragen werden, der in dieser
+ Task noch nicht für eine Programmdatei vergeben wurde - ansonsten erfolgt
+ ein Hinweis darauf und die Programmdatei wird nicht umbenannt!
+
+ Da man aber oft den 'neuen' Namen in Anlehnung an den 'alten' Namen
+ wählt, wird der 'alte' Name vorgeschlagen. Aus genannten Gründen muß er
+ aber verändert werden. Sie können diesen Namen mit den üblichen Editier­
+ funktionen verändern oder mit <HOP><RUBOUT> löschen und ganz neu
+ eingeben. Sie sparen aber eine Menge Tipparbeit, wenn Sie einen langen
+ Namen nur an einer Stelle ändern wollen.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Eine Programmdatei mit dem gewünschten Namen existiert bereits in der
+ Task.
+#page#
+#on("b")#7.5  Menufunktionen zum Oberbegriff 'Archiv'#off("b")#
+
+
++-----------------------------------------------------------------------+
+| PDV:  Info Interface Programm Archiv |
+|------------------+------------------------+---------------------------|
+| | r  Reservieren | |
+| | -  Neue Diskette | |
+| | | |
+| | -  Schreiben | |
+| | -  Checken | |
+| | -  Kombination | |
+| | -  Holen/Lesen | |
+| | -  Löschen | |
+| | | |
+| | -  Verzeichnis | |
+| | -  Drucken | |
+| | | +---------------------+ |
+| | i  Initialisieren | | Dateiaustausch mit:| |
+| | z  Zieltask einstellen | | Archiv | |
+| +------------------------+ | Archivname: | |
+| | __________ | |
+| +---------------------+ |
+|-----------------------------------------------------------------------|
+| Info:<ESC><?>/<?> Wahl:<Pfeile> Ausführen:<RETURN> Verlassen:<ESC><q> |
++-----------------------------------------------------------------------+
+
+#center#Abb.31:  Menubildschirm zum Oberbegriff 'Archiv'
+
+
+In diesem Kapitel werden alle die Menufunktionen beschrieben, die Ihnen unter dem
+Oberbegriff 'Archiv' im Menu angeboten werden. Mit den Funktionen in diesem Menu
+können Sie aber nicht nur Dateien auf dem Archiv behandeln, sondern auch in
+anderen Tasks im Multi-User-System oder über das EUMEL-Netz sogar auf anderen
+Rechnern!
+
+Wenn Sie dieses Pull-Down-Menu gerade aufgeschlagen haben, sind nicht alle Funk­
+tionen aktivierbar! Um weitere Funktionen zu aktivieren, muß erst einer der aktivier­
+baren Menupunkte gewählt werden.
+#page#
+#on("b")#r   Reservieren#off("b")# (des Archivlaufwerks)
+
+ Im EUMEL-Multi-User-System haben normalerweise mehrere Personen das
+ Zugriffsrecht auf das Archivlaufwerk. Allerdings muß der Zugriff so geregelt
+ werden, daß sich die Beteiligten dabei nicht gegenseitig "in die Quere
+ kommen". Ein Zugriff auf das Archivlaufwerk erfordert zunächst eine An­
+ meldung. Ist diese Anmeldung erfolgt, kann von den anderen Beteiligten so
+ lange nicht mehr auf das Laufwerk zugegriffen werden, bis es wieder freige­
+ geben worden ist.
+
+ Diese Anmeldung des Archivlaufwerkes erfolgt über die Menufunktion 'r Reser­
+ vieren'. Greift bereits eine andere Task auf das Laufwerk zu, so erhalten Sie
+ darüber einen Hinweis auf dem Bildschirm. Ansonsten wird an Sie die Frage
+ gestellt, ob die Diskette eingelegt und das Laufwerk geschlossen ist.
+
+ Erst zu diesem Zeitpunkt ist sichergestellt, daß Sie den alleinigen Zugriff auf
+ das Laufwerk haben. Deshalb sollten Sie, wenn Sie mit mehreren Personen am
+ Computer arbeiten, erst zum Zeitpunkt der Fragestellung die Diskette ins
+ Laufwerk einlegen.
+
+ Nachdem Sie die Diskette eingelegt und die Frage bejaht haben, ermittelt das
+ System selbständig den Namen der eingelegten Diskette, zeigt den Namen auf
+ dem Bildschirm (im kleinen Kasten unten) an und aktiviert die anderen
+ Menupunkte des Pull-Down-Menus.
+
+ Beim Verlassen des Pull-Down-Menus, wenn eine andere Zieltask eingestellt
+ wird oder wenn das Menu gänzlich verlassen wird, wird die Reservierung
+ automatisch aufgehoben!
+#page#
+ Fehlerfälle:
+ - Das Laufwerk ist von einer anderen Task belegt.
+ - Die Diskette ist falsch eingelegt oder das Laufwerk ist nicht richtig ge­
+ schlossen.
+ - Die Diskette ist nicht formatiert bzw. initialisiert.
+ - Die Diskette kann nicht gelesen werden (keine EUMEL-Diskette, Diskette
+ hat ein falsches Format, Diskette ist verschmutzt...).
+
+
+#on("b")#n   Neue Diskette#off("b")# (anmelden)
+
+ Der Dateiaustausch mit einer Diskette ist nur dann möglich, wenn der im
+ System eingestellte Diskettenname (auf dem Bildschirm im kleinen Kasten
+ unten sichtbar) mit dem tatsächlichen Namen der Diskette übereinstimmt.
+ Nach einem Diskettenwechsel ist das aber in der Regel nicht mehr der Fall.
+ Greift man dann auf die neu eingelegte Diskette zu, so erscheint die Fehlermel­
+ dung: 'Falscher Archivname! Bitte neue Diskette anmelden!'.
+
+ Das Anmelden einer neuen Diskette - ohne einen neuen Reservierungsvorgang
+ - wird durch diese Menufunktion ermöglicht. Nach Aktivieren dieses Menu­
+ punktes wird der Name der eingelegten Diskette ermittelt, im System eingestellt
+ und auf dem Bildschirm angezeigt.
+
+ Im Gegensatz zur Menufunktion 'r Reservieren' greift das System ohne Anfrage
+ an den Benutzer auf das Archivlaufwerk zu (die Reservierung bleibt ja
+ bestehen). Ist das Archivlaufwerk reserviert, so ist die Neuanmeldung einer
+ Diskette über diese Menufunktion weniger zeitaufwendig.
+
+ Fehlerfälle:
+ - wie unter 'r Reservieren'.
+#page#
+#on("b")#s   Schreiben#off("b")# (Kopieren)
+
+ Alle Dateien der eigenen Task werden zur Auswahl angeboten. Wenn Sie die
+ Auswahl durch die Tastenfolge <ESC><q> verlassen, überprüft das System
+ zunächst, ob die Dateien in der eingestellten Zieltask schon vorhanden sind. Ist
+ das der Fall, wird erfragt, ob die dort vorhandenen Dateien überschrieben, d.h.
+ gelöscht werden dürfen (s.u.). Anschließend werden alle angekreuzten Dateien
+ in der Reihenfolge, in der Sie sie angekreuzt haben, in die eingestellte Zieltask
+ kopiert. Der Vorgang wird auf dem Bildschirm protokolliert. Die Original­
+ dateien in der eigenen Task bleiben dabei erhalten.
+
+ Wenn in der Zieltask schon eine Datei existiert, die den gleichen Namen hat
+ wie eine Datei, die Sie dorthin kopieren möchten, so wird angefragt, ob die
+ vorher schon existierende Datei überschrieben (gelöscht!) werden soll. Bejahen
+ Sie diese Frage, so wird die bereits in der Zieltask existierende Datei (un­
+ wiederbringlich) gelöscht und die gewünschte Datei dorthin transportiert. Ein
+ Überschreiben aus Versehen ist nicht möglich, wenn Sie die an Sie gestellte
+ Frage sorgfältig beantworten.
+
+ Verneinen Sie die Frage, so wird die Datei auch nicht hinübertransportiert! Sie
+ können die Datei aber umbenennen (Menufunktion 'u Umbenennen' unter
+ den Oberbegriffen 'Landschaft'/Arbeitsfeld' bzw. 'Programm') und an­
+ schließend mit anderem Namen hinüberschreiben.
+
+ Beachten Sie, daß beim Überschreiben einer Datei auf einer Archivdiskette der
+ Speicherplatz der alten (überschriebenen) Version im allgemeinen nicht
+ wiederverwendet werden kann. In einem solchen Fall könnte die Diskette voll
+ geschrieben werden, obwohl eigentlich genügend Platz vorhanden wäre. Zur
+ Optimierung wird deshalb zuerst überprüft, ob die angekreuzten Dateien
+ schon in der Zieltask vorhanden sind und löscht diese, wenn Sie Ihr Einver­
+ ständnis geben. Erst anschließend werden die Dateien insgesamt kopiert.
+#page#
+ Normalerweise ist als Zieltask das Archivlaufwerk der eigenen Station einge­
+ stellt. Mit der Menufunktion 'z Zieltask einstellen' kann diese Einstellung aber
+ verändert werden.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Die Diskette ist falsch eingelegt oder beschädigt.
+ - Die Diskette kann nicht beschrieben werden (Schreibfehler).
+ - Die Diskette ist voll.
+ - Sehen Sie auch unter 'r Reservieren'
+ 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#c   Checken#off("b")#
+
+ Diese Menufunktion kann nur ausgeführt werden, wenn der Dateiaustausch
+ mit einem Archiv(manager) erfolgt - ansonsten ist diese Menufunktion auch
+ nicht aktivierbar. Die Menufunktion dient dazu, auf Diskette geschriebene
+ Dateien auf Lesefehler hin zu prüfen. Es empfiehlt sich, diese Prüfroutine auf
+ neu auf die Diskette geschriebene Dateien anzuwenden. Sehen Sie dazu auch
+ 'k Kombination'.
+
+ Alle Dateien der eingestellten Zieltask (Archiv) werden zur Auswahl angeboten.
+ Wenn Sie die Auswahl durch die Tastenfolge <ESC><q> verlassen, werden
+ alle angekreuzten Dateien in der Reihenfolge, in der Sie sie angekreuzt haben,
+ "gecheckt", d.h. auf Lesefehler hin überprüft. Der Vorgang wird auf dem Bild­
+ schirm protokolliert.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Lesefehler auf dem Archiv.
+ - Sehen Sie auch unter 'r Reservieren'.
+
+#page#
+#on("b")#k   Kombination#off("b")#
+
+ Diese Menufunktion ist eine Kombination aus den beiden Menufunktionen 's
+ Schreiben' und 'c Checken' (Sehen Sie weitere Informationen auch dort!).
+
+ Alle Dateien der eigenen Task werden zur Auswahl angeboten. Wenn Sie die
+ Auswahl durch die Tastenfolge <ESC><q> verlassen, werden alle ange­
+ kreuzten Dateien in der Reihenfolge, in der Sie sie angekreuzt haben, in die
+ eingestellte Zieltask kopiert (gegebenenfalls müssen bereits vorhandene
+ Dateien gleichen Namens in der Zieltask gelöscht werden). Anschließend
+ werden alle Dateien, die gerade geschrieben wurden, gecheckt, d.h. auf Lese­
+ fehler hin untersucht. Beide Vorgänge werden auf dem Bildschirm
+ protokolliert.
+
+ Da die 'Check' - Operation nur bei Archivmanagern zulässig ist, ist diese Menu­
+ funktionen ebenfalls nur bei Archivmanagern aktivierbar. Zur Erläuterung
+ sehen Sie bitte auch unter 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#h   Holen/Lesen#off("b")#
+
+ Die Menufunktion dient dazu, Dateien, die bereits auf einer Archivdiskette oder
+ in einer anderen Task existieren, in die eigene Task zu kopieren.
+
+ Alle Dateien der eingestellten Zieltask werden zur Auswahl angeboten. An­
+ schließend werden Kopien der angekreuzten Dateien in der Reihenfolge des
+ Ankreuzens in die eigene Task geholt. Das Original in der Zieltask bleibt dabei
+ unverändert! Der Vorgang wird auf dem Bildschirm protokolliert.
+
+ Sind in der eigenen Task schon Dateien mit gleichem Namen vorhanden, so
+ wird gefragt, ob die 'alten' Dateien überschrieben (gelöscht) werden dürfen.
+ Nur wenn Sie zustimmen, werden die in Ihrer Task existierenden Dateien
+ (unwiederbringlich!) gelöscht und Kopien der gleichnamigen Dateien aus der
+ Zieltask angefertigt.
+#page#
+ Stimmen Sie dem Löschvorgang nicht zu, dann bleiben die bisherigen Dateien
+ in Ihrer Task erhalten - die Dateien aus der Zieltask werden dann aber auch
+ nicht in Ihre Task kopiert! Um dennoch die Kopien zu erhalten, können Sie die
+ namensgleichen Dateien in Ihrer Task umbenennen und dann erst die Dateien
+ aus der anderen Task anfordern.
+
+ Normalerweise werden die Dateien vom Archiv der eigenen Station geholt. Mit
+ dem Menupunkt 'z Zieltask einstellen' kann diese Einstellung verändert
+ werden.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Lesefehler auf dem Archiv.
+ - Sehen Sie auch unter 'r Reservieren'
+ 's Schreiben'
+ 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#l   Löschen#off("b")#
+
+ Die Menufunktion dient dazu, Dateien in der Zieltask (unwiederbringlich!) zu
+ löschen. Dazu werden alle Dateien der eingestellten Zieltask zur Auswahl ange­
+ boten. Anschließend werden die angekreuzten Dateien in der Reihenfolge ihres
+ Ankreuzens gelöscht. Zur Sicherheit muß noch einmal für jede einzelne Datei
+ bestätigt werden, daß sie auch tatsächlich gelöscht werden soll.
+
+ Beachten Sie, daß beim Löschen einer Datei auf einer Archivdiskette der
+ Speicherplatz im allgemeinen nicht wieder verwendet werden kann. In einem
+ solchen Fall könnte die Diskette voll geschrieben werden, obwohl eigentlich
+ genügend Platz vorhanden wäre. Diese Probleme treten bei anderen Tasks, die
+ keine Archivmanager sind, nicht auf, da deren Speicherplatz intelligenter
+ verwaltet wird.
+#page#
+ Normalerweise ist als Zieltask das Archiv der eigenen Station eingestellt. Mit
+ dem Menupunkt 'z Zieltask einstellen' kann diese Einstellung verändert
+ werden.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Sehen Sie auch unter 'r Reservieren'
+ 's Schreiben'
+ 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#v   Verzeichnis#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie sich einen Überblick über die in der
+ Zieltask (z.B. auf dem Archiv) vorhandenen Dateien verschaffen.
+
+ Nach Aufruf der Funktion wird eine Liste der Dateien auf dem Bildschirm
+ ausgegeben, die sich in der Zieltask (z.B. auf dem Archiv) befinden. Ist die
+ Zieltask ein Archiv(manager), so wird auch angezeigt, wieviel Platz auf der
+ Diskette belegt ist. Da die Liste selbst eine Datei ist, kann sie mit der Tasten­
+ kombination <ESC><q> verlassen werden. Falls nicht alle Dateinamen auf
+ den Bildschirm passen, können Sie das Fenster mit <HOP><hoch> und
+ <HOP><runter> verschieben.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Sehen Sie unter 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#d   Drucken#off("b")#
+
+ Das Verzeichnis der Dateien in der Zieltask, das man mit der Menufunktion 'v
+ Verzeichnis' auf dem Bildschirm angezeigt bekommt, kann mit dieser Menu­
+ funktion ausgedruckt werden.
+#page#
+ Zur Sicherheit wird angefragt, ob wirklich ein solches Dateiverzeichnis der
+ Zieltask gedruckt werden soll. Bejaht man die Frage, so wird ein Dateiver­
+ zeichnis erstellt und zum Drucker geschickt.
+
+ Fehlerfälle:
+ - Der Drucker ist nicht funktionsbereit.
+ - Der Drucker wird nicht über die Task 'PRINTER' betrieben.
+ - Auf Ihrem System werden die Druckkosten abgerechnet. Sie müssen sich
+ mit einer Codenummer identifizieren.
+
+
+#on("b")#i  Initialisieren#off("b")#
+
+ Diese Menufunktion gestattet es, frische Disketten zu formatieren, zu
+ initialisieren bzw. beschriebene Disketten vollständig zu löschen und ggf. dabei
+ umzubenennen. Bei Aufruf dieser Menufunktion wird - sofern noch nicht
+ geschehen - das Archivlaufwerk automatisch reserviert.
+
+ Wenn Sie eine fabrikneue Diskette aus der Verpackung nehmen, müssen Sie
+ diese zunächst #on("b")#formatieren#off("b")#. Dabei wird die Diskette auf ein festgelegtes
+ physikalisches Format eingestellt. Ohne daß diese Operation vorausgegangen
+ ist, kann eine Diskette weder beschrieben noch gelesen werden.
+
+ Prinzipiell braucht eine Diskette nur ein einziges Mal formatiert zu werden. Sie
+ können Sie jedoch jederzeit wieder formatieren - z.B. wenn Sie Disketten ha­
+ ben, von denen Sie nicht genau wissen, für welche Zwecke sie zuvor verwendet
+ wurden.
+
+ Wenn Sie diese Menufunktion aktivieren, werden Sie so zunächst gefragt, ob Sie
+ die Diskette auch formatieren wollen. Bejahen Sie die Frage, so werden Ihnen
+ mehrere Formate zur Auswahl angeboten:
+#page#
+ +----------------------------------+
+ | Formatieren einer Diskette |
+ | |
+ | Dies sind die möglichen Formate: |
+ | |
+ | 1 .... 40 Spur - 360 KB |
+ | 2 .... 80 Spur - 720 KB |
+ | 3 .... 5 1/4" - 1,2 MB |
+ | 4 .... 3 1/2" - 1,4 MB |
+ | s .... Standard - Format |
+ | |
+ | |
+ | 1   2   3   4   s |
+ +----------------------------------+
+
+#center#Abb.32:  Auswahl der Archiv-Formate
+
+ Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler, welches Format Sie bei Ihrem Rechner
+ und den von Ihnen verwendeten Disketten einstellen müssen. Manche Rechner
+ unterstützen diese Operation innerhalb des EUMEL-Systems auch gar nicht,
+ das Formatieren muß dann irgendwie anders außerhalb des EUMEL-Systems
+ geschehen.
+
+ Wenn Sie die Formatierung abgeschlossen oder auch übersprungen haben,
+ beginnt die eigentliche Initialisierung der Diskette. Dabei wird als erstes der
+ Archivname auf die Diskette geschrieben. Alle alten Daten, die sich ggf. auf der
+ Diskette befinden, werden bei diesem Vorgang unwiederbringlich (!) gelöscht.
+
+ Zur Sicherheit überprüft das System in jedem Falle, ob es sich um eine EUMEL
+ - Diskette handelt, und erfragt Ihr Einverständnis, ob die Diskette wirklich
+ initialisiert werden soll. Geben Sie hierzu Ihr Einverständnis, dann wird noch
+ der (neue) Archivname erfragt. Hatte die Diskette schon einen Namen, dann
+ wird dieser zum Überschreiben angeboten. Wollen Sie den alten Archivnamen
+ beibehalten, so brauchen Sie nur die <RETURN>-Taste zu tippen, ansonsten
+ können Sie den Namen auch zuvor verändern oder einen ganz neuen Namen
+ hinschreiben. Anhand des ausgegebenen Namens können Sie auch über­
+ prüfen, ob Sie die richtige Diskette eingelegt haben.
+#page#
+ Das Initialisieren funktioniert natürlich nur, wenn Sie als Zieltask einen
+ Archivmanager eingestellt haben - ansonsten ist diese Menufunktion gesperrt
+ (nicht aktivierbar!).
+
+ Fehlerfälle:
+ - Formatieren ist nicht auf dem System möglich.
+ - Sehen Sie auch unter 'r Reservieren'
+ 'z Zieltask einstellen'.
+
+
+#on("b")#z   Zieltask einstellen#off("b")#
+
+ Mit dieser Menufunktion können Sie festlegen, mit welcher Zieltask Sie
+ kommunizieren, d.h. z.B. Dateien austauschen möchten. Normalerweise ist hier
+ das Archiv am eigenen Rechner eingestellt. Das wird auch nach Aufklappen des
+ Pull-Down-Menus im Kasten unten angezeigt.
+
+ Diese Menufunktion kann im Unterricht z.B. dazu genutzt werden, um fertig­
+ gestellte Hausaufgaben in eine bestimmte Task zu schicken (Vatertask) oder um
+ von dort z.B. vorgefertigte Landschaften oder/und Programme abzuholen.
+
+ Sie können aber auch eine andere Task einstellen (z.B. die Vatertask oder die
+ Task 'PUBLIC'), um mit diesen Dateien auszutauschen oder um sich auch nur
+ einen Überblick über die dort vorhandenen Dateien zu verschaffen. Wenn Sie
+ mit Ihrem Rechner in ein EUMEL-Netz integriert sind, können Sie auch auf
+ Tasks anderer Rechner zugreifen oder auch Disketten von Laufwerken anderer
+ Rechner einlesen (z.B. wenn Sie Disketten anderer Formate haben, die von
+ Ihrem Rechner nicht gelesen werden können).
+
+ Dabei werden zwei Anforderungen an die Zieltask gestellt: Sie muß existieren
+ und bereit für den Dateiaustausch sein, d.h es muß eine Managertask sein, auf
+ die Sie Zugriff haben. Versuchen Sie auf andere Tasks zuzugreifen, so erhalten
+ Sie entsprechende (Fehler-)Meldungen.
+#page#
+ Zu beachten ist noch, daß es im EUMEL-System verschiedene Arten von
+ Managertasks gibt - Archivmanager und normale Dateimanager. Der Unter­
+ schied besteht darin, daß ein Archivmanager vom Benutzer vor dem Zugriff
+ reserviert werden muß - anschließend hat nur dieser Benutzer (bis zur Aufgabe
+ der Reservierung) ein Zugriffsrecht auf den Manager. Normale Dateimanager
+ können dagegen von mehreren Benutzern in beliebiger Reihenfolge ange­
+ sprochen werden.
+
+ Ein Archivmanager kann auch auf bestimmte Diskettenformate spezialisert sein
+ (z.B. auf das Lesen von DOS-Disketten). Manche Rechner haben auch mehrere
+ Archivmanager für verschiedene Laufwerke etc. Durch Einstellen unterschied­
+ licher Archivmanager können Sie dann auf verschiedenen Laufwerken
+ archivieren.
+
+ Nach Aktivieren dieses Menupunktes werden Ihnen die folgenden Alternativen
+ angeboten:
+
+
+ +-----------------------------------------+
+ | Dateiaustausch gewünscht mit: |
+ | |
+ | a ...   Archiv (Eigene Station) |
+ | |
+ | v ...   Vatertask |
+ | |
+ | p ...   'PUBLIC' (Eigene Station) |
+ | |
+ | s ...   Sonstige Task |
+ | |
+ | Archiv   Vatertask   PUBLIC   Sonstige |
+ +-----------------------------------------+
+
+#center#Abb.33:  Auswahl der Zieltask
+
+ Da der Dateiaustausch mit dem Standardarchiv der eigenen Station (Task:
+ 'ARCHIVE'), mit der Vatertask und der Task 'PUBLIC' recht häufig in Anspruch
+ genommen wird, sind diese drei Optionen unter den Alternativen direkt ange­
+#page#
+ geben. Entscheiden Sie sich für eine dieser drei Tasks, so nimmt das System
+ alle notwendigen Einstellungen vor. Möchten Sie dagegen in Kontakt mit einer
+ anderen Task treten, so wählen Sie die Alternative 's ... Sonstige Task'. In
+ diesem Falle haben Sie noch 3 Angaben zu machen:
+
+ - Zunächst werden Sie nach dem Namen der Zieltask gefragt. Geben Sie den
+ Namen der Zieltask - ohne Anführungsstriche (!) - ein und schließen Sie
+ die Eingabe mit der <RETURN>-Taste ab. (Den ausgegebenen Namen der
+ z.Z. eingestellten Task können Sie dabei verändern bzw. überschreiben.)
+
+ - Dann wird die Nummer der Station im EUMEL-Netz erfragt, auf der sich
+ die Zieltask befindet. Die Nummer Ihrer Station wird als Vorschlag ausge­
+ geben. Wollen Sie mit einer Task auf Ihrem Rechner kommunizieren, so
+ brauchen Sie diesen Vorschlag nur durch Drücken der <RETURN>-Taste
+ bestätigen - ansonsten tragen Sie zuvor die entsprechende Stationsnummer
+ ein. Ist Ihr Rechner nicht in ein EUMEL-Netz integriert, so wird die
+ Stationsnummer 0 (Null) ausgegeben. Bitte bestätigen Sie diese Stations­
+ nummer durch Tippen der <RETURN>-Taste.
+
+ - Zum Abschluß müssen Sie noch angeben, ob die eingestellte Zieltask ein
+ Archivmanager ist oder nicht.
+
+ Das System versucht dann den Kontakt herzustellen. Je nachdem, welche
+ Einstellung Sie vorgenommen haben, sind bestimmte Funktionen innerhalb
+ des Menus nicht aktivierbar. Das System läßt nur die Funktionen zu, die
+ aufgrund Ihrer Einstellungen zulässig sind.
+
+ Im Kasten unten auf dem Bildschirm wird jeweils angezeigt, welche Zieltask
+ eingestellt ist. Erscheint in diesem Kasten auch ein Hinweis auf den Archiv­
+ namen, so haben Sie einen Archivmanager eingestellt. Ist dagegen vor dem
+ Namen der Zieltask noch eine Zahl und ein Schrägstrich angegeben, so haben
+ Sie eine Zieltask auf einem anderen Rechner eingestellt.
+#page#
+ Bedenken Sie, daß Operationen mit Tasks auf anderen Stationen länger an­
+ dauern können - werden Sie nicht ungeduldig!
+
+ Sie können die Einstellung der Zieltask jederzeit wieder verändern!
+
+ Fehlerfälle:
+ - Die eingestellte Zieltask existiert nicht.
+ - Die eingestellte Zieltask existiert zwar, ist aber nicht empfangsbereit, d.h.
+ ein Zugriff von Ihrer Task aus ist nicht möglich!
+ - Das Netz ist nicht funktionsbereit (Collector-Task fehlt).
+ - Die Kommunikation war nicht erfolgreich.
+ - Die gewünschte Operation kann mit der eingestellten Zieltask nicht ausge­
+ führt werden (Zieltask ist z.B. gar kein Archivmanager - Sie aber ver­
+ suchen, das Laufwerk zu reservieren).
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-8 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-8
new file mode 100644
index 0000000..c36ccc9
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-8
@@ -0,0 +1,377 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#8  Detailbeschreibung der Basisbefehle und Tests#off("b")#
+
+
+#on("b")#
+BOOL PROC abbruch gewuenscht
+#off("b")#
+
+ - erfragt, ob inzwischen durch einen Basisbefehl die Tastenfolge <ESC><q>
+ im Eingabestrom registriert worden ist. Ist das der Fall, liefert die Prozedur
+ den Wert 'TRUE', sonst 'FALSE'.
+
+
+#on("b")#
+BOOL PROC bit ist gesetzt (INT CONST kanal, bitnummer)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Eingabe möglich!".
+ - untersucht, ob die angegebene Bitnummer zulässig ist (0 #on("b")#<#off("b")# 'bitnummer' #on("b")#<#off("b")#
+ 7). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "Bit­
+ nummer ... ist nicht zulässig!".
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal.
+ - liefert den Wert 'TRUE', wenn in der binären Darstellung das Bit mit der
+ angegebenen Bitnummer gesetzt ist ("I"), sonst den Wert 'FALSE'.
+
+#on("b")#
+TEXT PROC bitmuster (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+#page#
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Eingabe möglich!".
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal ein und wandelt
+ ihn in die binäre Darstellung.
+ - liefert einen Text der Länge 8, bestehend aus den Zeichen "I" und/oder "O".
+
+
+#on("b")#
+PROC bitmuster ausgeben (INT CONST kanal,
+ TEXT CONST bitmuster)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Aus­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Ausgabe möglich!".
+ - untersucht die übergebene Zeichenkette (bitmuster) auf korrekte Länge (8
+ Zeichen). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Das Bitmuster ... hat eine unzulässige Länge!".
+ - überprüft die in der übergebenen Zeichenkette (bitmuster) vorkommenden
+ Symbole auf ihre Zulässigkeit ("I", "O", "X", "T"). Taucht ein unzulässiges
+ Symbol auf, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "... ist ein unzu­
+ lässiges Bitsymbol in ...!".
+#page#
+ - aus dem am angegebenen Kanal zuletzt ausgegeben Wert und der über­
+ gebenen Zeichenkette (bitmuster) wird der auszugebende Dezimalwert er­
+ mittelt. Dieser Dezimalwert wird am angegebenen Kanal ausgegeben. Dabei
+ bedeuten "I", daß das betreffende Bit gesetzt wird,  "O", daß das betreffende
+ Bit nicht gesetzt wird,  "X", daß das betreffende Bit gegenüber der zuvor
+ erfolgten Ausgabe am gleichen Kanal nicht verändert wird und   "T", daß das
+ betreffende Bit gegenüber der zuvor erfolgten Ausgabe am gleichen Kanal
+ invertiert wird.
+
+
+#on("b")#
+BOOL PROC bitmuster gleich (INT CONST kanal,
+ TEXT CONST vergleichsmuster)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Eingabe möglich!".
+ - untersucht die übergebene Zeichenkette (bitmuster) auf korrekte Länge (8
+ Zeichen). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Das Bitmuster ... hat eine unzulässige Länge!".
+ - überprüft die im 'vergleichsmuster' vorkommenden Symbole auf ihre Zu­
+ lässigkeit ("I", "O", "X"). Taucht ein unzulässiges Symbol auf, erfolgt ein
+ Abbruch mit der Fehlermeldung "... ist ein unzulässiges Bitsymbol in ...!".
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal ein und wandelt
+ ihn in die binäre Darstellung.
+ - überprüft, ob das eingelesene Bitmuster zum 'vergleichsmuster' "paßt". Ist
+ das der Fall, wird der Wert 'TRUE' geliefert, sonst der Wert 'FALSE'.
+#page#
+#on("b")#
+TEXT PROC bitsymbol (INT CONST kanal, bitnummer)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Eingabe möglich!".
+ - untersucht, ob die angegebene Bitnummer zulässig ist (0 #on("b")#<#off("b")# 'bitnummer' #on("b")#<#off("b")#
+ 7). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "Bit­
+ nummer ... ist nicht zulässig!".
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal ein und wandelt
+ ihn in die binäre Darstellung.
+ - liefert einen Text der Länge 1, nämlich "I" oder "O".
+
+
+#on("b")#
+PROC bitsymbol ausgeben (INT CONST kanalnummer, bitnummer,
+ TEXT CONST bitsymbol)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Aus­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Ausgabe möglich!".
+#page#
+ - untersucht, ob die angegebene Bitnummer zulässig ist (0 #on("b")#<#off("b")# 'bitnummer' #on("b")#<#off("b")#
+ 7). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "Bit­
+ nummer ... ist nicht zulässig!".
+ - überprüft das übergebene Bitsymbol auf Zulässigkeit ("I", "O", "X", "T").
+ Taucht ein unzulässiges Symbol auf oder besteht das Bitsymbol aus mehr als
+ einem Zeichen, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "... ist ein unzu­
+ lässiges Bitsymbol!".
+ - ermittelt aus dem am angegebenen Kanal zuletzt ausgegeben Wert und der
+ übergebenen Bitnummer/dem übergebenen Bitsymbol den auszugebende
+ Dezimalwert. Dieser Dezimalwert wird am angegebenen Kanal ausgegeben.
+ Dabei bedeuten "I", daß das betreffende Bit gesetzt wird,  "O", daß das be­
+ treffende Bit nicht gesetzt wird,  "X", daß das betreffende Bit gegenüber der
+ zuvor erfolgten Ausgabe am gleichen Kanal nicht verändert wird und  "T", daß
+ das betreffende Bit gegenüber der zuvor erfolgten Ausgabe am gleichen Kanal
+ invertiert wird.
+
+
+#on("b")#
+INT PROC dezimalwert (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Eingabe möglich!".
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal ein.
+ - liefert einen INT-Wert mit  0 #on("b")#<#off("b")# 'wert' #on("b")#<#off("b")# 255.
+#page#
+#on("b")#
+PROC dezimalwert ausgeben (INT CONST kanal, wert)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine digitale Aus­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Digital-Ausgabe möglich!".
+ - ermittelt den auszugebenden Wert durch die Rechnung
+#on("b")#
+#center#ausgabe = wert MOD 256,
+#off("b")#
+ und gibt diesen am angegebenen Kanal aus.
+
+
+#on("b")#
+PROC initialisiere interface
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob das Programm korrekt (mit 'run pdv') gestartet wurde. Ist das
+ nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung "PDV-Programme
+ müssen mit 'run pdv' gestartet werden!". Dieser Fehler kann nicht auftreten,
+ wenn die Programme vom #on("b")#gs-Prozess#off("b")#-Menu gestartet werden!
+ - An jeden Digitalausgang des angeschlossenen Interface-Systems wird der Wert
+ '0', an jeden Analogausgang eine "Nullspannung" angelegt (d.h. alles wird
+ "ausgeschaltet"). Die internen Variablen werden dabei initialisiert.
+#page#
+#on("b")#
+PROC spannungswert (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine analoge Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Analog-Eingabe möglich!".
+ - ermittelt die laut Konfiguration aktuelle Obergrenze (u max) und Untergrenze
+ (u min) des Spannungsbereiches am angegebenen Analogeingang.
+ - liest den aktuell anliegenden Wert (0 #on("b")#<#off("b")# 'wert' #on("b")#<#off("b")# 255) am angegebenen
+ Kanal ein und wandelt ihn nach folgender Rechnung:
+
+#on("b")#
+ real(wert) * (u max - u min)
+ lieferwert = ---------------------------- + u min
+ 255.0
+
+#off("b")#
+ - liefert einen REAL-Wert mit  u min #on("b")#<#off("b")# 'lieferwert' #on("b")#<#off("b")# u max, gerundet auf drei
+ Nachkommastellen.
+
+
+#on("b")#
+PROC spannungswert ausgeben (INT CONST kanal,
+ REAL CONST spannung)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+#page#
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine analoge Aus­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Analog-Ausgabe möglich!".
+ - ermittelt die laut Konfiguration aktuelle Obergrenze (u max) und Untergrenze
+ (u min) des Spannungsbereiches am angegebenen Analogausgang und prüft,
+ ob  u min #on("b")#<#off("b")# 'spannung' #on("b")#<#off("b")# u max. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch
+ mit der Fehlermeldung 'Der Spannungswert ... ist nicht zulässig!".
+ - wandelt die angegebene 'spannung' nach der Rechnung:
+
+#on("b")#
+ (wert - u min) * 255.0
+ ausgabewert = int ( ---------------------- + 0.5 )
+ u max - u min
+
+#off("b")#
+ - gibt den ermittelten 'ausgabewert' am angegebenen Kanal aus.
+
+
+#on("b")#
+REAL PROC temperatur (REAL CONST spannungswert)
+#off("b")#
+
+ - errechnet aus dem Spannungswert, der vom Temperaturfühler eingelesen
+ wurde, der Thermometerkonstanten und der Minimaltemperatur die
+ Temperatur in �C.
+ - liefert einen REAL-Wert (die Temperatur in �C).
+ So nur anwendbar auf den Temperaturfühler der Fa. AKTRONIK!
+
+
+#on("b")#
+PROC tue nichts
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+#page#
+#on("b")#
+PROC warte (INT CONST sekunden)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - wirkt sonst wie 'pause (sekunden * 10)'.
+
+
+#on("b")#
+PROC warte (REAL CONST sekunden)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - wirkt sonst wie 'pause (int (sekunden * 10.0 + 0.5))'.
+
+
+#on("b")#
+PROC wert an analogausgang ausgeben (INT CONST kanal, wert)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine analoge Aus­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Analog-Ausgabe möglich!".
+ - ermittelt den auszugebenden Wert durch die Rechnung
+
+#on("b")#
+#center#ausgabe = wert MOD 256,
+
+#off("b")#
+ und gibt diesen Wert am angegebenen Kanal aus. Die am Analogausgang
+ auszugebende Spannung wird vom D/A-Wandler des Interface-Systems er­
+ mittelt.
+#page#
+#on("b")#
+INT PROC wert von analogeingang (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+ - untersucht, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><h> eingegeben wurde.
+ Ist das der Fall, dann erfolgt ein Abbruch mit der Fehlermeldung
+ "Programm-Abbruch durch <ESC><h>!".
+ - registriert, ob inzwischen die Tastenfolge <ESC><q> eingegeben wurde.
+ - untersucht, ob die angegebene Kanalnummer grundsätzlich zulässig ist (1 #on("b")#<#off("b")#
+ 'kanal' #on("b")#<#off("b")# 49). Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "Kanalnummer ... ist unzulässig!".
+ - untersucht, ob am angegebenen Kanal laut Konfiguration eine analoge Ein­
+ gabe möglich ist. Ist das nicht der Fall, erfolgt ein Abbruch mit der Fehler­
+ meldung "An Kanal ... ist keine Analog-Eingabe möglich!".
+ - liefert den vom A/D-Wandler des Interface-Systems gelieferten Wert mit 0 #on("b")#<#off("b")#
+ 'lieferwert' #on("b")#<#off("b")# 255.
+
diff --git a/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-9 b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-9
new file mode 100644
index 0000000..6551b01
--- /dev/null
+++ b/app/gs.process/1.02/doc/gs-prozess-9
@@ -0,0 +1,477 @@
+limit (11.0)##pagelength (16.5)##block#
+#start (2.0,0.0)#
+#page (1)#
+#headodd#
+#center#gs-Prozess#right#%
+
+#end#
+#headeven#
+%#center#gs-Prozess
+
+#end#
+#center#1
+
+#on("b")#9  Hinweise für den Systembetreuer/   Programmierer#off("b")#
+
+Sie haben wahrscheinlich bisher - ausschließlich zu Testzwecken - mit nur einem
+Interface-System gearbeitet. In diesem Kapitel möchten wir Ihnen Vorschläge
+machen, wie Sie Ihr Tasksystem organisieren können, um möglichst effektiv und
+störungsfrei mit der vorhandenen Hardware zu arbeiten.
+
+Neben den Möglichkeiten der Organisation des Systems werden wir Ihnen zeigen, wie
+Sie eine einmal vorgenommene Konfiguration/Organisation "fixieren", d.h. schützen
+können.
+
+Im letzten Teil dieses Kapitels werden wir für den #on("b")#routinierten(!) Programmierer#off("b")#,
+Möglichkeiten aufzeigen, wie man, unter weitgehender Umgehung von #on("b")#gs-Prozess#off("b")#,
+Programme für spezielle Anwendungen entwickeln kann. Schon an dieser Stelle sei
+ausdrücklich gesagt, daß dabei alle "Sicherheiten", die #on("b")#gs-Prozess#off("b")# normalerweise
+bietet, nicht (mehr) vorhanden sind.
+
+
+#on("b")#9.1  Vergabe der Kanäle/Organisation des Tasksystems#off("b")#
+
+Zur optimalen Organisation Ihres Systems sollten Sie wissen, in welcher Task die
+Konfiguration sinnvollerweise vorzunehmen ist. Da die Aspekte sehr vielfältig sind,
+werden wir verschiedene Situationen beschreiben. Lesen Sie die Ausführungen zu der
+Situation, die der Ihren am ehesten entspricht.
+
+
+#on("b")#
+1) Es stehen mehrere MUFIs als Adapter zur Verfügung. Alle MUFIs sollen
+ im Terminalkanal betrieben werden. Die Arbeitsplätze sind alle mit
+ dem gleichen Interfacesystem ausgestattet.
+#off("b")#
+#page#
+ Sie sind hervorragend ausgestattet. Die Organisation und Konfiguration des
+ Systems ist sehr einfach:
+
+ Es ist sinnvoll, die Konfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# in der Task vorzunehmen, in
+ der Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# installiert haben. Das hat den Vorteil, daß alle Sohntasks,
+ die sich anschließend anmelden, diese Konfiguration "erben".
+
+ Bei dieser Ausstattung ist es sinnvoll die Konfiguration zu "fixieren", um irrtüm­
+ lichen oder "böswilligen" Umkonfigurationen vorzubeugen. Sehen Sie dazu
+ Kapitel 9.4.
+
+
+#on("b")#
+2) Es stehen mehrere MUFIs als Adapter zur Verfügung. Alle MUFIs sollen
+ im Terminalkanal betrieben werden. Die Arbeitsplätze sind aber mit
+ verschiedenen Interface-Systemen ausgestattet.
+#off("b")#
+
+ Wenn die Bestückung der einzelnen Arbeitsplätze ständig wechselt, ist es nicht
+ sinnvoll, eine generelle Konfiguration vorzugeben. Teilen Sie jedem Anwender
+ mit, daß er selbst für die Konfiguration seines Systems zuständig ist. Er sollte bei
+ jedem Neuankoppeln seiner Task zumindest die Konfiguration überprüfen und
+ ggf. den Vorgaben entsprechend eine Anpassung vornehmen. Es ist nicht sinn­
+ voll, die jeweilige Konfiguration zu fixieren.
+
+ Wenn Sie zwar unterschiedliche Interface-Systeme verwenden, aber die Inter­
+ face-Systeme einzelnen MUFIs eindeutig zuordnen können, lohnt es sich schon,
+ eine Konfiguration des Systems vorzugeben.
+
+ Richten Sie zu diesem Zwecke so viele Tasks ein, wie Sie unterschiedliche
+ Interface-Systeme zur Verfügung haben, und ordnen Sie jedem Interface-System
+ eindeutig je eine Task zu. Die Namen der Tasks sollten Sie so wählen, daß sofort
+ ersichtlich ist, welchem Interface-System sie zugeordnet ist.
+
+ Nehmen Sie in jeder Task eine Konfiguration von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# entsprechend
+ dem zugeordneten Interface-System vor.
+#page#
+ Auch hier ist es sinnvoll, die vorgenommenen Konfigurationen zu "fixieren", um
+ irrtümlichen oder "böswilligen" Umkonfigurationen vorzubeugen. Sehen Sie
+ dazu Kapitel 9.4.
+
+ Die Anwender sollten sich später jeweils als Sohntask der Task anmelden, die
+ sich dem an ihrem Arbeitsplatz vorhandenen Interface-System eindeutig zu­
+ ordnen läßt.
+
+
+#on("b")#
+3) Es steht nur ein MUFI als Adapter zur Verfügung. Das MUFI soll im
+ Terminalkanal betrieben werden.
+#off("b")#
+
+ Je nachdem, ob Sie eine feste Hardware am MUFI betreiben oder nicht, sollten
+ Sie sich an den beiden zuvor beschriebenen Fällen orientieren.
+
+
+#on("b")#
+4) Es steht nur ein RS232-Adapter oder ein MUFI, das als Endgerät an
+ einer separaten Schnittstelle betrieben werden soll, zur Verfügung. Es
+ soll nur von einem Arbeitsplatz/einer Task aus mit dem angeschlos­
+ senen Interface-System gearbeitet werden.
+#off("b")#
+
+ Nehmen Sie die Installation/Konfiguration wie unter 5) beschrieben vor.
+ Arbeiten Sie nur in der Task, in der Sie die Konfiguration vorgenommen haben.
+
+
+#on("b")#
+5) Es steht nur ein Adapter zur Verfügung. Sie wollen aber die Möglichkeit
+ schaffen, daß von verschiedenen Tasks abwechselnd darauf zugegriffen
+ werden kann.
+#off("b")#
+
+ Es ist gleichgültig, ob Sie ein MUFI oder einen RS232-Adapter verwenden - sie
+ sollten den Adapter an einer separaten seriellen Schnittstelle betreiben.
+#page#
+ Auch wenn Sie ein MUFI besitzen, kann es vorteilhaft sein, das MUFI nicht im
+ Terminalkanal, sondern an einer separaten Schnittstelle zu betreiben:
+
+ Beim Betrieb im Terminalkanal kann nämlich nur die Task mit dem MUFI
+ kommunizieren, die an das Terminal gekoppelt ist, in dessen Zuleitung das
+ MUFI eingebaut ist. Das wird hier zum Nachteil, denn wenn eine andere Task
+ auf das Interface-System zugreifen möchte, muß erst die alte Task abgekoppelt
+ und die neue an das Terminal mit dem MUFI angekoppelt werden.
+
+ Der Betrieb an einer separaten Schnittstelle bietet hier wahrscheinlich viel­
+ fältigere Möglichkeiten, wenngleich Sie dadurch auch Geschwindigkeitsein­
+ bußen hinnehmen müssen.
+
+ #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bietet Ihnen bei Betrieb eines Adapters an einer separaten seriellen
+ Schnittstelle nämlich die Möglichkeit, abwechselnd von verschiedenen Tasks auf
+ den Adapter und das angeschlossene Interface-System zugreifen zu können.
+
+ Teilen Sie bei der Installation (automatischen Generierung) von #on("b")#gs-Prozess#off("b")#
+ dem System gleich mit, daß Sie Ihren Adapter (ob nun MUFI oder
+ RS232-Adapter) an einer separaten seriellen Schnittstelle betreiben wollen.
+ Schon bei dieser Installation werden Sie nach der Kanalnummer gefragt.
+
+ Wir gehen hier davon aus, daß Sie immer mit dem gleichen Interface-System an
+ diesem Adapter arbeiten werden. In diesem Falle empfiehlt es sich, gleich in der
+ Task, in der Sie die Installation vorgenommen haben, auch die Konfiguration
+ von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vorzunehmen und die Konfiguration zu "fixieren". Durch die
+ Konfiguration in dieser Task, "erben" alle Sohntasks, die anschließend ange­
+ meldet werden, diese Konfiguration.
+
+ Wenn Sie sich mit 'taskinfo <RETURN>' einen Katalog ausgeben lassen,
+ werden Sie feststellen, daß eine weitere Task als unbenannter Sohn ("-") Ihrer
+ Task eingerichtet worden ist. Sie haben nämlich Ihre Task zu einer "zentralen
+ Abwicklungstask" gemacht - genauer gesagt die unbenannte Sohntask.
+#page#
+ Wenn Sie aus Ihrer Task, in der Sie die Konfiguration vorgenommen haben, mit
+ dem Interface-System kommunizieren, erfolgt der Zugriff über diese unbe­
+ nannte Sohntask!
+
+ Sie schaffen dadurch aber zusätzlich die Möglichkeit, daß mehrere Sohntasks -
+ natürlich abwechselnd - über diese "zentrale Abwicklungstask" mit dem Inter­
+ face-System kommunizieren. Selbstverständlich setzt der Zugriff auf das Inter­
+ face-System eine Absprache zwischen den Beteiligten voraus!
+
+
+ Gerade in der Aufbauphase, wenn erst wenige Geräte zur Verfügung stehen, ist
+ das eine Möglichkeit, von verschiedenen Arbeitsplätzen aus mit nur einem Adap­
+ ter/Interface-System Prozeßdatenverarbeitung zu betreiben.
+
+
+#on("b")#
+6) Sie wollen mehrere Adapter an separaten seriellen Schnittstellen
+ betreiben.
+#off("b")#
+
+ In diesem Falle ist es sinnvoll - bevor Sie eine Konfiguration vornehmen - gleich
+ nach der Installation von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# für jeden einzelnen Adapter eine Sohntask
+ unter der Task einzurichten, in der #on("b")#gs-Prozess#off("b")# installiert ist. Jede dieser Sohn­
+ tasks koppeln Sie mit einem festen Kanal, an dem ein Adapter/Interface-System
+ angeschlossen ist.
+
+ Sie brauchen dazu #on("b")#gs-Prozess#off("b")# nicht mehrfach zu installieren; wir haben für
+ diesen Fall vorgesorgt. Für die Kopplung der Tasks an die einzelnen Kanäle steht
+ die Prozedur 'PROC interfacekanal (INT CONST kanalnummer)' zur Verfügung.
+ Geben Sie also in einer Task z.B. das Kommando 'interfacekanal (5)
+ <RETURN>', so wird von dieser Task aus das Interface-System am Kanal 5
+ angesprochen.
+
+ Über die Prozedur 'INT PROC interfacekanal' können Sie sich in jeder Task
+ informieren, über welchen Kanal die Kommunikation mit dem Interface-System
+ abgewickelt wird: z.B. mit 'put (interfacekanal) <RETURN>'.
+#page#
+ Ihnen ist sicher klar, daß es auch hier sinnvoll ist, den Namen der jeweiligen
+ Task so zu wählen, daß daraus sofort der betreffende Interfacekanal ablesbar
+ ist.
+
+ In jeder so an einen Kanal gekoppelten Task sollten Sie die Konfiguration von
+ #on("b")#gs-Prozess#off("b")# vornehmen und ggf. "fixieren". Jede solche Task richtet auto­
+ matisch eine unbenannte Sohntask ("-") ein, die sich wie eine "zentrale Ab­
+ wicklungstask" verhält. Wenn Sie also aus Ihrer Task oder aus neu einge­
+ richteten Sohntasks mit dem Interface-System kommunizieren, so erfolgt das
+ über die "zentrale Abwicklungstask".
+
+
+#on("b")#9.2  Informationsprozeduren#off("b")#
+
+Zur Information stehen dem Systembetreuer drei wichtige Prozeduren zur Verfügung:
+
+#on("b")#
+TEXT PROC adapterart
+#off("b")#
+
+Hiermit können Sie in Erfahrung bringen, welche Interfaceanpassung z.Z. in der
+aktuellen Task insertiert ist: MUFI im Terminalkanal, MUFI als Endgerät oder
+AKTRONIK-Adapter (RS232-Adapter).
+
+
+#on("b")#
+INT PROC interfacekanal
+#off("b")#
+
+Hiermit können Sie in Erfahrung bringen, über welchen Kanal z.Z. mit dem Inter­
+face-System aus der Task kommuniziert wird. Die Prozedur steht allerdings nur dann
+zur Verfügung, wenn das Interface-System an einer separaten Schnittstelle betrieben
+wird - sonst erscheint der Hinweis 'FEHLER: unbekanntes Kommando'.
+
+Es gibt noch einen Befehl, mit dem Sie sich über den Zustand des Interface-Systems
+informieren können:
+#page#
+#on("b")#
+PROC oeffne interface (INT VAR testwert)
+#off("b")#
+
+Die Prozedur versucht, die aktuelle Betriebsart einzustellen. Anschließend erhalten
+Sie eine 'Erfolgsauskunft'. Dabei bedeuten:
+
+ 0 - alles okay
+ -1 - Interface ist noch nicht konfiguriert
+ -2 - Interface-Task ist besetzt
+ -3 - Interfacekanal ist belegt
+ -4 - Interface meldet sich nicht
+ -5 - Interface kann nicht geöffnet werden
+
+Ist der Adapter an einer separaten Schnittstelle angeschlossen, so arbeitet der Befehl
+über die "zentrale Abwicklungstask". Als Antwort können alle genannten Codes auftre­
+ten; beim MUFI im Terminalkanal allerdings nur die Codes 0, -1 und -4. Die oben
+genannten Fehlermeldungen sind detailliert in Kapitel 5.5 erläutert.
+
+Sie sollten anschließend #on("b")#unbedingt#off("b")# das Kommando 'schliesse interface' geben: Eine
+eventuell durch 'oeffne interface' vollzogene Betriebsartumstellung wird dadurch
+rückgängig gemacht.
+
+
+
+#on("b")#9.3  Neufestlegung des Interfacekanals#off("b")#
+
+Wenn Sie mit MUFI(s) im Terminalkanal arbeiten, spielen Kanalnummern für das
+Ansprechen des/der MUFIs keine Rolle. Das jeweilige MUFI kann in diesem Falle
+nämlich immer nur von der Task aus angesprochen werden, die an das Terminal
+gekoppelt ist, in dessen Zuleitung das MUFI eingebaut wurde.
+
+Wenn Sie Adapter (MUFI oder RS232-Adapter) an separaten seriellen Schnittstellen
+betreiben, so legen Sie schon bei der Installation von #on("b")#gs-Prozess#off("b")# den Kanal fest,
+über den die Task mit dem Interface-System kommuniziert. Wie wir schon oben be­
+schrieben haben, können Sie den Interface-Kanal mit der Prozedur 'PROC interface­
+kanal (INT CONST kanalnummer)' neu festlegen. Beachten Sie dabei aber bitte
+folgendes:
+#page#
+Wenn Sie in einer Task #on("b")#gs-Prozess#off("b")# konfigurieren und zuvor entschieden haben, daß
+der Adapter an einer separaten Schnittstelle betrieben wird, so wird automatisch eine
+unbenannte Sohntask ("-") eingerichtet. Diese Sohntask wird zur "zentralen Abwick­
+lungstask". Wenn Sie nun aus der Task, in der Sie die Konfiguration vorgenommen
+haben, oder aus einer Sohntask dieser Task, die anschließend eingerichtet wird, mit
+dem Interface-System kommunizieren, so erfolgt diese Kommunikation über diese
+unbenannte Sohntask. Daher wählten wir die Bezeichnung "zentrale Abwicklungs­
+task".
+
+Da die "zentrale Abwicklungstask" den "Zustand der Vatertask" in dem Augenblick
+erbt, in dem Sie eingerichtet wird, würde eine später erfolgende Neufestlegung des
+Interfacekanals nicht von Ihr registriert und damit auch nicht wirksam.
+
+#on("b")#Es ist unbedingt notwendig#off("b")#, in der Task, in der Sie eine Neufestlegung des Interface-
+Kanals vornehmen, #on("b")#gs-Prozess#off("b")# auch neu zu konfigurieren! Bei der Neukonfiguration
+wird nämlich die unbenannte Sohntask gelöscht und neu eingerichtet.
+
+(Das hier beschriebene Phänomen ist Ihnen wahrscheinlich schon aus der
+PRINTER-Task bekannt).
+
+Hinsichtlich der Sicherheit des Systems hat dieses Vorgehen aber einen Vorteil: wenn
+in den "zugänglichen Sohntask", die über eine "zentrale Abwicklungstask" mit dem
+Interface-System kommunizieren eine Neueinstellung des Interface-Kanals vorge­
+nommen wird, so bleibt diese unwirksam (solange in der Sohntask nicht umkonfigu­
+riert wird - was sich aber verhindern läßt! Sehen Sie dazu das folgende Kapitel!).
+
+
+#on("b")#9.4  Fixieren der Konfiguration#off("b")#
+
+Prinzipiell kann in jeder Task, in der #on("b")#gs-Prozess#off("b")# zur Verfügung steht, die Konfigura­
+tion (von #on("b")#gs-Prozess#off("b")#) vorgenommen werden. Gerade von unerfahrenen Anwendern
+könnte aber irrtümlich eine Umkonfiguration vorgenommen werden. Aber nicht nur
+das: auch erfahrene Anwender könnten "böswillig" die Konfiguration verändern. Aus
+diesem Grunde ist es ggf. sinnvoll, eine vorgenommene Konfiguration zu fixieren
+(schützen).
+#page#
+Dazu steht die Prozedur 'PROC pdv konfiguration zugelassen (BOOL CONST ent­
+scheidung)' zur Verfügung. Mit dem Kommando 'pdv konfiguration zugelassen
+(FALSE) <RETURN>' sperren Sie in der aktuellen Task und in allen Sohntasks, die
+sich #on("b")#anschließend#off("b")# unter dieser Task anmelden, den Menupunkt 'k Konfigurieren'
+unter dem Oberbegriff 'Interface'.
+
+Sofern nötig, können Sie diese Sperre mit dem Kommando 'pdv konfiguration zuge­
+lassen (TRUE) <RETURN>' wieder aufheben, #on("b")#allerdings nur in der Task, in der Sie
+auch die Sperre gesetzt haben#off("b")#, denn #on("b")#gs-Prozess#off("b")# merkt sich diesen Tasknamen!
+Wenn Sie also ein Password auf diese Task legen, und damit anderen den Zugang
+verwehren, kann auch eine "böswilligie Umkonfiguration" verhindert werden.
+
+
+#on("b")#9.5  Mögliche Fehlerfälle#off("b")#
+
+Wenn Fehlermeldungen auftreten, so finden Sie Fehlerbeschreibungen und Möglich­
+keiten zur Abhilfe im Kapitel 5.5 beschrieben. Auf einen Fehlerzustand möchten wir
+Sie hier noch besonders hinweisen:
+
+#on("b")#Interfacekanal ist belegt!#off("b")#
+
+ Über den angegebenen Kanal greift schon eine andere Task auf das angeschlos­
+ sene Interface-System zu. Vielleicht wurde der betreffende Kanal auch zuvor für
+ andere Zwecke verwendet - anschließend hat der Benutzer den Kanal nicht
+ ordentlich freigegeben. Geben Sie in der 'gib kommmando'-Ebene den Befehl
+ 'taskinfo (2) <RETURN>'. In der Spalte mit der Überschrift 'CHAN' müßte jetzt
+ irgendwo die Kanalnummer auftauchen. Steht die Kanalnummer bei einem Sohn
+ der Task 'SUPERVISOR', so liegt der letztgenannte Fall vor, sonst der erstge­
+ nannte.
+
+ Abhilfe: Schließen Sie Ihr Interface-System an einen anderen Kanal an oder
+ bitten Sie den betreffenden Anwender, den Kanal freizugeben.
+ Ist das nicht möglich, so kann aus einer Systemtask das Kommando
+ 'end (canal (kanalnummer))' <RETURN>' gegeben werden. Statt
+ 'kanalnummer' ist natürlich die tatsächliche Nummer (z.B. '4')
+ anzugeben.
+#page#
+#on("b")#9.6  Weitere Möglichkeiten#off("b")#
+
+Ihnen ist sicher aufgefallen, daß wir uns bemüht haben, einen sinnvollen Kompro­
+miß zwischen Sicherheit in der Handhabung und Geschwindigkeit des Systems zu
+finden. In Zweifelsfällen haben wir uns eher zugunsten der Sicherheit entschieden.
+
+Sicher werden Sie inzwischen bemerkt haben, daß die Kommunikation mit einem
+Adapter (MUFI oder RS232-Adapter) an einer separaten seriellen Schnittstelle recht
+zeitaufwendig ist.
+
+Prinzipiell standen uns bei der Konzeption zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Ent­
+weder wir gestalten jeden Basisbefehl so, daß wir uns zu Beginn der Ausführung
+jeweils direkt an den betreffenden Kanal ankoppeln und am Ende der Ausführung
+des Befehls wieder abkoppeln - oder wir richten eine "zentrale Abwicklungstask" ein
+und nutzen die Intertaskkommunikation des EUMELs. Wir haben uns nach diversen
+Tests für die zweite Variante entschieden: Einmal zeigte sich, daß dieses Verfahren
+weit weniger zeitaufwendig ist als das ständige An- und Abkoppeln an den Interface-
+Kanal. Zum anderen konnten wir so die Möglichkeit schaffen, über diese "zentrale
+Abwicklungstask" den abwechselnden, koordinierten Zugriff mehrerer Tasks auf ein
+Interface-System zu realiseren.
+
+Wenn Sie nun aber spezielle Anwendungen schreiben wollen, für die die Geschwin­
+digkeit beim Ansprechen des Interface-Systems an einer separaten Schnittstelle nicht
+ausreicht, so möchten wir Ihnen hier noch eine Möglichkeit aufzeigen, dieses
+Problem zu bewältigen.
+
+Auch an dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Sie bei
+dieser Programmiermöglichkeit auf alle Sicherheiten, die Ihnen #on("b")#gs-Prozess#off("b")# bietet,
+verzichten müssen. Deshalb sollten Sie diesen Weg nur beschreiten, wenn Sie ein
+hinlängliches Maß an Programmierroutine besitzen! Die zur Verfügung stehenden
+Befehle und die Besonderheiten möchten wir Ihnen an einem kleinen Beispiel­
+programm aufzeigen:
+#page#
+#on("b")#
+ LET ausgabekanal = 4,
+ eingabekanal = 3;
+
+ INT VAR test, eingabewert;
+ INT VAR terminalkanal :: channel (myself);
+ schliesse interface;
+ continue (interfacekanal);
+ oeffne interface direkt (test);
+ IF test < 0
+ THEN continue (terminalkanal);
+ errorstop ("Funktionsfehler Interface-System")
+ FI;
+ initialisiere interface direkt;
+ eigentliches programm;
+ schliesse interface direkt;
+ continue (terminalkanal).
+
+ eigentliches programm:
+ direkt ausgeben (ausgabekanal, 3);
+ eingabewert := direkteingabe (eingabekanal).
+#off("b")#
+
+Wenn Sie ein solches Programm geschrieben haben, starten Sie es bitte mit dem
+Befehl 'run pdv' oder aus dem Menusystem heraus mit der Menufunktion 's Starten'.
+(Bei 'run' kann der Befehl 'schliesse interface' gestrichen werden!).
+
+Für die eigentliche Programmierung des Interface-Systems stehen Ihnen nur zwei
+Befehle zur Verfügung:
+
+#on("b")#
+PROC direkt ausgeben (INT CONST kanal, wert)
+#off("b")#
+
+ - ermittelt den auszugebenden Wert durch die Rechnung
+
+#on("b")##center#ausgabe = wert MOD 256#off("b")#
+
+ und gibt diesen am Ausgabekanal aus.
+
+ Der Befehl ähnelt dem Befehl 'dezimalwert ausgeben' - hat aber im Gegensatz
+ dazu keinerlei "Fehlerfänger": so werden Sie z.B. nicht darauf aufmerksam
+ gemacht, wenn der angegebene Kanal gar kein Ausgang ist, etc.)
+#page#
+#on("b")#
+INT PROC direkteingabe (INT CONST kanal)
+#off("b")#
+
+ - liest den aktuell anliegenden Wert am angegebenen Kanal ein.
+ - liefert einen INT-Wert mit 0 � 'wert' � 255.
+
+ Der Befehl ähnelt dem Befehl 'dezimalwert' - hat aber im Gegensatz dazu
+ ebenfalls keinerlei "Fehlerfänger"!
+
+
+Das obige Programm beginnt mit dem Befehl 'schliesse interface'. Sicher kommt es
+Ihnen sonderbar vor, daß zu Beginn des Programms das Interface geschlossen wird,
+wo wir es doch eigentlich "öffnen" müßten. Ihnen wird die Funktion aber sofort klar,
+wenn Sie sich die Situation vor Augen führen:
+
+Als Sie #on("b")#gs-Prozess#off("b")# in Ihrer Task konfiguriert haben, und festlegten, daß der Adapter
+an einer separaten Schnittstelle "hängt", richtete #on("b")#gs-Prozess#off("b")# automatisch eine
+unbenannte Sohntask ("-") als "zentrale Abwicklungstask" ein, die durch das
+Kommando 'run pdv' bzw. durch die Menufunktion 's Starten' an den Interfacekanal
+gekoppelt wird. Der Befehl 'schliesse interface' koppelt die Task "-" wieder vom Inter­
+face-Kanal ab, so daß Sie direkt darauf zugreifen können. Außerdem werden die
+internen Einstellungen im Adapter wieder in Ausgangsstellung gebracht.
+
+Mit der Prozedur 'PROC oeffne interface direkt (INT VAR testwert)' sprechen Sie das
+Interface neu an. Dabei wird ein angeschlossener Adapter automatisch auf Betriebs­
+bereitschaft getestet und dann auf den Betrieb an einer separaten seriellen Schnitt­
+stelle umgestellt (nur beim MUFI).
+
+Über 'testwert' erhalten Sie eine Rückmeldung. Dabei haben die gelieferten 'test­
+werte' folgende Bedeutung:
+
+ 0 - Interface betriebsbereit
+ -4 - Interface #on("b")#nicht#off("b")# betriebsbereit
+ (Interface meldet sich nicht)
+#page#
+Der Befehl 'initialisiere interface direkt' wirkt ähnlich wie der schon oben be­
+schriebene Befehl 'initialisiere interface', jedoch #on("b")#nicht#off("b")# über den "Umweg zentrale
+Abwicklungstask" - sondern halt 'direkt' am Interface-Kanal. Einzige Aufgabe hier:
+Alle Ausgabe-Kanäle auf Wert '0' bzw. Nullspannung setzen.
+
+Durch das abschließende 'schliesse interface direkt' bringen Sie ein angeschlossenes
+MUFI wieder in die "Ausgangsstellung".
+
+Beachten Sie bei der Programmierung bitte unbedingt, daß Sie ständig zwischen dem
+Kanal, an dem Sie arbeiten (Terminal) und dem Interfacekanal hin- und herschalten
+(müssen), wenn Ein- oder Ausgaben auf dem Terminal erfolgen sollen. Die direkte
+Programmierung lohnt sich demnach nur, wenn aufeinanderfolgende Aktionen am
+Interfacekanal durchgeführt werden (z.B. Schrittmotorsteuerungen etc.).
+
+Treten Programmfehler auf, während Sie an den Interfacekanal gekoppelt sind,
+haben Sie keine Chance, von Ihrem Terminalkanal aus auf das Interface zuzugreifen
+- denn das "hängt am Interfacekanal" (z.B. bei "Programmabsturz" oder Endlos­
+schleife).
+
+Bei Ihrer Programmierung sollten Sie diesem Fall vorbeugen (disable stop - enable
+stop). Ansonsten müßten Sie aus einer Systemtask den Kanal "abschießen". Geben
+Sie dazu in einer Systemtask z.B. das Kommando 'end (canal (5)) <RETURN>',
+wenn das Interface-System über den Kanal 5 angesprochen wird.
+